Neuverfilmung des Klassikers von 1984 mit Will Smiths Sohn Jaden sowie Jackie Chan in der Pat-Morita-Rolle als geduldiger Ausbilder. http://images.kino.de/flbilder/max10/auto10/auto19/10190297/b150x150.jpg Karate Kid

Filmdetails

Karate Kid

Neuverfilmung des Klassikers von 1984 mit Will Smiths Sohn Jaden sowie Jackie Chan in der Pat-Morita-Rolle als geduldiger Ausbilder.


Karate Kid
Start: 22.07.2010

Action / Drama

USA 2010
Laufzeit: 140 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Jaden Smith
Jackie Chan
Taraji P. Henson

Regie: Harald Zwart
Verleih: Sony Pictures

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Inhalt

Der zwölfjährige Dre Parker aus Detroit ist alles andere als erfreut, als seine alleinerziehende Mutter eine einmalige berufliche Chance ergreift und mit dem Sohnemann nach China zieht. Als er sich in der Schule in die hübsche Mei Ying verliebt, macht er sich seinen Klassenkameraden Cheng zum Feind. Gegen dessen Kung-Fu kann er mit seinen mühsam antrainierten Karatekicks keinen Blumentopf gewinnen. Zum Glück findet er in dem Lehrer Mr Han einen Unterstützer, der sich als ehemaliger Martial-Arts-Meister erweist.


Kritik

Karate Kid

Aufwändig produzierte Neuverfilmung des Familienklassikers von 1984, in der Will Smiths Sprössling Jaden von Martial-Arts-Superstar Jackie Chan das Kung-Fu-Fighting erlernt.

Insgesamt drei Fortsetzungen folgten auf das Original von John G. Avildsen, das mit Ralph Macchio als Schüler und Pat Morita als seinem weisen Sensei besetzt war (im letzten Teil übernahm eine damals 14-jährige Hilary Swank in ihrer ersten großen Filmrolle). Während die Handlung des ersten Films in Los Angeles angesiedelt war, wurde das von Harald Zwart ("Pink Panther 2") ebenso actionreich wie gefühlvoll inszenierte Remake nun nach China verlegt. Dies gibt Gelegenheit für eine Reihe von atemberaubenden Landschafts- und Kulturgutaufnahmen, die dem chinesischen Tourismusbüro eine reine Freude sein werden. Insgesamt hält sich das Drehbuch von Newcomer Christopher Murphy ansonsten recht nah an das Originalskript von Robert Mark Kamen. So dreht sich die Coming-of-Age-Story erneut um einen Jungen, der widerwillig in eine neue Umgebung verpflanzt wird und lernen muss, sich gegen das Mobbing seiner neuen Schulkameraden zu wehren.

In diesem Fall wird der zwölfjährige Dre Parker (Smith) von seiner Mutter (Taraji P. Henson) von Detroit nach Peking verfrachtet. Gleich am ersten Tag lernt er die hübsche Mei Ying kennen und hat zugleich auch seine erste Auseinandersetzung mit dem tyrannischen Cheng. Die neue Schule entwickelt sich für Dre daraufhin zur reinen Hölle, da ihm der Kung-Fu-versierte Cheng und seine Gang andauernd auflauern. Als es eines Tages auf dem Heimweg besonders düster für ihn aussieht, kommt Dre der scheinbar unbedarfte Hausmeister Mr. Han (Chan spielt großzügig die zweite Geige) schlagkräftig zur Hilfe. Nach anfänglichem Zögern nimmt Mr. Han den jungen Außenseiter unter seine Fittiche und bringt ihm Kung Fu bei, damit er Cheng bei einem kommenden Kampfsport-Turnier gegenübertreten kann. Doch das Training verläuft natürlich ganz anders, als der ungeduldige junge Heißsporn es sich vorgestellt hat. Mr. Han gibt ihm scheinbar völlig sinnlose Aufgaben, wie endlos seine Jacke auf- und abzuhängen. Allmählich beginnen die Mühen jedoch zu fruchten und am Tag des Turniers zeigt sich, ob die Mühen ausgereicht haben, um seinen fiesen Gegner besiegen zu können.

