Konventionell-geradlinige Kampfsportaction, in der Hongkong-Superstar Jet Li von einem korrupten Killer-Kommisar gejagt wird. http://images.kino.de/flbilder/max01/bf01/bf38/b0138999/b150x150.jpg Kiss of the Dragon

Filmdetails

Kiss of the Dragon

Konventionell-geradlinige Kampfsportaction, in der Hongkong-Superstar Jet Li von einem korrupten Killer-Kommisar gejagt wird.


Kiss of the Dragon
Start: 25.10.2001

Action / Thriller

Frankreich/USA 2001
Laufzeit: 96 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Jet Li
Bridget Fonda
Tchéky Karyo

Regie: Chris Nahon
Verleih: Tobis

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Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Polizist Liu Jian aus Peking kommt nach Paris, um Inspektor Richard bei der Verhaftung eines chinesischen Drogenbosses zu assistieren. Doch Richard entpuppt sich als sadistischer Krimineller, der Jian den von ihm selbst begangenen Mord am Mobster anhängen will. Jian flüchtet sich zu einem chinesischen Kontakt, wo er die Bekanntschaft einer Prostituierten macht, deren Kind Richard gefangen hält.


Kritik

Kiss of the Dragon

Nach seinem ersten Hollywood-Starvehikel "Romeo Must Die" erfragte Hongkong-Superstar Jet Li anhand einer Internetumfrage die Meinung seiner eingefleischten Fans. Die überwältigende Mehrheit forderte eine Rückkehr zu seinen furiosen Streetfighting-Klassikern wie "Fist Of Legend". Li nahm sich den Rat zu Herzen und wendet sich mit der französisch-amerikanischen Koproduktion aus dem Hause Luc Besson wieder seinen unverfälschten Wurzeln des blitzschnellen Knochenbrecher-Kampfsports zu, die Steven Seagal wie eine Schnecke in Zeitlupe aussehen lassen.

Die Story um einen chinesischen Cop, der nach Paris kommt um bei der Verhaftung eines asiatischen Drogenbosses behilflich zu sein und dabei des Mordes verdächtigt wird, geht auf das Konto von Li persönlich. Das Drehbuch wiederum verfassten Robert Mark Kamen ("Das fünfte Element") und Besson, der auch seinen langjährigen Kameramann Thierry Arbogast an Bord brachte. Das Resultat ist ein dunkel-realistischer Deprolook, wie man ihn aus Bessons Filmen "Leon - Der Profi" und "Nikita" kennt. Die Hauptdarstellerin des US-Remakes des letzteren ("Codename:Nina"), Bridget Fonda, übernimmt hier die Rolle einer bedauernswerten Prostituierten, die von Über-Bösewicht Inspektor Richard (Tcheky Karyo - spielte den Mentor der Original-Nikita) unter Druck gesetzt wird. Dieser wird auch zum Erzfeind des von Li dargestellten Polizisten Liu Jian, da Richard ihm den von ihm selbst begangenen Mord des Drogenbosses in die Schuhe schieben will. Kurz nach der Tat kann Jian entkommen, doch erst muss er sich mit Richards unzähligen Schergen (halb Paris scheint mit dem sadistischen Killer-Kommissar unter einer Decke zu stecken) eine wahnwitzige Keilerei liefern. Li zeigt dabei seine Versiertheit, à la Jackie Chan selbst trivialste Gegenstände, z. B. eine Billiardkugel, in eine tödliche Waffe umzufunktionieren. Jian taucht bei seinem Kontakt Tai (Burt Kwouk aus den "Der rosarote Panther"-Filmen) unter, wo er die Bekanntschaft von Jessica macht, die sich zufällig genau vor der Haustür prostituiert. Er verspricht ihr, ihre von Richard gefangen gehaltene kleine Tochter zurückzubekommen. Alldieweil werden sie von Richard und seinen garstigen Gallierkriegern gejagt.

