Deftige Slapstickkomödie um einen White-Trash-Verlierer, der durch eine Radioshow Medienruhm und sein Traumgirl findet. http://images.kino.de/flbilder/max01/bf01/bf18/b0118997/b150x150.jpg Joe Dreck

Filmdetails

Joe Dreck

Deftige Slapstickkomödie um einen White-Trash-Verlierer, der durch eine Radioshow Medienruhm und sein Traumgirl findet.


Joe Dreck
Start: 24.05.2001

Originaltitel: Joe Dirt

Komödie

USA 2001
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 12 Jahre

David Spade
Dennis Miller
Brittany Daniel

Regie: Dennie Gordon
Verleih: Columbia Tristar

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Temperatur

lau

Inhalt

Im Wohnwagen geboren, im Grand Canyon von den Eltern ausgesetzt, im Leben gedemütigt: die Welt lacht über den White-Trash-Verlierer Joe Dreck, bis er im Radio zu erzählen beginnt von seiner Suche nach Familie und der unerfüllten Liebe zu Traumgirl Brandy. Plötzlich wird der liebenswerte Loser zum Medienstar, für den die Sonne Kaliforniens zu lachen beginnt.


Kritik

Joe Dreck

Als "ultimative White Trash Komödie" beschreibt der deutsche Verleih die Qualitäten des Kinodebüts von TV-Regisseurin Dennie Gordon und fand damit eine Zuordnung, der man schwer widersprechen kann. Die Abenteuer eines gutherzigen Einfaltspinsels, der sein kulturelles Wohnwagenerbe in Gesicht, Kleidung und Verhaltensweisen zur Schau stellt, ist Slapstick-sattes, zwischen zotigem Klamauk und witzigen Gags angesiedeltes Entertainment, das, wie die Filme Adam Sandlers zeigen, im Kino um Resonanz nicht fürchten muss.

"Joe Dreck" macht sich lustig über den White Trash Kosmos, umarmt aber seinen liebenswerten Repräsentanten, der mit Zottel-Frisur, Koteletten, Latzhose und Linda-Lovelace-T-Shirt in den Achtzigern bei Def Leppard durchaus Roadie-tauglich gewesen wäre, im neuen Jahrtausend aber als Witzfigur verspottet wird. Komiker David Spade, "Saturday Night Live"-Veteran und Kino-Sparringspartner des verstorbenen Klamaukschwergewichts Chris Farley, vermittelt überzeugend die Süße der Einfalt und die Nehmerqualitäten Joe Drecks, der ganz Kalifornien erheitert und schließlich zu Tränen rührt, als er in der Radio Show Zander Kellys (Gift am Gaumen: Dennis Miller) aus seinem Leben erzählt. Während im nostalgisch-mitreißenden Soundtrack Perlen des Westcoast- und Country-Rocks (The James Gang, Doobie Brothers, Lynyrd Skynyrd oder Three Dog Night) die Siebzigerjahre zelebrieren, verliert der achtjährige Joe seine Eltern, als die ihn am Grand Canyon "vergessen", vertreibt sich seine Waisenjahre mit pyromanischen Experimenten an Kühen und lernt schließlich zumindest dem Alter nach erwachsen mit Brandy ("Dawson's Creek"-Verführein Brittany Daniel) das schönste Girl der Welt kennen, bevor er sich auf die Suche nach seiner Familie macht. Der Humor dieser Komödie ist in konsequenter Loyalität zu ihren Wurzeln eher deftig, findet aber im White-Trash ein dankbares Milieu, das von Äußerlichkeiten bis hin zu Paarungsgewohnheiten (Inzest) nichts auslässt. Mit Musiker Kid Rock, der hier sein Filmdebüt feiert, hat "Joe Dreck" darüber hinaus einen Köder für die Kids, mit Gaststar Christopher Walken seinen größten, Qualität versprechenden Namen und mit Brittany Daniel, Jaime Pressly und anderen Dreamgirls die vielleicht größte feminine Beauty-Dichte des Kinojahres. Das dürfte nicht ohne Folgen bleiben. kob.

Joe Dreck

Darsteller:  David Spade   als Joe Dirt
  Dennis Miller   als Zander Kelly
  Brittany Daniel   als Brandy
  Kid Rock   als Robby
  Adam Beach   als Kicking Wing
  Erik Per Sullivan   als Joe Dirt, jung
  Jaime Pressly   als Jill
  Christopher Walken   als Clem
  Megan Taylor Harvey   als Joes Schwester
  Caroline Aaron   als Joes Mutter
  Fred Ward   als Joes Vater
  Joe Don Baker  
  Gary Busey  
  Blake Clark  
 
Regie:  Dennie Gordon  
Drehbuch:  David Spade  
  Fred Wolf  
Produzent:  Robert Simonds  
Koproduzent:  Ira Shuman  
Ausf. Produzent:  Adam Sandler  
  Jack Giarraputo  
Kamera:  John R. Leonetti  
Schnitt:  Peck Prior  
Musik:  Waddy Wachtel  
Produktionsdesign:  Perry Andelin Blake  
  Alan Au  
Kostüme:  Alexandra Welker  
Ton:  David Kelson  
  Richard Lightstone  

Star

David Spade

* 22.07.1964

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