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(Kirikou et les bêtes sauvages) Kinderfilm/Zeichentrick - Frankreich 2005 FSK: Ohne Altersbeschränkung - 75 Min. - Verleih: Celluloid Dreams (Alamode) Start: 05.10.2006
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Eben erst leitete der clevere Dreikäsehoch Kirikou einen Quell zur Wasserversorgung aufs neue Gemüsefeld, da wird der Acker über Nacht von Unbekannten verwüstet. Die Dorfgemeinschaft denkt, es sei die Hexe Karaba gewesen, doch Kirikou hegt einen anderen Verdacht. Zunächst aber muss der allgemeine Lebensunterhalt gesichert werden, und das gelingt nach seiner Meinung am besten mit Tontöpfereien. Um Karaba wird sich Kirikou später kümmern, wenn er ein Heilmittel sucht für die von Krankheit heimgesuchten Frauen des Dorfes.
Mehr afrikanische Abenteuergeschichten für die Kleinsten im klassisch animierten Zeichentrickfilm und Sequel zu "Kiriku und die Zauberin" von Autor und Regisseur Michel Ocelot. |
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KRITIK
Das zweite Abenteuer des pfiffigen afrikanischen Helden erweist sich als schwere Prüfung - doch er kann auf die Tiere des Dschungels zählen.
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Kiriku hat ein Herz für Tiere und zeigt Courage gegen die böse Zauberin (Foto: Celluloid Dreams (Alamode)) |
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Er ist klein, nackt, kommt aus Afrika und bei jungen Zuschauern sehr beliebt. 1998 machte der frisch geborene Knirps von sich reden: Unter der sensiblen Regie von Michel Ocelot rettete er nicht nur sein Dorf vor einer rachsüchtigen Zauberin. Auch löste er das lebenswichtige Bewässerungsproblem seiner Gemeinde.

Die farbenfrohe, kindgerechte Animation wurde in Frankreich zum Phänomen. Und auch die Fortsetzung wollten fast zwei Millionen Zuschauer sehen, die sich von dem mystisch-fremden Kontinent und dem schlauen Burschen bezaubern ließen. Kiriku mag winzig sein, aber er ist ein echter Held. Kein allmächtiger Superman, sondern ein aufgewecktes Menschenkind, das sich kein U für ein X vormachen lässt.

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Die Tiere des Dschungels verbünden sich (Foto: Celluloid Dreams (Alamode)) |
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Klein, aber ganz groß

Mit den unbegrenzten Fähigkeiten seines Verstandes vertrieb er bereits im ersten Teil die bösartige Magierin Karaba, die seinem Clan nun erneut nachstellt. Alle Frauen des Dorfes sind vergiftet worden, auch Kirikus Mutter. Der Junge bricht in den Dschungel auf, wo er mit den wilden Tieren einen Bund gegen die Fetisch-Armee schließt - mechanische Golems, die Karaba geschickt hat.

Nur sein Mut und die Beharrlichkeit, sich in der großen Welt durchzusetzen, können ihn zum Gegengift führen. Afrikas bekanntester Musiker Youssou N'Dour ("Seven Seconds") komponierte den Sound zu dem wundervollen, lebensweisen Abenteuer, das lehren, aber nicht erziehen will. | Thorsten Krüger |
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