Charmante Konversationskomödie, die Juliette Binoche und Jean Reno als gegensätzliches Paar am Pariser Flughafen stranden und zusammen finden lässt. http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz36/z0336557/b150x150.jpg Jet Lag - Oder wo die Liebe hinfliegt

Filmdetails

Jet Lag - Oder wo die Liebe hinfliegt

Charmante Konversationskomödie, die Juliette Binoche und Jean Reno als gegensätzliches Paar am Pariser Flughafen stranden und zusammen finden lässt.


Jet Lag - Oder wo die Liebe hinfliegt
Start: 02.10.2003

Originaltitel: Décalage horaire

Komödie

Frankreich 2002
Laufzeit: 85 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Juliette Binoche
Jean Reno
Sergi Lopez

Regie: Danièle Thompson
Verleih: Tobis

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Inhalt

Eine extrovertierte Kosmetikerin (Juliette Binoche) auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Ehemann und ein distinguierter Geschäftsmann (Jean Reno) auf dem Weg zu seiner Ex-Frau treffen am Flughafen in Paris aufeinander und werden einander dank einer Verkettung zufälliger Umstände so bald nicht mehr los.

Galliens große Drehbuchautorin Danièle Thompson ("Die Bartholomäusnacht", "La Boum", "Die Abenteur des Rabbi Jacob") gibt ihr Regiedebüt mit dieser heiter-beschwingten Beziehungskomödie nach bestem Hollywoodvorbild.


Kritik

Gefühle im Transit: In dieser prickelnden Komödie machen sich Jean Reno und Juliette Binoche erst mal runter - um dann so richtig abzuheben

Großansicht Bei einem Essen kommt man sich näher... (Foto: Tobis)

Bei einem Essen kommt man sich näher... (Foto: Tobis)

Nebel, Streik und Pannen. Auf dem Pariser Flughafen geht gar nichts mehr. Eine Katastrophe für die Kosmetikerin Rose (grell gestylt: Juliette Binoche). Endlich will sie ihren brutalen Freund verlassen und nach Mexiko in die Sonne flüchten. Und jetzt hängt sie fest.

So wie Félix (sensibel: Action-Profi Jean Reno), Ex-Sterne-Koch und nun Gourmet-Unternehmer. Auch er ist ein Getriebener, jagt einer Frau hinterher, die ihm den Laufpass gegeben hat. Die beiden Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, begegnen sich im Transit.

Rose kann keine fünf Minuten ohne Plapperei überstehen, Felix braucht nichts mehr als Ruhe. Und trotzdem müssen sie eine gemeinsame Nacht in einem Hotelzimmer verbringen...

Großansicht ...bevor man die Nacht gemeinsam in einem Hotelzimmer verbringen muss (Foto: Tobis)

...bevor man die Nacht gemeinsam in einem Hotelzimmer verbringen muss (Foto: Tobis)

Reiner Zufall

"Jet Lag" ist eine wunderbare Komödie über die Macht des Zufalls. Ankunft und Abflug sind Abschied und Neuanfang, Metaphern des Lebens an sich.

Regisseurin Danièle Thompson zeigt, wie schlank ein großer Film sein kann: eine originelle Idee, ein kurvenreiches Drehbuch und Schauspieler, an denen man sich nicht satt sehen kann.

Jet Lag - Oder wo die Liebe hinfliegt

Darsteller:  Juliette Binoche   als Rose
  Jean Reno   als Felix
  Sergi Lopez   als Sergio
  Scali Delpeyrat   als Arzt
  Karine Belly   als Flugbegleiterin Air France
  Raoul Billerey   als Felix' Vater
  Nadège Beausson-Diagne   als Roissy Passagier
  Alice Taglioni   als Bodenpersonal
  Jerome Keen   als Concierge
  Sebastien Lalanne   als Barmann
  Michel Lepriol   als Kellner
  Mbembo   als Postangestellter
 
Regie:  Danièle Thompson  
Drehbuch:  Danièle Thompson  
  Christopher Thompson  
Produzent:  Alain Sarde  
Kamera:  Patrick Blossier  
Schnitt:  Sylvie Landra  
Musik:  Eric Serra  
Produktionsdesign:  Michèle Abbé  
Kostüme:  Elisabeth Tavernier  
  Thierry Delettre  
Ton:  Pierre Gamet  
Casting:  Gérard Moulévrier  

Binoche auf Killer-Jagd

Spätestens seit Uma Thurman nicht nur Bill killte, sondern schon vorher jede Menge anderer Übeltäter spektakulär niedermetzelte, hat das Thema Rache im Kino Hochkonjunktur.

Großansicht Wehe dem, der bei ihr in Ungnade fällt: Juliette Binoche (Foto: Kurt Krieger)

Wehe dem, der bei ihr in Ungnade fällt: Juliette Binoche (Foto: Kurt Krieger)

So buhlen aktuell Kevin Bacon in "Death Sentence - Todesurteil" und demnächst Jodie Foster in "Die Fremde in dir" mit knackigen Vergeltungsfilmen um die Gunst des Publikums. Zum Reigen der Racheengel gesellt sich nun eine Französin, die als Spezialistin für Herzerwärmendes wie "Der englische Patient", "Chocolat" oder "Jet Lag" von sich reden gemacht hat: Juliette Binoche.

In "Another Kind of Silence" muss sie demnächst den Tod ihres Ehemannes und ihres Sohnes mit ansehen. Danach kennt sie nur ein Ziel: die Täter finden und bestrafen. Doch auf ihrem Rachefeldzug kommt die Witwe nach und nach zu einer wichtigen Erkenntnis, wie Binoche berichtet: "Sie merkt plötzlich, dass Rache keine Lösung ist und dass es eigentlich gar nicht das ist, was sie will."

Juliette mag es bunt

Klingt also ganz so, als würde "Silence" kein reiner Abklatsch einer gedankenlosen Tarantino-Gewaltorgie - und für Binoche sicher eine Herausforderung: "Klar ist das eine sehr düstere Geschichte, aber als Schauspielerin sollte man alle Farben des Regenbogens darstellen können", gibt sich die Französin selbstbewusst. Dazu hat sie auch allen Grund, denn im Festival-Hit "Caché" musste sie sich zuletzt mit einem ähnlichen Thema befassen und zeigte dabei, dass sie seit "Die Liebenden von Pont-Neuf" und "Drei Farben: Blau" nichts verlernt hat.

Star

Juliette Binoche

Ihre Krankenschwester in Italien, die sich in dem Welterfolg "Der englische Patient" in einem verlassenen Kloster um den mysteriösen...

Star

Jean Reno

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