Originaltitel: K.af.ka fragment
Österreich/Deutschland 2001
Regie: Christian Frosch
Verleih: Neue Visionen
Herr Kafka aus Prag liebte das Fräulein Felice aus Berlin. Doch weil der Herr K. ein solch manischer Schreiberling war und seine Kemenate bestenfalls mal für eine kleine Stadtpartie verließ, mussten sie sich aus der Ferne lieben und selbiges in zahllosen Briefen kund tun. Obwohl sich die beiden zweimal verlobten, ist es nie zu einer Heirat gekommen. Als K. schließlich schwer krank wurde, entzweite man sich für immer.
Franz Kafkas "Briefe an F." lassen einen intimen Blick in das Seelenleben des Literaten zu und dienen dem Autorenfilmer Christian Frosch nun als Steilvorlage für einen "im Stile Kafkas" gehaltenen Experimantalfilm in schwarzweißem Super-8-Format.

Der Film basiert auf Franz Kafkas Briefen an Felice, die im Film als Off-Kommentar eingearbeitet sind. Auf der Bildebene liefern sich Lars Rudolph als K. und Ursula Ofner als F. angespannte Machtkämpfe. Der österreichische Filmemacher Christian Frosch findet erstaunliche Bilder von faszinierender visueller Kraft und verdichtet sie zu einer experimentellen Studie über die Liebe des Herrn K.
| Darsteller: | Lars Rudolph | als K. | |
|---|---|---|---|
| Ursula Ofner | als F. | ||
| Regie: | Christian Frosch | ||
| Drehbuch: | Christian Frosch | ||
| Produzent: | Johannes Hammel | ||
| Kamera: | Johannes Hammel | ||
| Schnitt: | Christian Frosch | ||
| Musik: | VOOV | ||
| Produktionsdesign: | Annette Deutschmann | ||
| Kostüme: | Sybille Gänßlen-Zeit | ||
| Ton: | Peter Roigk | ||
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