Gefühlvolle Charakterstudie, in der ein Psychiatriepatient behauptet ein Außerirdischer vom Planeten K-Pax zu sein. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz27/z0227233/b150x150.jpg K-Pax

Filmdetails

K-Pax

Gefühlvolle Charakterstudie, in der ein Psychiatriepatient behauptet ein Außerirdischer vom Planeten K-Pax zu sein.


K-Pax
Start: 17.10.2002

Drama / Science Fiction

USA 2001
Laufzeit: 120 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Kevin Spacey
Jeff Bridges
Mary McCormack

Regie: Iain Softley
Verleih: Universum (Constantin)

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Action
Humor
Romantik
Spannung
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Inhalt

Der Patient (Kevin Spacey) hört auf den ungewöhnlichen Namen Prot, kommt scheinbar aus dem Nichts und verblüfft die hohe Ärzteschaft nicht nur mit hoher Resistenz gegen Medikamente aller Art, sondern auch mit jeder Menge erstaunlichem Fachwissen in den Themenbereichen Astrophysik und Religionsmystik. Außerdem stammt er vom Planeten K-Pax, sagt er. Für Dr. Mark Powell (Jeff Bridges) drängt die Zeit, das Geheimnis des "besten Spinners aller Zeiten" zu lüften, peilt doch jener bereits die Rückreise in die Heimat an.

Oscarpreisträger Kevin Spacey ("American Beauty") zieht erneut alle Register des undurchsichtigen Antihelden in Iain Softleys packender Charakterstudie mit SciFi-Würznote.


Kritik

Kevin Spacey ("American Beauty") behauptet, ein Alien zu sein. Nur Jeff Bridges kann das Geheimnis des Mannes, der vom Himmel fiel, lüften.

Dr. Powell (J. Bridges) braucht Informationen vom Astronomen

Dr. Powell (J. Bridges) braucht Informationen vom Astronomen

Er materialisiert sich aus dem Nichts. In einem Lichtstrahl, der durch ein Fenster der Grand Central Station bricht. Millionen haben New Yorks Verkehrsknoten schon durchströmt.

Prot (Kevin Spacey) aber ist einzigartig. Behauptet mit kosmischer Gelassenheit, vom 1000 Lichtjahre entfernten Planeten K-Pax zu stammen. Mit dieser Heimatadresse ist seine Reise natürlich nicht beendet. So landet er im Krankenhaus, in den Händen eines Psychiaters, der ein galaktisches Rätsel zu knacken versucht.

Jeff Bridges, einst selbst ein "Starman", spielt diesen Arzt, der seinen offensichtlich schizophrenen Patienten zu dem Punkt zurückführen will, an dem er in die Identität eines Spacetouristen flüchtete. Prot aber lässt jede seiner Seelenexpeditionen mit einer Überzeugungskraft abprallen, dass schließlich auch der Arzt Zweifel an der eigenen Theorie bekommt. Vielleicht ist dieser in sich ruhende Exot, der schwierigste Astronomiefragen mühelos beantworten und vor Wissenschaftlern sein komplexes Sternensystem aus der Erinnerung zeichnen kann, wirklich ein Ausserirdischer, vielleicht aber auch nur ein Verrückter der Superlative.

Der Psychater (J. Bridges) und sein ungewöhnlicher Patient (K. Spacey)

Der Psychater (J. Bridges) und sein ungewöhnlicher Patient (K. Spacey)

Iain Softley ungewöhnlicher, humaner und sympathisch versponnener Film spielt bis zum Ende mit beiden Optionen. Aber während man rätselt, wird deutlich, dass nicht Herkunft oder Reise, sondern Ankunft und Wirkung dieses Mannes im Mittelpunkt stehen. Mit kindlicher Unschuld und selbstverständlicher Akzeptanz des Andersseins wird Prot zum neuen Impulsgeber. Für seine Mitpatienten, aber auch seinen Arzt, der sein Leben mehr zu schätzen lernt.

Spacey und Bridges sind ein glänzendes Team, halten diesen originellen Stoff in der Balance zwischen Komik und Dramatik und lassen ein geographisches, aber auch ein moralisches Fragezeichen zurück, über das sich leidenschaftlich diskutieren lässt.

