Vierter und bester Brosnan-Bond mit dem Kultagenten als Widersacher eines Koreaners mit globalen Zerstörungsabsichten. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz45/z0245503/b150x150.jpg James Bond 007: Stirb an einem anderen Tag

Filmdetails

James Bond 007: Stirb an einem anderen Tag

Vierter und bester Brosnan-Bond mit dem Kultagenten als Widersacher eines Koreaners mit globalen Zerstörungsabsichten.


James Bond 007: Stirb an einem anderen Tag
Start: 28.11.2002

Originaltitel: Die Another Day

Action / Thriller

USA/Großbritannien 2002
Laufzeit: 134 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Pierce Brosnan
Halle Berry
Toby Stephens

Regie: Lee Tamahori
Verleih: Fox

Bogey - Box Office Germany Award

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Inhalt

Das 20. Bond-Abenteuer beginnt mit einer spektakulären Luftkissenboot-Verfolgungsjagd an der heißesten Front des kalten Krieges, der Demarkationslinie zwischen Nord- und Südkorea. Mehr oder minder unterstützt von aufregenden jungen Damen setzt 007, der beste Geheimagent ihrer Majestät, den Versuch, einen globalen Krieg unschönen Ausmaßes zu verhindern, in Hongkong, Island, auf Kuba und zur Abwechslung auch mal wieder in London fort.

Die frischgebackene Oscar-Preisträgerin Halle Berry und Sangesstar Madonna sind nur zwei der illustren Persönlichkeiten, zu denen Pierce Brosnan unter der fachkundigen Regie von Neuseelands Actionspezialist Lee Tamahori Körperkontakt aufnimmt. Für Stunts, Effekte und flotte Sprüche ist dabei wie immer reichlich gesorgt.


Kritik

Doppelter Grund zum Feiern für den Doppelagenten: Zum 40jährigen Leinwandjubiläum zeigt sich 007, wie man ihn bisher noch nie erlebt hat.

Mein Name ist Bond

Mein Name ist Bond

Können Sie sich James Bond heruntergekommen, mit zerzaustem Haar und verfilztem Bart vorstellen? Wie konnte es soweit kommen? Die berühmte Eingangssequenz beginnt diesmal in der entmilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea.

Bond gibt sich als Diamantenhändler aus, aber durch einen Verrat fliegt seine Tarnung auf. Er wird gefangengenommen und landet für lange Zeit in einem nordkoreanischen Gefängnis. Selbst der britische Geheimdienst hat seinen Agenten aufgegeben. Doch Bond wäre nicht Bond, würde ihm nicht die Flucht gelingen.

In England muss er allerdings feststellen, dass er bereits von einem neuen Agenten ersetzt wurde. Hinter 007 verbirgt sich jetzt die schöne Miranda Frost (Rosamund Pike). Bond ist abgeschrieben, man hält ihn für einen Überläufer, und es bleibt ihm nichts anderes übrig, als auf eigene Faust zu ermitteln:Wer hat ihn damals verraten?

Wilde Verfolgungsjagden

Wilde Verfolgungsjagden

Die Spur führt nach Kuba, wo er die attraktive CIA-Agentin Jinx (Halle Berry) trifft und in ihr eine Verbündete findet. Gemeinsam bringen sie in Erfahrung, dass ein gewisser Gustav Graves (Toby Stephens) seine Hände im Spiel hat. Graves ist ein prominenter Playboy, der sich nach außen hin für den Umweltschutz engagiert, aber insgeheim einen finsteren Plan verfolgt.

Er ist im Besitz einer neuen Superwaffe, mit der er die Welt in seine Gewalt bringen will. Wie es an dieser Stelle weitergeht, kann sich jeder ausmalen, der schon mal ein Bond-Abenteuer erlebt hat. Man darf sich auf atemberaubende Actionszenarien wie eine wilde Verfolgungsjagd auf dem Eis freuen.

Unterstützung durch CIA-Agentin Jinks

Unterstützung durch CIA-Agentin Jinks

Zum 40. Jubiläum haben sich die Produzenten etwas Besonderes einfallen lassen. In "Stirb an einem anderen Tag" wimmelt es von Zitaten aus Ian Fleming-Romanen und alten Bond-Filmen, die das Herz jedes Fans höher schlagen lassen.

Auch der Aston Martin aus "Goldfinger" kommt erneut zum Einsatz. Und wenn Halle Berry in einem knappen Bikini wie einst Ursula Andress in "Dr. No" aus dem Meer steigt, kommentiert Brosnan: "Schöne Aussichten"! Das gilt auch für einen der spannendsten und einfallsreichsten Bond-Filme!

