Billy Bob Thorntons vierte Regiearbeit erzählt vom Clash der Kulturen und Generationen in einer Familie bei einer Beerdigung 1969 in Alabama. http://images.kino.de/flbilder/max12/auto12/auto04/12040817/b150x150.jpg Jayne Mansfield's Car

Filmdetails

Jayne Mansfield's Car

Billy Bob Thorntons vierte Regiearbeit erzählt vom Clash der Kulturen und Generationen in einer Familie bei einer Beerdigung 1969 in Alabama.


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Inhalt

Jim Caldwells Exfrau ist gestorben. Wegen eines Briten hat sie den eingefleischten Südstaatler und die gemeinsamen Kinder vor Jahren verlassen. Nun soll sie, ihrem letzten Wunsch gemäß, in der alten Heimat Alabama bestattet werden. Dazu reist der Witwer mit den zwei Kindern an - für Jim eine riesige Herausforderung. Er hat schließlich schon mit seinen beiden Söhnen genug zu tun: Der eine beschäftigt sich nach einer Vietnamverwundung nur noch mit seiner Autosammlung, der andere protestiert, meist unter Drogen, gegen den Krieg in Fernost.


Kritik

Jayne Mansfield's Car

Vom Clash der Kulturen und Weltvorstellungen erzählt Oscar-Preisträger Billy Bob Thornton ("Sling Blade") in seiner vierten Regiearbeit und lässt unterschiedliche Männer verschiedener Generationen mit Wucht aufeinanderprallen. 1969, zum Höhepunkt des Vietnam-Protests, spielt die vom Russe Alexander Rodnyansky ("An einem Samstag") produzierte Arbeit, zu der Thornton auch das Drehbuch schrieb. In der Rolle des Rednecks Caldwell glänzt Robert Duvall, zur Vorzeigebesetzung gehören neben dem Regisseur auch John Hurt, Kevin Bacon und Robert Patrick.

Jayne Mansfield's Car

Darsteller:  Ray Stevenson   als Phillip Bedford
  Kevin Bacon   als Carroll Caldwell
  John Hurt   als Kingsley Bedford
  Robert Duvall   als Jim Caldwell
  Billy Bob Thornton   als Skip Caldwell
  Shawnee Smith   als Vicky Caldwell
  Robert Patrick   als Jimbo Caldwell
  Frances O'Connor   als Camilla Bedford
 
Regie:  Billy Bob Thornton  
Drehbuch:  Billy Bob Thornton  
  Tom Epperson  
Produzent:  Geyer Kosinski  
  Alexander Rodnyansky  
Ausf. Produzent:  Sergei Bespalov  
  James D. Brubaker  
  Mark C. Manuel  
Kamera:  Barry Markowitz  
Schnitt:  Lauren Zuckerman  
Produktionsdesign:  Clark Hunter  

Die Berlinale mit Angelina Jolie im Zeichen von Film, Blut und Honig

Auch wenn das Thermometer gerade bundesweit in den Keller rutscht - eine "Eis-Berlinale" wie vor zwei Jahren ist offenbar nicht zu befürchten.

Großansicht Am 9. Februar öffnet die 62. Berlinale ihre Pforten - unter anderem für Angelina Jolies Regiedebüt "In the Land of Blood and Honey" um eine Liebe im Bosnienkrieg (Foto: Wild Bunch (Central))

Am 9. Februar öffnet die 62. Berlinale ihre Pforten - unter anderem für Angelina Jolies Regiedebüt "In the Land of Blood and Honey" um eine Liebe im Bosnienkrieg (Foto: Wild Bunch (Central))

Zumindest attestieren die Wetterdienste, dass die Temperaturen bis zur Eröffnung wieder in den einstelligen Minusbereich zurückkehren. Ob Frost oder nicht: Die Berlinale, die am 9. Februar ihre Pforten öffnet, wird keinen Besucher kalt lassen. Zu viel gibt es zu entdecken! Neben den 395 gezeigten Filmen locken an den elf Festivaltagen zahllose Partys, Empfänge und Diskussionsrunden - und natürlich die Stars am roten Teppich.