K-Pax

Darsteller:  Kevin Spacey   als Prot
  Jeff Bridges   als Dr. Mark Powell
  Mary McCormack   als Rachel Powell
  Alfre Woodard   als Dr. Claudia Villars
  David Patrick Kelly   als Howie
  Saul Williams   als Ernie
  Peter Gerety   als Sal
  Celia Weston   als Mrs. Archer
  Ajay Naidu   als Dr. Chakraborty
  Tracy Vilar   als Maria
  Melanee Murray   als Bess
  John Toles-Bey   als Russell
  Kimberly Scott   als Joyce Trexler
  Conchata Ferrell   als Betty McAllister
  Vincent Laresca   als Navarro
  Mark Cristopher Lawrence   als Simms
  Brian Howe   als Dr. Steve Becker
  Mary Mara   als Abby
  Tess McCarthy   als Natalie Powell
  Natasha Dorfhuber   als Gabby Powell
  Brandon Michael Depaul   als Josh (10)
  Aaron Paul   als Michael Powell (21)
  William Lucking   als Sheriff
  Kelly Connell   als Walter Fleen
  Peter Maloney   als Duncan Flynn
  Lance E. Nichols   als David Patel
  Paul Linke   als Stuart Hessler
  Christopher Jason Brown   als Danny Trexler
  Greg Lewis   als Dominic McAllister
  Moet   als Jennifer
 
Regie:  Iain Softley  
Drehbuch:  Charles Leavitt  
Produzent:  Lawrence Gordon  
  Lloyd Levin  
  Robert F. Colesberry  
Koproduzent:  Michael Levy  
Ausf. Produzent:  Susan G. Pollock  
Buchvorlage:  Gene Brewer  
Kamera:  John Mathieson  
Schnitt:  Craig McKay  
Musik:  Edward Shearmur  
Produktionsdesign:  John Beard  
  Alec Hammond  
Kostüme:  Louise Mingenbach  
Ton:  Mark Weingarten  
Casting:  Debra Zane  

Blick in die Seele

"Alien oder Irrer", fragt sich Jeff Bridges in "K-Pax". Der stille Star-Mime über Sternenkarten, und die Gemeinsamkeiten von Psychiatern und Schauspielern.

Großansicht Seelen-Erkenner: <br />Jeff Bridges

Seelen-Erkenner:
Jeff Bridges

» Glauben Sie, dass Außerirdische schon längst auf der Erde leben?

JEFF BRIDGES: Ich bin da noch sehr unentschieden. Eine Szene in K-Pax spielt im Planetarium von New York, und ich war beeindruckt von der Sternenkarte, die uns gezeigt wurde. Das hat mir eine Vorstellung davon gegeben, wie groß das Universum ist. Schon möglich, dass es da draußen noch andere Lebensformen gibt.

» Wir würden Sie reagieren, wenn jemand behauptet, er käme von einem anderen Stern?

Wahrscheinlich genauso wie zuerst in "K-Pax". Ich würde denjenigen für verrückt erklären. Aber dann würde ich denken, warum nicht. Wer kann beweisen, dass es bei uns keine Aliens gibt.

Schwere Entscheidung: Ist Kollege Spacey Alien, Messias oder Irrer?

Schwere Entscheidung: Ist Kollege Spacey Alien, Messias oder Irrer?

» Vor 17 Jahren spielten Sie in "Starman" sogar selbst ein Außeriridischen, der Kevin Spaceys Figur sogar sehr ähnlich ist...

Sicherlich hätte ich auch Spaceys Rolle übernehmen können, aber ich fand es wirklich interessanter, den Psychiater zu spielen.

Die Zuschauer erleben die Geschichte schließlich auch aus der Sicht des Therapeuten. Sie sind, so wie auch meine Figur, hin und her gerissen, ob sie Spacey nun glauben sollen oder nicht.

Psychiater Powell vernachl&auml;ssigt wegen &quot;Prot&quot; sogar seine Frau (Mary McCormack)

Psychiater Powell vernachlässigt wegen "Prot" sogar seine Frau (Mary McCormack)

» Wie haben Sie sich auf Ihre Rolle vorbereitet?

Ich habe mich mit den Ursprüngen der Psychiatrie auseinandergesetzt und stellte dabei fest, dass es viele Ähnlichkeiten zwischen einem Psychiater und einem Schauspieler gibt. Beide versuchen, in die Seele eines Charakters zu blicken, um herauszufinden, wie er tickt. Trotzdem: Ich bleibe lieber Schauspieler.

Star

Kevin Spacey

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Jeff Bridges

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