James Bond 007: Stirb an einem anderen Tag

Darsteller:  Pierce Brosnan   als James Bond
  Halle Berry   als Jinx
  Toby Stephens   als Gustav Graves
  Rosamund Pike   als Miranda Frost
  Rick Yune   als Zao
  Dame Judi Dench   als M
  John Cleese   als Q
  Michael Madsen   als Falco
  Will Yun Lee   als Colonel Moon
  Kenneth Tsang   als General Moon
  Emilio Echevarría   als Raoul
  Mikhail Gorevoy   als Vlad
  Lawrence Makoare   als Mr. Kil
  Colin Salmon   als Robinson
  Samantha Bond   als Moneypenny
  Ben Wee   als hochnäsiger Empfangschef
  Ho Yi   als Hotelmanager
  Rachel Grant   als Peaceful
  Ian Pirie   als Widerling
  Simón Andreu   als Dr. Alvarez
  Mark Dymond   als Van Bierk
  Deborah Maria Moore   als Stewardess
  Oliver Skeete   als Concierge
  Joaquin Martinez   als alter Mann in Zigarrenfabrik
  Michael G. Wilson   als General Chandler
  Daryl Kwan   als General Han
  Vincent Wong   als General Li
  Stuart Ong   als General Dong
  Manolo Caro   als kubanischer Kellner
  Tymarah   als koreanische Wache
 
Regie:  Lee Tamahori  
Drehbuch:  Neal Purvis  
  Robert Wade  
Produzent:  Michael G. Wilson  
  Barbara Broccoli  
Koproduzent:  Callum McDougall  
Ausf. Produzent:  Anthony Waye  
Kamera:  David Tattersall  
Schnitt:  Christian Wagner  
  Andrew MacRitchie  
Musik:  David Arnold  
Produktionsdesign:  Peter Lamont  
  James Hambridge  
  Mark Harris  
  Fred Hole  
  Jim Morahan  
  Stephen Scott  
  Alan Tomkins  
Kostüme:  Lindy Hemming  
Ton:  Chris Munro  
Casting:  Debbie McWilliams  
  Jane Jenkins  
  Janet Hirshenson  

Hugh Jackman will James Bond werden

Er war schon als Erbe von Pierce Brosnan im Gespräch.

Großansicht Würde gerne Bond werden: Hugh Jackman (Foto: Kurt Krieger)

Würde gerne Bond werden: Hugh Jackman (Foto: Kurt Krieger)

Als die Bond-Macher nach "Stirb an einem anderen Tag" dem smarten Iren Pierce Brosnan den Laufpass gaben, wurde lange spekuliert, wer der neue James Bond werden könnte, sollte, müsste. Wesentlich häufiger als Daniel Craig wurde damals Hugh Jackman genannt. Daraus wurde bekanntlich nichts und Craig legte mit "Casino Royale" einen fulminanten Neustart der Filmreihe um den britischen Superagenten hin.

Doch nun, da Daniel Craig seinen dritten 007-Film dreht, wird erneut über die Nachfolgeregelung diskutiert. Darin hat sich nun Hugh Jackman persönlich eingeschaltet - und Details verraten, warum es für "Casino Royale" noch nicht geklappt hatte:

"Mein Agent rief mich damals an und sagte: 'Möglicherweise will man Dich als Bond, wärest Du denn interessiert?' Damals hatte ich kein Interesse, weil ich kurz vor dem Drehbeginn für 'X-Men 2' stand. Wolverine war damals die ganz große Sache in meinem Leben und ich wollte nicht gleichzeitig zwei derart legendäre Figuren spielen. Allerdings denkt jeder Schauspieler irgendwann darüber nach, wie es wohl wäre, James Bond zu spielen. Wenn es also damals nicht gepasst hat, könnte es sehr wohl passen, wenn sich die Chance erneut ergibt."

Alles hängt an Daniel Craigs drittem Streich...

Im Klartext heißt das: "Ich will die Rolle und falls Daniel Craig jemals aufhört, ruft mich auf jeden Fall wieder an!" Doch es gehört natürlich zum guten Ton und zum Respekt unter Kollegen, dass man solche Bewerbungen möglichst indirekt formuliert.

Hugh Jackman ist indes nicht der einzige, der sich proaktiv als nächster 007-Darsteller ins Gespräch bringt. Zuletzt hatte Idris Elba Interesse bekundet, der erste Bond-Darsteller mit afrikanischen Wurzeln zu werden.

Zwar wird über 007 immer viel spekuliert, doch wenn sich die Initiativ-Bewerbungen häufen, ist dies oft ein Zeichen dafür, dass sich hinter den Kulissen etwas tut. Das mag auch ein wenig mit den durchwachsenen Kritiken für Daniel Craigs letzten Bond-Auftritt in "Ein Quantum Trost" und den Schwierigkeiten beim Dreh des 23. 007-Abenteuers zu tun haben. Falls dieses allerdings ein echter Knaller wird - wofür Neu-Regisseur Sam Mendes durchaus sorgen könnte - sind die Spekulationen möglicherweise ebenso schnell wieder verstummt, wie sie begonnen haben...

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