Sozialmelodram, in dem ein verzweifelter Vater mit einer Geiselnahme im Krankenhaus die Herztransplantation für seinen Sohn erzwingt. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz16/z0216132/b150x150.jpg John Q.

Filmdetails

John Q.

Sozialmelodram, in dem ein verzweifelter Vater mit einer Geiselnahme im Krankenhaus die Herztransplantation für seinen Sohn erzwingt.


John Q.
Start: 13.06.2002

Drama

USA 2002
Laufzeit: 116 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Denzel Washington
Robert Duvall
James Woods

Regie: Nick Cassavetes
Verleih: Warner

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Inhalt

Die Krankenkasse des Fabrikarbeiters John Q. Archibald (Denzel Washington) weigert sich, die hohen Kosten der für seinen Sohn lebenswichtigen Herzoperation zu decken, die die Krankenhausleiterin (Anne Heche) und der Kardiologe (James Woods) nur gegen Vorauskasse durchführen wollen. Nachdem alle Versuche scheitern, die nötigen 250.000 Dollar auf legale Weise aufzubringen, nimmt John in seiner Verzweiflung in der Notaufnahme der Klinik Geiseln. Er will erzwingen, dass Mitch an die oberste Stelle der Organempfängerliste gesetzt wird.

Regisseur Nick Cassavetes ("Alles aus Liebe") nimmt sich in seinem packenden, geradlinigen Drama Anleihen bei Lumets "Hundstage". Denzel Washington überzeugt erneut in der Rollen des sympathischen Jedermanns, der zu extremen Maßnahmen gezwungen wird.


Kritik

Oscar-Preisträger und Ausnahmeschauspieler Denzel Washington glänzt in dem emotionsreichen Geiseldrama als verzweifelter Vater, der die lebensnotwendige Herzoperation für seinen kleinen Sohn mit extremen Mitteln zu erzwingen sucht.

Voller Einsatz für seinen Sohn: John Q. Archibald (Washington)

Voller Einsatz für seinen Sohn: John Q. Archibald (Washington)

Mit seinem teuflisch guten Porträt eines korrupten Undercoveragenten in dem brutalen Copthriller "Training Day" erspielte sich Denzel Washington gerade seinen ersten Oscar als bester Hauptdarsteller. Statt eines "bad guy" übernimmt er in dem bewegendem Familiendrama "John Q." nun wieder seinen patentierten Rollentypus des sympathischen Jedermann und wartet mit einer weiteren schauspielerischen Glanzleistung auf.

Er verkörpert die verzweifelte Titelfigur John Q. Archibald, ein unterversicherter Fabrikarbeiter, der zunächst alles Menschenerdenkliche versucht, um die nötigen 250.000 Dollar für die Herzoperation seines zehnjährigen Sohnes Mitch auf legale Weise aufzubringen.

Dagegen arbeitet ein herzloses Klinik-Establishment: Anne Heche als knallhart profitorientierte Krankenhausleiterin und James Woods als kotzbrockiger Kardiologe sind nur gegen Vorauskasse zu helfen bereit.

Zunächst noch unbeschwert

Zunächst noch unbeschwert

Das letzte Mittel

Völlig in die Enge getrieben brennt mangels ausreichender Krankenversicherung Johns letzte Sicherung durch, und er nimmt alle Anwesenden in der Notaufnahme als Geiseln. So will er erzwingen, dass Mitch an die oberste Stelle der Organempfängerliste gesetzt wird.

Ein spannender Countdown auf Leben und Tod nimmt seinen Lauf...

Als Mitch zusammenbricht, gerät Johns Welt aus den Fugen

Als Mitch zusammenbricht, gerät Johns Welt aus den Fugen

Schrei nach Gerechtigkeit

Beste Erinnerungen an den Genreklassiker "Hundstage" mit Al Pacino werden wach, wenn etwa das freundschaftliche Verhältnis zwischen Geiselnehmer und Opfern geschildert wird, der Menschen- und Medienrummel oder der verständnisvolle Detective, hier gespielt von Robert Duvall.

Das Sozialdrama fährt schwere Geschütze gegen das Gesundheitssystem auf und traf im Krankenversicherungs-reformbedürftigen Amerika einen blanken Nerv: Dort haben viele nach wie vor nur unzureichende oder gar keine Versicherung, weil die Beiträge kaum zu bezahlen sind.

