Sylvester Stallone
Julie Benz
Matthew Marsden
Regie: Sylvester Stallone
Verleih: Warner
Vietnamveteran John Rambo (Sylvester Stallone) wohnt zurückgezogen in Bangkok, wo er vom Verkauf selbstgefangener, giftiger Schlangen lebt. Dennoch lässt er sich von den christlichen Menschenrechtlern Michael (Paul Schulze) und Sarah (Julie Benz) überreden, sein Boot für einen Transport humanitärer Güter nach Myanmar bereit zu stellen, um dem Not leidenden Volk der Karen zu helfen. Als brutale burmesische Soldaten seine Schutzbefohlenen entführen, will Rambo sie mit einem Söldnertrupp befreien.
Kaum hat Sylvester Stallone sein Schlachtpferd "Rocky" zum großartigen Comeback verholfen, reaktiviert er seine andere Leinwand-Ikone John Rambo, um als hochgerüstete Einzelarmee schurkischen Dschungelsadisten im gewaltigen Actioninferno den Gar aus zu machen.
Der gestählte Dschungelkämpfer Sylvester Stallone kehrt ins Actioninferno zurück, um mit Schlachterfahrung, Kriegsinstinkt und Firepower entführte Menschenrechtler aus Burma zu befreien.
Lang ist es her, da erlöste die Ein-Mann-Armee John Rambo (Sylvester Stallone) Afghanistan im Alleingang von der Roten Armee. Die Tage derartiger Propaganda sind vorbei. Heute lebt der ehemalige Vietnamveteran, der das Kämpfen aufgegeben hat, zurückgezogen in den Wäldern Thailands und verdient seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf selbstgefangener, giftiger Schlangen. Das ändert sich jedoch, als eine Gruppe Missionare auftaucht und nach dem "amerikanischen Flussführer" sucht.
Sahra (Julie Benz) und Michael Benett (Paul Schulz) bitten Rambo, sie den Fluss hinauf zu einem Flüchtlingslager zu führen, in das sie humanitäre Güter transportieren wollen. Die Hilfe soll dem unterdrückten Volk zugute kommen. Zögernd willigt Rambo ein. Doch dann überfallen burmesische Soldaten die Gruppe und verschleppen sie in ein Armeecamp, wo sie brutal gefoltert werden.
Rambo, der der Gewalt abgeschworen hat, weiß, dass er eingreifen muss. Zusammen mit einer Gruppe Söldnern will er die Missionare befreien. Was er nicht ahnt: Das Unterfangen wird ein Abstieg in die Hölle. Aber dort fühlt sich Stallone (Regie, Drehbuch und Hauptrolle) immer noch am wohlsten. Nach dem famosen Comeback von "Rocky" erlebt die Action-Ikone John Rambo eine neue explosive Feuertaufe.
| Darsteller: | Sylvester Stallone | als John J. Rambo | |
|---|---|---|---|
| Julie Benz | als Sarah Miller | ||
| Matthew Marsden | als School Boy | ||
| Ken Howard | als Artur Marsh | ||
| Graham McTavish | als Lewis | ||
| Reynaldo Gallegos | als Diaz | ||
| Jake La Botz | als Reese | ||
| Tim Kang | als En-Joo | ||
| Paul Schulze | als Dr. Michael Bennett | ||
| Regie: | Sylvester Stallone | ||
| Drehbuch: | Sylvester Stallone | ||
| Produzent: | Kevin King | ||
| Avi Lerner | |||
| John Thompson | |||
| Ausf. Produzent: | Boaz Davidson | ||
| Danny Dimbort | |||
| Josef Lautenschlager | |||
| Trevor Short | |||
| Andreas Thiesmeyer | |||
| Randall Emmett | |||
| George Furla | |||
| Kamera: | Glen MacPherson | ||
| Schnitt: | Sean Albertson | ||
| Musik: | Brian Tyler | ||
| Produktionsdesign: | Franco-Giacomo Carbone | ||
| Kostüme: | Lizz Wolf | ||
| Maske: | Scott H. Eddo | ||
| Casting: | Sheila Jaffe | ||
Viel wurde darüber diskutiert, noch mehr gelacht, wenn Sylvester Stallone in der Vergangenheit über "Rambo 5" gesprochen hatte. Mal wollte er selbst ans Werk, dann wieder nicht, mal Schurken in Mexiko bekämpfen, dann plötzlich manipulierte Supersoldaten. Alles vergessen, jetzt steht Rambos Marschroute fest.
Nun also doch: In Sylvester Stallone brennt immer noch das Feuer, als Ein-Mann-Armee John Rambo bösen Buben das Fell über die Ohren zu ziehen. So richtig dran glauben wollte daran keiner mehr. Schließlich hatte Sly seinem kampferprobten Helden in "John Rambo" ein schlüssiges Finale auf Papas Ranch beschert. Für Stallone wäre das der beste Zeitpunkt gewesen, Rambo in Rente zu schicken. Nicht aber für Millenium Films. Die Filmmanager wollten Goldesel Rambo weiter melken. Was folgte, entwickelte sich zum Running Gag in Hollywood.
Seit 2009 präsentierte Stallone immer wieder neue Handlungsstränge, er wollte sogar selbst auf dem Regiestuhl Platz nehmen und einem jüngeren Darsteller den Rambo-Stab übergeben. Nun scheinen sich Sly und seine Partner jedoch einig zu sein: Er soll persönlich ran und die Kinokassen klingeln lassen.
Bei einer Benefizveranstaltung für die "Kanadische Diabetes Vereinigung" machte Sylvester Stallone nun reinen Tisch. "Ich brenne darauf, einen weiteren ' Rambo ' zu machen", ließ der 65-jährige Action-Veteran dort die Katze aus dem Sack. Vieles deutet darauf hin, dass Drehbuchautor Sean Hood dem Actionhelden in "Rambo 5" ein großes Finale auf den Leib schreiben soll. Wo das stattfinden könnte, verriet Stallone in einem Atemzug mit seinem "Rambo"-Geständnis: "Er ist an der Grenze in Arizona. Es bleibt ihm nicht erspart, nach Mexiko zu gehen. Ich glaube nicht, dass Rambo Mexikaner mag."
Zumindest nicht schießwütige Kartellmitglieder. In gewohnter Brachialmanier gibt Killermaschine Rambo den Mafia-Missionar. Wenn sich der Mob schon nicht im wahren Leben ausmerzen lässt, dann zumindest auf der Leinwand.
Mit der Figur des Boxers "Rocky" und der des Vietnam-Veteranen "Rambo" schuf Sylvester Stallone zwei Ikonen des Action-Films der...
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