Matthias Schweighöfer
Jessica Schwarz
Jan-Gregor Kremp
Regie: Hendrik Hölzemann
Verleih: Constantin
Seit seine Eltern bei einem Autounfall starben, ist Rettungssanitäter und Workaholic Crash (Matthias Schweighöfer) besessen von dem Gedanken, Leben retten und Menschen in Not helfen zu wollen. Für Romantik ist da nicht viel Platz, und so beschränken sich seine Gefühle auf die schöne Fee, die er nach Feierabend in seinen kurzen Träumen trifft. November (Jessica Schwarz) sieht aus wie seine Traumfrau und ist aus Fleisch und Blut. Eine zarte Romanze keimt, doch dann droht sich das Schicksal zu wiederholen.
Hendrik Hölzemann, Drehbuchautor von "Nichts bereuen", liefert ein eindrucksvolles Regiedebüt mit diesem dynamischen Drama mit fantastischer Note.
Prickelnd: In dieser rasanten Hymne auf die Liebe und das Leben bringt "Traumfrau" Jessica Schwarz das Herz von Matthias Schweighöfer zum Flimmern.
Eigentlich heißt er Paul, aber alle nennen ihn nur Crash (Matthias Schweighöfer). Als Rettungs-Sanitäter ist er mit seinen zwei Kumpels rund um die Uhr auf Kölns Straßen unterwegs, ein Knochenjob, den der Helfer und Retter vordergründig locker wegsteckt.
Dabei hätte er selbst Trost und Hilfe nötig: Immer wieder erinnert er sich an den tödlichen Unfall seiner Eltern, für den damals Siebenjährigen ein Schock. Und er träumt ständig von einer Frau, die ihn verführerisch anlächelt.
Kaum zu glauben, aber eines Nachts trifft er dieses Traumwesen namens November (Jessica Schwarz) bei einem Einsatz - im neunten Monat schwanger und voller Lebenskraft.
Erstmals empfindet er in der sich anbahnenden zarten Beziehung so etwas wie Glück, spürt endlich Bodenhaftung. Aber kann man dem Schicksal ein Schnippchen schlagen?
Das ergründen Matthias Schweighöfer und Jessica Schwarz (mit gewohnt rauer Stimme), ein tolles Paar im Liebesfunkenflug. Nach Hendrik Hölzemanns rasantem Regiedebüt, in dem Wunsch und Wirklichkeit wunderbar romantisch aufeinanderprallen, ist klar: Das Herz ist mehr als nur ein Muskel.
| Darsteller: | Matthias Schweighöfer | als Crash | |
|---|---|---|---|
| Jessica Schwarz | als November | ||
| Jan-Gregor Kremp | als Fido | ||
| Florian Lukas | als Richie | ||
| Bibiana Beglau | als Dr. Tod/Frau Neumann | ||
| Rosel Zech | als Oma Crash | ||
| Volker Spengler | als Hundemann | ||
| Ulrich Noethen | als Prof. Olivari | ||
| Carlo Ljubek | als Tommy | ||
| Johanna Gastdorf | als Mutter des Mädchens | ||
| Regie: | Hendrik Hölzemann | ||
| Drehbuch: | Hendrik Hölzemann | ||
| Produzent: | Uschi Reich | ||
| Kamera: | Lars Liebold | ||
| Schnitt: | Patricia Rommel | ||
| Produktionsdesign: | Renate Schmaderer | ||
| Kostüme: | Sandra Schulte | ||
| Ton: | Michael Mladenovic | ||
| Casting: | An Dorthe Braker | ||
Im Jahr 2004 machte der Deutsche Film Schlagzeilen: "Der Untergang" löste jede Menge kontroverse Diskussionen aus, Bullys "(T)Raumschiff" lockte 11,5 Millionen Zuschauer ins Kino und "Die fetten Jahre sind vorbei" lief in Cannes.
Überzeugende Darstellung: Bruno Ganz als Adolf Hitler in "Der Untergang" (Foto: Constantin)
Im Münchner Prinzregententheater wurde der Bayerische Filmpreis vergeben. Die Auszeichnung, die bereits zum 26. Mal verliehen wird, ist mittlerweile einer der renommiertesten Preise der deutschen Filmbranche.
Die Zuschauer haben entschieden: Der Publikumspreis ging an "Der Untergang", das packende Drama über die letzten Tage im Führerbunker. Bernd Eichinger durfte sich über den Produzentenpreis freuen, während Hitler-Darsteller Bruno Ganz den Pierrot als Bester Hauptdarsteller erhielt.
Beste Hauptdarstellerin ist Jessica Schwarz, die für ihre Rolle in "Kammerflimmern" ausgezeichnet wurde. Matthias Schweighofer, der in diesem Drama den jungen Rettungssanitäter Crash spielt, nahm die Trophäe als Bester Nachwuchsdarsteller entgegen. Julia Jentsch, die bald als "Sophie Scholl" in die Kinos kommt, wurde für ihre rebellische Jule in "Die fetten Jahre sind vorbei" zur Besten Nachwuchsdarstellerin gekürt.
Der Preis für die beste Regie ging an Dennis Gansel, der das Nazi-Drama "Napola - Elite für den Führer" in Szene gesetzt hat. Bester Dokumentarfilm 2004 ist das Educations-Projekt der Berliner Philharmoniker "Rhythm is it!". Michael "Bully" Herbig erhielt für seine Sci-Fi-Persiflage " (T)Raumschiff Surprise - Periode 1" den Comedypreis. Für sein Lebenswerk wurde Volker Schlöndorff ausgezeichnet. Der deutsche Filmemacher wurde bereits für "Die Blechtrommel" mit einem Oscar geehrt und drehte zuletzt das Kriegsdrama "Der neunte Tag".
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