Nach vier Jahren im Koma erwacht eine Blondine im Krankenhaus. Das Letzte, woran sie sich erinnern kann, ist ihre eigene Hochzeit. Am Tag, der der schönste in ihrem Leben werden sollte, jagt ihr Bill, ihr ehemaliger Liebhaber und Auftraggeber, eine Kugel in den Kopf. Besessen von Rachegelüsten beginnt die Braut einen blutigen Vergeltungszug über zwei Kontinente, um ihre Todesliste, an deren Ende Bill höchstpersönlich steht, abzuarbeiten.
Quelle: Studiocanal
| Darsteller: | Uma Thurman | ||
|---|---|---|---|
| Regie: | Quentin Tarantino | ||
Das Bouquet dürfte umwerfend gewesen sein - ganz zu schweigen vom Abgang. Quentin Tarantino ist in Sachen Alkohol kein Kind von Traurigkeit. Deshalb nahm er auch gerne Uma Thurmans Einladung an, edlen Wein aus ihrem Schuh zu trinken.
Bekam sein Fett ab und ließ sich aus einem Schuh ein gutes Tröpfchen schmecken: Quentin Tarantino (Foto: Kurt Krieger)
Fruchtig, gehaltvoll, mit einem Schuss Pikanterie - so lässt sich wohl der Wein beschreiben, den Quentin Tarantino im Rahmen seines Veräppelungsabends des ehrwürdigen New Yorker Friar's Clubs konsumierte. Zumindest das Tröpfchen, das der Filmemacher aus Uma Thurmans Schuh schlürfte.
Clubmitglieder und Ehrengäste wie Thurman, Rob Schneider, Sarah Silverman und Samuel L. Jackson hatten sich im Hilton Hotel eingefunden, um wie jedes Jahr üblich einen Prominenten ordentlich durch den Kakao zu ziehen. Diesmal traf es Quentin Tarantino. Nachdem die Nationalhymne den munteren Reigen eröffnet hatte, stürmte Samuel L. Jackson die Bühne und wies die Anwesenden u.a. auf Tarantinos Bewunderung für Elvis Presley hin.
Höhepunkt der schamlosen Tarantino-Veräppelung war eindeutig Uma Thurmans spontane Einladung zum Trinken.
Nachdem Uma Quentins Qualitäten als Filmemacher rühmte, zog sie sich ihre High Heels aus, goss Wein hinein und toastete Tarantino zu. Der "Inglourious Basterd" ließ sich nicht lange bitten und nahm zusammen mit seiner "Kill Bill Vol. 1 & 2"-Hauptdarstellerin einen großen Schluck aus den edlen Latschen.
Den dürfte er auch gebraucht haben, schließlich prasselte den ganzen Abend ein böser Seitenhieb nach dem anderen auf ihn ein. Sein guter Freund Jeff Ross hielt sich ebenfalls nicht mit treffenden Spitzen zurück. So witzelte er, dass Tarantinos Name auf Italienisch "Plagiat" bedeuten würde. Und auch Quentins Aussehen nahm der Meister der spitzen Zunge auf die Schippe, nicht ohne dabei sein Können zu würdigen: "Vielen Dank dafür, dass du uns Filmtrottel ein bisschen cooler erscheinen lässt. Du hast das Gesicht des Kinos verändert. Ich wünschte, das Kino könnte sich dafür revanchieren."
Das Publikum konnte sich kaum auf den Sitzen halten. Auch Tarantino hatte sichtlich seinen Spaß an den Schmähungen seiner Kollegen.
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