Viele Regisseure erzählen in ihren Filmen von einer Welt im Umbruch. Darunter auch ein prominentes Regiedebüt: Hollywoodstar Angelina Jolie stellt "In the Land of Blood and Honey" vor, ein Film über den Bürgerkrieg in Bosnien, der der humanitär engagierten Schauspielerin eine Herzensangelegenheit war.

Deutschlands Hollywood-Exportschlager Diane Kruger gibt die französische Königin Marie Antoinette, die von den Unruhen der Französischen Revolution erfasst wird, in dem Historiendrama "Leb wohl, meine Königin!", dem diesjährigen Berlinale-Eröffnungsfilm.

Dänemarks Superstar Mads Mikkelsen ist ebenfalls in einem königlichen Drama zu sehen, in "Die Königin und der Leibarzt" spielt er den Doktor der dänischen Königin Caroline Mathilde. Der Arabische Frühling, der vor einem guten Jahr begann, zieht sich durch alle Sektionen und zahlreiche Diskussionen.

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Selbst der oft vergessene Kontinent Afrika rückt in den Fokus und erzählt von Menschen auf der Suche nach einer besseren Zukunft. Der asiatische Film ist traditionell stark in allen Reihen vertreten, etwa mit bei Cineasten heiß gehandelten philippinischen "Skandalfilmer" Brillante Mendoza. Auch Angelina Jolies Ex-Mann, der Schauspieler Billy Bob Thornton, wechselt alle Jahre wieder auf den Regiestuhl, in Berlin hat er die starbesetzte Culture-Clash-Komödie "Jayne Mansfield's Car" im Gepäck.

Tom Hanks und Sandra Bullock sind die Protagonisten in dem oscarnominierten 9/11-Drama "Extrem laut und unglaublich nah", während "Twilight"-Star Robert Pattinson auf dem roten Teppich für Kreischalarm sorgen sollte - er spielt im Paris des 19. Jahrhunderts angesiedelten Bel Ami" einen eleganten Liebhaber - u.a. von Uma Thurman und Christina Ricci. Clive Owen beglückt die Berliner dagegen anlässlich der Premiere des britischen Thrillers "Shadow Dancer".

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Auch in diesem Jahr ist Berlinale natürlich DAS Schaufenster für den deutschen Film. Insgesamt 87 deutsche Filme und Koproduktionen laufen in den verschiedenen Sektionen. Auch im Wettbewerb wird geklotzt, gleich drei Schwergewichte des deutschen Autorenfilms rücken ins Rampenlicht: Hans-Christian Schmid mit seinem Familiendrama "Was bleibt", Christian Petzold mit dem geheimnisvollen Drama "Barbara" und Matthias Glasner mit dem am Nordkap gedrehten "Gnade". Außer Wettbewerb zeigt Doris Dörrie ihren neuen Film "Glück", eine berührende Liebesgeschichte zwischen einem Punk und einer jungen Prostituierten.

Welche Wettbewerbsfilme, Darsteller und Filmemacher dieses Jahr die begehrten Bären mit nach Hause nehmen dürfen, das entscheidet die Jury um den Präsidenten Mike Leigh ("Happy-Go-Lucky"). Als kompetente Unterstützung an seiner Seite hat der Top-Regisseur dabei unter anderem Hollywood-Star Jake Gyllenhaal, den legendären Fotografen und Regisseur Anton Corbijn, den Oscar-Nominierten Filmemacher Asghar Farhadi ("Nader und Simin") und die französischen Filmlieblinge Charlotte Gainsbourg und François Ozon. Die glanzvolle Verleihung geht am 19. Februar zum großen Berlinale-Finale über die Bühne.

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Star

Ray Stevenson

* 25.05.1964

Star

Kevin Bacon

Seine Fähigkeit, unsympathischen Charakteren freundliche Züge zu verleihen und faszinierende, von einer fixen Idee besessene Personen zu spielen...

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