Erfrischend inszenierter Horrortrip, das genüsslich mit Motiven aus "Duell" und "Texas Chainsaw Massacre" spielt. http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz41/z0341520/b150x150.jpg Jeepers Creepers - Es ist angerichtet

Filmdetails

Jeepers Creepers - Es ist angerichtet

Erfrischend inszenierter Horrortrip, das genüsslich mit Motiven aus "Duell" und "Texas Chainsaw Massacre" spielt.


Jeepers Creepers - Es ist angerichtet
Start: 23.10.2003

Originaltitel: Jeepers Creepers

Horror

USA 2001
Laufzeit: 93 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Gina Philips
Justin Long
Jonathan Breck

Regie: Victor Salva
Verleih: Alamode

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Auf der Heimfahrt vom College quer durch den sonnigen Süden der USA werden die Geschwister Trish (Gina Philips) und Darryl (Justin Long) auf dem Highway von einem rasenden Truckfahrer in den Straßengraben genötigt. Als sie kurze Zeit später entdecken, wie eine hochgewachsene, düstere Gestalt mehrere mannsgroße Bündel aus eben jenem Truck in ein Erdloch befördert, siegt Neugier über Angst, und Darryl geht der Sache im wahrsten Sinne des Wortes auf den Grund. Das hätte er mal besser gelassen, denn nun weicht ihnen das Phantom nicht mehr von der Stoßstange.

Bekannte und beliebte Motive von "Duell" bis zum "Texas Chainsaw Massacre" feiern ein fröhliches Stelldichein in diesem atemlos spannenden, auf Festivals gefeierten Roadmovie-Horrortrip von Victor Salva ("Clownhouse").


Kritik

Jeepers Creepers - Es ist angerichtet

"Jeepers Creepers, where'd ya get those peepers? Jeepers Creepers, where'd ya get those eyes...?" - Ronald Reagan, Ex-US-Präsident und Kostar aus der 1938er-Musikkomödie "Going Places", aus der dieser Song stammt, dürfte wenig Freude daran haben, in welchem Zusammenhang das Lied im Jahr 2001 neue filmische Ehren erfährt. Anders Horror-Multitalent Clive Barker, der dem effektiven Gruselfilm ähnlich enthusiastischen Beifall erteilte, wie es einst Sam Raimis "The Evil Dead" von Stephen King erfuhr.

Das Geschwisterpaar Trish und Darryl fährt auf der Ferienheimreise vom College durchs amerikanische Hinterland, als ihr Wagen unvermittelt von einem schmutzigbraunen Truck bedrängt und von der Straße gezwungen wird. Mit nun entsprechend belastetem Nervenkostüm passieren sie wenig später ein einsames Gebäude und beobachten, wie eine massige Gestalt ein menschengroßes Bündel davor in einen dunklen Schacht wirft - und daneben steht der bewußte Truck! Die sich breitmachende Panik wird von Darryls Neugier besiegt, und er überzeugt seine Schwester, die Abfahrt des Trucks abzuwarten, um dann nachzusehen, was sich am anderen Ende der düsteren Röhrenöffnung verbirgt.

Viel mehr von der Handlung zu verraten wäre nun eine Sünde, denn der Film baut lange Zeit auf die Ungewißheit über Identität und Motive der mysteriösen Gestalt, und das recht gekonnt.

Regisseur und Drehbuchautor Victor Salva kam nach seinem bereits erfreulich atmosphärischen Horror-Debüt "Clownhouse" (1988) mit dem Gesetz in Konflikt und konnte erst Jahre später seine Karriere mit dem spannenden Highway-Thriller "Nature of the Beast" und dem subtilen Außenseiter-Drama "Powder" neu ankurbeln. Mit "Jeepers Creepers", vor seinem US-Kinostart auf Genrefestivals wie dem deutschen Fantasy Filmfest 2001 gezeigt und dort zu einem Publikumsfavorit avanciert, gelang ihm nun ein erfrischend inszenierter Horrortrip, der auf die in jüngster Zeit wieder modernen simplen Teen-Slasher-Motive verzichtet, und dafür einen angenehm fein gesponnenen Suspense-Cocktail serviert. Salvas cleveres Skript spielt virtuos mit den Motiven des Horrorgenres, so finden sich in der undefinierbaren Bedrohung auf den einsamen Landstraßen Amerikas Elemente aus Steven Spielbergs "Duell" ebenso wie aus dem "Texas Chainsaw Massacre". Auch die beiden bisher praktisch nur in TV-Serien zu sehenden Hauptdarsteller Gina Philips (Sekretärin Sandy in der dritten Staffel von "Ally McBeal") und Justin Long (Nebenrollen in der US-Sitcom "Ed" und in der SciFi-Parodie "Galaxy Quest") überzeugen in ihren Rollen, wobei es hier der Junge ist, der zunehmend die Nerven verliert, während das Mädchen die Oberhand behält.

