Originaltitel: The Hunt for Red October
USA 1990
Sir Sean Connery
Alec Baldwin
Scott Glenn
Regie: John McTiernan
Verleih: Paramount
Der russische Kommandant Ramius setzt sich samt Mannschaft mit seinem dank neuer Antriebssysteme nahezu unortbaren Atom-U-Boot "Roter Oktober" in Richtung Westen ab. Einem US-U-Boot gelingt es, die "Roter Oktober" zu orten. Der Krisenstab befürchtet, Ramius plane auf eigene Faust einen Angriff auf die USA. Nur CIA-Agent Jack Ryan glaubt, daß es sich bei Ramius um einen Überläufer handelt. Er geht an Bord des US-U-Boots und nimmt Kontakt mit Ramius auf, der sich als Überläufer entpuppt, seine Mannschaft aber im Glauben gelassen hat, ihr Einsatz sei ein Angriff. Mit vereinten Kräften gilt es nun, die Attacke eines russischen U-Boots abzuwehren.

Mit diesem majestätischen Kalter Krieg-Thriller, bewußt in Prä-Perestroika-Zeiten angesiedelt, festigt John McTiernan ("Predator", "Stirb langsam") seinen Ruf als führender Actionregisseur. Mit der Präzision eines Uhrwerks führt McTiernan seine Darsteller und baut dabei systematisch Spannung auf, die sich nach dem Schneeballprinzip multipliziert. Dabei kann er sich auf ein großartiges Ensemble verlassen, aus dem Sean Connery ("Das Rußland Haus") und Alec Baldwin ("Miami Blues") hervorstechen. Trotz simpler Gut-Böse-Klischees die bisher perfekteste Ausgabe von McTiernans archaischem Actionkino, das sich alsbald auf die Jagd nach der Hitparadenspitze begeben wird.
| Darsteller: | Sir Sean Connery | ||
|---|---|---|---|
| Alec Baldwin | |||
| Scott Glenn | |||
| Tim Curry | |||
| James Earl Jones | |||
| Sam Neill | |||
| Joss Ackland | |||
| Richard Jordan | |||
| Peter Firth | |||
| Regie: | John McTiernan | ||
| Drehbuch: | Larry Ferguson | ||
| Donald Stewart | |||
| Produzent: | Mace Neufeld | ||
| Buchvorlage: | Tom Clancy | ||
| Kamera: | Jan de Bont | ||
| Musik: | Basil Poledouris | ||
| Ton: | Cecilia Hall | ||
| George Watters II | |||
"Das Ganze wird eher wie ein Tom Clancy-Thriller".
Die Superhelden im "Iron Man"-Universum haben ausgedient - zumindest, was das neue Werk "Iron Man 3" angeht. Dies kündigte nun Regisseur Shane Black an, der jetzt auch der Drehbuchautor ist: "Das Ganze wird nicht wieder so eine Geschichte um kämpfende Männer in Blechanzügen", sagt Black. "Vielmehr geht es in Richtung eines Tom Clancy-Thrillers und Iron Man wird es mit ganz realen und weltbekannten Schurken zu tun bekommen."
Shane Black hat demnach offensichtlich nicht vor, dass Marvel-Universum für "Iron Man 3" weiter zu plündern, sondern er versucht der Reihe einen neuen, wirklichkeitsnäheren Ansatz zu verpassen. Damit dürfte auch frischer Wind in die Comic-Verfilmung kommen, denn der fehlte nach Meinung einiger Kritiker schon bei "Iron Man 2". Die Fortsetzung erzielte zwar ordentliche Einspielergebnisse, konnte aber nicht mehr ganz an den Charme des ersten Teils anknüpfen.
Mit Shane Black erwartet uns nun möglicherweise ein Mix aus Superheldenstory, "Jagd auf "Roter Oktober"" und "Lethal Weapon". Für Letzteres lieferte Black das Drehbuch, ebenso für "Last Boy Scout". Robert Downey Jr. ist darüber hinaus auch ein alter Bekannter des Regisseurs, denn der Star wirkte bereits 2005 in Shane Blacks hochgelobter Krimikomödie "Kiss Kiss Bang Bang" mit.
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