Meg Ryan
Hugh Jackman
Liev Schreiber
Regie: James Mangold
Verleih: Fox
Die New Yorker Karrierefrau Kate (Meg Ryan) hat nach ihrer letzten Enttäuschung von Männern die Nase gestrichen voll. Doch dann stolpert der gebildete Charmeur Leopold (Hugh Jackman) in ihr Leben - durch eine Zeitspalte direkt aus dem Jahr 1876.
Zeitreisekomödie von Durchgeknallt-Regisseur James Mangold: Ein Loblied auf die Vergangenheit voll staunender Begeisterung für die Moderne. Vor allem aber federleichte Romantik mit zwei Hauptdarstellern, zwischen denen es spürbar knistert.
Wenn Komödie und Romantik ein Paar werden, ist Meg Ryan nicht weit. Als Frau von heute (2001) verliebt sie sich in einen Mann von gestern (1876).
Sie ist Karrierefrau und droht als Trophäe ihres Chefs zu enden, der sie befördern will - auch in sein Bett.
Er ist Erfinder und soll in einer Ehe enden, die ihn nur materiell reich machen wird.
Romantische Katastrophen wie diese muss das Kino verhindern, denn es ist eine der stärksten Hoffnungen für die Liebe. Hier ist alles möglich, selbst wenn Kate und Leopold durch 125 Jahre getrennt sind - kein Altersunterschied, denn das würde dann doch skeptisch machen, sondern eine Differenz in Zeitaltern.
Gefühls- und Zeitreise verbinden sich in dieser witzigen romantischen Komödie, die Amerikas Lieblingsfee Meg Ryan und Australiens "X-Man" Hugh Jackman auf den Leib geschneidert ist.
Auf den Spuren der Beatles
Ein Hauch von Sehnsucht nach der Vergangenheit harmonisiert mit der Begeisterung für die Moderne.
Zum Rendezvous dieser Empfindungen kommt es, als Leopold durch eine Zeitspalte aus dem Jahr 1876 ins New York der Gegenwart katapultiert wird. Dank seines exzentrischen Outfits nennt ihn Kate, die Ex seines Urenkels und Gastgebers, "Sergeant Pepper".
Trés charmant
Schließlich ist es jedoch genau der vermeintliche Spinner, der Kates rabenschwarze Serie enttäuschender Beziehungen beendet.
Die Art, wie Leopold die anfangs kühle Blonde einwickelt, ist Pflichtprogramm für Romantiker: Open-Air-Dinner bei Kerzenlicht, "Moon River" als Trost für einsame Herzen und ein Mann, der nicht nur zu Pferd den Ritter gibt.
| Darsteller: | Meg Ryan | als Kate McKay | |
|---|---|---|---|
| Hugh Jackman | als Leopold | ||
| Liev Schreiber | als Stuart Bessler | ||
| Breckin Meyer | als Charlie McKay | ||
| Natasha Lyonne | als Darci | ||
| Bradley Whitford | als J.J. Camden | ||
| Philip Bosco | als Otis | ||
| Paxton Whitehead | als Onkel Millard | ||
| Spalding Gray | als Dr. Geisler | ||
| Josh Stamberg | als Bob | ||
| Matthew Sussman | als Phil | ||
| Charlotte Ayanna | als Patrice | ||
| Andrew Jack | als Roebling | ||
| Stan Tracy | als Fotograf | ||
| Kristen Schaal | als Miss Tree | ||
| Andrea Barnes | als Clara | ||
| James Mangold | als Regisseur | ||
| William Sanford | als Barry | ||
| Regie: | James Mangold | ||
| Drehbuch: | James Mangold | ||
| Steven Rogers II | |||
| Produzent: | Cathy Konrad | ||
| Koproduzent: | Christopher Goode | ||
| Ausf. Produzent: | Bob Weinstein | ||
| Harvey Weinstein | |||
| Meryl Poster | |||
| Kerry Orent | |||
| Kamera: | Stuart Dryburgh | ||
| Schnitt: | David Brenner | ||
| Musik: | Rolfe Kent | ||
| Produktionsdesign: | Mark Friedberg | ||
| Jess Gonchor | |||
| Kostüme: | Donna Zakowska | ||
| Ton: | Mathew Price | ||
Man stelle sich vor: Man heißt Mike Tyson, wurde gerade von Lennox Lewis so richtig vermöbelt, kehrt blutverschmiert zurück in seine Umkleide und will seine Ruhe haben. Da öffnet sich die Tür und ein Fan knipst eifrig Schnappschüsse.
Eigentlich könnte man sich dadurch gestört fühlen - immerhin hat man gerade eine Niederlage eingesteckt. Aber nicht, wenn dieser Fan blondgelockt, attraktiv und berühmt ist und noch dazu auf den Namen Meg Ryan hört.
Damit hatte der Schwergewichtsboxer sicher nicht gerechnet. Kein Wunder also, dass seine erste Frage war: "Was machen Sie denn hier?" Dafür hatte das Sonnenscheinchen aus Hollywood eine einleuchtende Erklärung: "Ich habe gerade einen Boxfilm gedreht und einfach Gefallen daran gefunden."
"Against the Ropes" heißt der Film, in dem Meg Ryan in den Ring steigt. Als Boxerin Jackie Kallen muss sie sich Respekt und Anerkennung in einer von Männern dominierten Sportart hart erkämpfen. Die Geschichte basiert auf den Erlebnissen einer bekannten amerikanischen Promoterin des Damenboxens.
Wenn der Star aus "Kate & Leopold" wirklich auf den Geschmack gekommen ist, muss sich Regina Halmich womöglich bald warm anziehen. Immerhin wäre Meg Ryan nicht die erste Schauspielerin, die ihre Vorliebe fürs Draufhauen entdeckt hat. Michaela Schaffrat alias Gina Wild hat's beim Promiboxen bereits vorgemacht.
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