Auch wenn das letzte Drittel den aufbauenden Suspense-Sequenzen nicht ganz das Wasser reichen kann, dürfte "Jeepers Creepers" jedoch, versehen mit etwas Humor, mäßig Blut und viel Stimmung, auch einem Publikum jenseits des harten Kerns der Genrefans reichlich Schauer über den Rücken jagen. maw.

Jeepers Creepers - Es ist angerichtet

Darsteller:  Gina Philips   als Trish Jenner
  Justin Long   als Darry Jenner
  Jonathan Breck   als Die Kreatur
  Eileen Brennan   als Dame mit Katzen
  Patricia Belcher   als Jezelle Gay Hartman
  Brandon Smith   als Sergeant Davis Tubbs
  Peggy Sheffield   als Kellnerin Beverly
 
Regie:  Victor Salva  
Drehbuch:  Victor Salva  
Produzent:  Barry Opper  
  Tom Luse  
Koproduzent:  J. Todd Harris  
Ausf. Produzent:  Francis Ford Coppola  
  Linda Reisman  
  Willi Baer  
  Mario Ohoven  
  Eberhard Kayser  
Kamera:  Don E. FauntLeRoy  
Schnitt:  Ed Marx  
Musik:  Bennett Salvay  
Produktionsdesign:  Steven Legler  
  Kevin Egeland  
Kostüme:  Emae Villalobos  
Ton:  Joe Foglia  

Alien ist das furchterregendste Filmmonster

Den höchsten Gänsehautfaktor hat laut einer Umfrage unter 4.000 Filmfans Alien vor dem weißen Hai und Predator. Abgeschlagen auf dem 20. Platz landeten die Sandwürmer aus "Dune, der Wüstenplanet".

Großansicht Verbreitet immer noch am meisten Schrecken: das Alien (Foto: Fox)

Verbreitet immer noch am meisten Schrecken: das Alien (Foto: Fox)

Sie sind nicht schön anzuschauen, sehr blutrünstig und meistens tödlich. Die Rede ist von Filmmonstern. Allein der Anblick der finsteren Gestalten lässt unser Blut in den Adern gefrieren und jagt uns eiskalte Schreckensschauer den Rücken hinunter. Eine Umfrage unter 4.000 Gruselfans hat nun ans Tageslicht gebracht, welches Schreckgespenst am meisten Angst und Schrecken verbreitet: der Sieger lautet Alien. Erschaffen wurde der eklige Außerirdische vom Schweizer H.R. Giger, eingesetzt von Ridley Scott im Adrenalinschocker "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt".

Damit verwies das Monster aus dem All einen nicht minder berühmten Vertreter des Horrorkabinetts auf den zweiten platz: den weißen Hai von Steven Spielberg. Mit Rang 3 darf sich mit dem Predator ein weiterer Killer aus dem Weltraum schmücken. Komplettiert werden die Top 5 vom Creeper aus dem Schauermärchen "Jeepers Creepers - Es ist angerichtet" und von der Fliege aus dem gleichnamigen Klassiker.

Alien verursacht die schrecklichsten Schauer

Auffallend ist dabei, dass vier Monster des Spitzenquintetts vor mehr als 24 Jahren das Licht der Leinwand erblickten. Das rückt auch die Tatsache etwas ins Licht, dass traditionelle Monster wie Vampire, Werwölfe oder King Kong die Zuschauer eher einschläfern als erschrecken. Der Killerroboter T-2000 aus "Terminator" schaffte es nur auf den 11. Platz. Als wahren Meister des Schreckens dürfen wir reinen Gewissens Steven Spielberg bezeichnen.

Der Regie-Tycoon landete immerhin mit drei seiner furchterregenden Kreaturen in den Top 12. Außer mit dem "weißen Hai" gelang ihm das mit dem T-Rex aus "Jurassic Park" auf Platz 9 und den Gremlins aus dem gleichnamigen Puppen-Alptraum. "Alien" konnte er trotzdem nicht das Wasser reichen.

Bilder zu "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt"

Fotos ansehen

Top-Filme der Woche

  • Men in Black 3

    Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.

  • LOL

    Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.

 

treffpunkt kino kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Die große Preview zu "Ice Age - Voll verschoben" und der erste Trailer zu "Skyfall"!

Zum Magazin

Das multimediale Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO

Ähnliche Filme auf DVD & Blu-ray

 

Service

kino.de mobil

kino.de mobil

Das aktuelle Programm Ihres Lieblingskinos haben Sie überall dabei - kostenlos auf Ihrem Handy.