Zu diesem Zeitpunkt läuft das neue "Karate Kid" zu erstaunlicher Höchstform auf, da richtig taffe und spannende Kampfsportaction geboten wird. Smith ("Das Streben nach Glück"), der bereits seit Kleinkindertagen trainiert, überzeugt auf der Matte als ausgesprochen gelenkiges Kung-Fu-Kid (er legt sogar einen Spagat hin, wie Jet Li es nicht besser machen könnte). Etwas weniger glaubhaft hingegen ist Dres (unschuldige) Romanze mit Mei Ying, da Smith trotz seiner Körpergröße insgesamt noch sehr kindlich wirkt. Er hat aber auch den lockeren Charme seines produzierenden Vaters geerbt, was in den Szenen nach seiner obligatorischen Quengelphase ausgesprochen positiv zu Buche schlägt. Ein durchschlagender Erfolg dieses rundum unterhaltsamen Martial-Arts-Abenteuers für die ganze Familie sollte durchaus möglich sein. ara.

Karate Kid

Darsteller:  Jaden Smith   als Dre Parker
  Jackie Chan   als Mr. Han
  Taraji P. Henson   als Sherry Parker
  Wenwen Han   als Meiying
  Rongguang Yu   als Master Li
  Zhensu Wu   als Meiying's Dad
  Zhiheng Wang   als Meiying's Mom
  Zhenwei Wang   als Cheng
 
Regie:  Harald Zwart  
Drehbuch:  Chris Murphy  
Produzent:  Jerry Weintraub  
  Will Smith  
  James Lassiter  
  Jada Pinkett Smith  
  Ken Stovitz  
Ausf. Produzent:  Susan Ekins  
  Sanping Han  
  Dany Wolf  
Kamera:  Roger Pratt  
Schnitt:  Joel Negron  
Musik:  James Horner  
Produktionsdesign:  Second Chan  

Jackie Chan tritt vom Action-Genre zurück

Die müden und oft gebrochenen Knochen haben es sich verdient: Nach 50 Jahren Kino-Action will Jackie Chan auf Charakterdarsteller umsatteln. Vorbild: Robert De Niro.

Großansicht Bye-bye, Kung Fu: Jackie Chan will jetzt Charakterrollen spielen (Foto: Kurt Krieger)

Bye-bye, Kung Fu: Jackie Chan will jetzt Charakterrollen spielen (Foto: Kurt Krieger)

Schock für alle Jackie Chan-Fans: Der Superstar des Comedy-Kung Fu erklärte während der Filmfestspiele in Cannes seinen Rücktritt vom Action-Gewerbe. Er präsentierte dort seinen letzten Martial Arts-Film "Chinese Zodiac".

"Das ist mein letzter Action-Film", erklärte der 58-jährige Chan. "Ich kann euch sagen, ich bin nicht mehr der Jüngste. Ich bin wirklich müde geworden. Außerdem ist die Welt so brutal geworden. Es ist ein Dilemma - ich liebe die Action, aber ich hasse Gewalt."

Ein kompletter Rückzug aus dem Filmgeschäft wird es aber nicht werden. Jackie Chan will sich aber nun auf Rollen konzentrieren, die nicht den Schwerpunkt "Stunt" haben. "Ich möchte der asiatische Robert De Niro werden", erklärt er. "Ich möchte nicht nur ein Action-Star sein, sondern ein richtiger Schauspieler. Ich will mein Image loswerden. Das Publikum soll in mir nicht nur den Clown sehen, sondern den Schauspieler."

Immerhin: "Karate Kid"-Remake wird fortgesetzt

Jackie Chan dreht seinen ersten Film 1964 mit sieben Jahren. Als Kind durch die Knochenmühle der Artistenschule 'Peking Oper' gedreht, entwickelte er später seinen unverwechselbaren Stil des Comedy-Kung Fu. Seine letzten großen Erfolge waren die "Rush Hour" mit Chris Rock und das Remake von "Karate Kid". Darin brachte Chan Jaden Smith die hohe Schule der Martial Arts bei. Ein zweiter Teil wird gerade vorbereitet.

Für "Chinese Zodiac" gibt es derzeit noch keinen deutschen Kinostart, sobald sich das ändert, erfahren Sie es hier.

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Jaden Smith

* 08.07.1998

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Jackie Chan

Unter den Martial-Arts-Helden aus Hongkong ist Jackie Chan das unverwüstliche Stehaufmännchen, der Charlie Chaplin des Kung-Fu und ein Wirbelwind...

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