Plötzlich hilfsbereit: Dr. Turner überwacht den kleinen Patienten

Plötzlich hilfsbereit: Dr. Turner überwacht den kleinen Patienten

Herzensangelegenheit

Für Regisseur Nick Cassavetes ("Alles aus Liebe") handelt es sich bei dem auch hierzulande brennenden Thema zudem um eine sehr persönliche Angelegenheit, da seine eigene Tochter unter einer schweren Herzkrankheit leidet.

Seine geradlinige Inszenierung heftet sich ihr blutendes Herz für den kleinen Mann plakativ ans dramatische Revers und lässt die Darsteller in bewegenden Szenen die anzuprangernde Ungerechtigkeit des Systems diskutieren.

Cop Grimes (Duvall) zeigt Verständnis

Cop Grimes (Duvall) zeigt Verständnis

Einfach mitreißend

So engagiert wie sich die Story des Dramas präsentiert, so leidenschaftlich agieren auch die Darsteller, allen voran der einmal mehr grandiose Denzel Washington, der in Woods und Heche starke Gegenparts findet.

Eine sympathische, systemkritische "David gegen Goliath"-Geschichte, die mitten ins Herz trifft.

John Q.

Darsteller:  Denzel Washington   als John Q. Archibald
  Robert Duvall   als Grimes
  James Woods   als Dr. Turner
  Anne Heche   als Rebecca Payne
  Ray Liotta   als Polizeichef Monroe
  Kimberly Elise   als Denise Archibald
  Eddie Griffin   als Lester
  Shawn Hatosy   als Mitch
  Daniel E. Smith   als Mike Archibald
  David Thornton   als Jimmy Palumbo
  Ethan Suplee   als Max
  Kevin Connolly   als Steve Maguire
  Paul Johansson   als Tuck Lampley
  Heather Wahlquist   als Julie
  Troy Beyer   als Miriam
  Obba Babatundé   als Sergeant Moody
  Troy Winbush   als Steve
  Laura Harring   als Gina Palumbo
  Larissa Laskin   als Dr. Klein
  Dina Waters   als Debby Utley
  Martha Chaves   als Rosa
  Keram Malicki-Sanchez   als Freddy
 
Regie:  Nick Cassavetes  
Drehbuch:  James Kearns  
Produzent:  Mark Burg  
  Oren Koules  
Koproduzent:  Hillary Sherman  
  Mathew Hart  
  James Kearns  
Ausf. Produzent:  Michael De Luca  
  Richard Saperstein  
  Avram "Butch" Kaplan  
Kamera:  Rogier Stoffers  
Schnitt:  Dede Allen  
Musik:  Aaron Zigman  
Produktionsdesign:  Stefania Cella  
  Thomas Carnegie  
  Elis Lam  
Kostüme:  Beatrix Aruna Pazstor  
Ton:  David Lee  

Kinofest 2002: Der Star ist das Publikum

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Kino so günstig wie nie: Für nur drei Euro gibt's dieses Wochenende in deutschen Filmtheatern die absoluten Movie-Highlights zu sehen: Die Filmwirtschaft möchte sich bei ihrem Publikum bedanken und bittet zum Kinofest 2002. Aktuelle Blockbuster, grandiose Klassiker und die Topfilme der nächsten Monate flimmern in vielen deutschen Kinos zum Sonderpreis über die Leinwände.

Am 26. Juni gab's ihn Berlin schon die große Eröffnungsfeier mit Armin Rohde ("666 - Traue keinem, mit dem du schläfst") und Jessica Schwarz, der Moderatorin von "Film ab" auf VIVA (Di 19 u. 23 Uhr, So. 19 Uhr).

Auf www.kinofest2002.de finden Sie aktuelle Infos zum Kinofest, unter anderem eine Liste der teilnehmenden Kinos und Rezepte für coole Cocktails wie "Kinocolada", "Terminator", "Hollywood Dream" oder "Pretty Woman".



Diese Filme und viele mehr gibt es beim Kinofest 2002 zu sehen:

Star

Denzel Washington

Er ist inzwischen kein Darsteller mehr, er ist eine Persönlichkeit. Denzel Washington hat die Zuschreibung "Nachfolger von Sidney...

Star

Robert Duvall

Er schrieb sich in die Filmgeschichte mit dem Satz "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen" ein. So machte er sich in Francis Ford...

Top-Filme der Woche

 

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In der aktuellen Ausgabe: Katherine Heigl im Trailer zur Actionkomödie "Einmal ist keinmal".

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