Für die spektakuläre Stuntchoreographie mit Hand- und Fuß(kante) wurde Hongkong-Regisseur Cory Yuen verpflichtet, und man wundert sich ein wenig, weshalb nicht ihm, sondern Werbe-Ass Chris Nahon die Inszenierung übergeben wurde. Li gebärdet sich unter Yuens Anleitung mit fliegenden Fäusten und Füßen wie ein todesverachtender Martial-Arts-Matador, der im Alleingang ganze Legionen von Widersachern lahmlegt (eine hervorragende Szene, in der er eine Klasse von Kampfsportschülern ausschaltet, bestätigt Li als würdigen Nachfolger von Bruce Lee). Beim Finale, das auf etliche furiose Konfrontationen wie auf einem Restaurantboot und in Tais Laden folgt, dringt Jian in Richards Polizeistation ein und schlägt sich mit zwei kaum zu überwältigenden teutonischen Kampfmaschinen herum, um schließlich seinem Widersacher Richard die im Titel angedeutete äußerst perfide Abreibung zukommen zu lassen. Der Gewaltquotient steigt dabei mit etlichen Genickbrüchen an, was den Fans geradlinig-konventioneller Kampfsportaction gefallen dürfte. ara.

Kiss of the Dragon

Darsteller:  Jet Li   als Liu Jian
  Bridget Fonda   als Jessica
  Tchéky Karyo   als Jean-Pierre Richard
  Ric Young   als Mister Big
  Burt Kwouk   als Onkel Tai
  Laurence Ashley   als Aja
  John Forgeham   als Max
  Max Ryan   als Lupo
  Colin Prince   als Lupos Assistent
  Vincent Glo   als Pluto
  Vincent Wong   als Minister Tang
  Kentaro   als Chen
  Cyril Raffaelli   als Zwilling Nr. 1
  Didier Azoulay   als Zwilling Nr. 2
 
Regie:  Chris Nahon  
Drehbuch:  Luc Besson  
  Robert Mark Kamen  
Produzent:  Luc Besson  
  Jet Li  
  Steve Chasman  
  Happy Walters  
Koproduzent:  Bernard Grenet  
Kamera:  Thierry Arbogast  
Schnitt:  Marco Cavé  
Musik:  Craig Armstrong  
Produktionsdesign:  Jacques Bufnoir  
Kostüme:  Pierre Bechir  
  Annie Thiellement  
Ton:  Vincent Tulli  
  Didier Lozahic  
  François-Joseph Hors  

Bridget Fonda nach Horrorcrash nur leicht verletzt

In ihren Filmen verkörpert Bridget Fonda gerne knallharte Frauen, doch auch im echten Leben scheint sie einiges einstecken zu können. Nach einem schweren Autounfall war sie nur durch massives Anraten der Ärzte dazu zu bewegen, noch einige Tage im Krankenhaus zu bleiben!

Trotz Horrorcrash nicht unterzukriegen: Bridget Fonda

Trotz Horrorcrash nicht unterzukriegen: Bridget Fonda

Wie erst jetzt bekannt wurde, überlebte Schauspielerin Bridget Fonda letzten Donnerstag nur knapp einen schweren Autounfall in Los Angeles. Der Star aus "Weiblich, ledig, jung sucht..." und "Little Buddha" verlor auf dem Highway offenbar die Kontrolle über ihren Jaguar, knallte in die Leitplanke, überschlug sich mehrfach und landetet auf dem Fahrzeugdach.

Wie durch ein Wunder überstand sie den Unfall beinahe unverletzt, sie trug lediglich einige Schnittwunden und starke Prellungen davon. Fonda wurde sofort ins nahegelegene UCLA Medical Center eingewiesen.

Doch kaum war sie dort von den Ärzten durchgecheckt worden, wollte sie sich auch schon wieder selbst aus der Klinik entlassen. Nur durch gutes Zureden ihrer Freunde und auf massives Anraten der Spezialisten hin konnte die Schauspielerin dazu bewegt werden, noch einige Tage im Krankenhaus zu verbringen.

Anscheinend ist die gute Bridget im echten Leben genau so hart wie in ihren Filmen. Wer sich als gestandene Killerin durch "Codename: Nina" ballert, oder Jet Li in "Kiss of The Dragon" einheizen kann, dem können wohl auch echte Horror-Chrashes nichts anhaben. Wir wünschen trotzdem gute Besserung!

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Jet Li

Mit Bruce Lee, Chow Yun-Fat und Jackie Chan bildet Jet Li das legendäre Quartett der männlichen Martial-Arts-Künstler in der Tradition der Hongkong-Action-...

Star

Bridget Fonda

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