Die Seele eines Familienvaters wandert auf einen Schneemann über. Humorvoller und sentimentaler Familienfilm. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz29/z0229263/b150x150.jpg Jack Frost

Filmdetails

Jack Frost

Die Seele eines Familienvaters wandert auf einen Schneemann über. Humorvoller und sentimentaler Familienfilm.


Jack Frost
Start: 25.02.1999

Fantasy / Komödie

USA 1998
Laufzeit: 101 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Michael Keaton
Kelly Preston
Mark Addy

Regie: Troy Miller
Verleih: Warner

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Inhalt

Jack Frost kommt an Heilig Abend auf dem Weg zu seiner Familie im Schneetreiben ums Leben. Ein Jahr später wird seine Seele in den Schneeman vor dem Haus seiner Familie übertragen. In seiner frostigen Form holt er endlich alles mit seinem Sohn nach, was er zuvor versäumt hatte. Mit Beginn des Tauwetters muß auch der Abschied vom Vater in Schneemann-Form kommen.


Kritik

Jack Frost

Nicht mit dem gleichnamigen Horrorvideo von 1996 um einen mordlüstenen Schneemann zu verwechseln, handelt es sich bei Jack Millers Rock'n'Roll-Weihnachtsfilm um eine humorvolle und herzrührende Familienfantasy, mit der Warner auf den weihnachtlichen Spuren von "Santa Clause - Eine schöne Bescherung" wandern zu können hofft. In der Titelrolle findet sich der einstige Batman Michael Keaton wieder, der allerdings nur kurz in seiner menschlichen Form auftritt und nach dem abrupten Ableben seiner Figur als Sprecher in seiner neuen Inkarnation als lebender Schneemann zu hören ist.

Jack Frost und seine Bluesrockband stehen kurz vorm Durchbruch, wie ein Auftritt während der Titelsequenz quicklebendig belegt. Doch statt am Heilig Abend einen karrierefördernden Gig zu spielen, beschließt Jack umzukehren und das Fest mit seiner Frau Gabby (Kelly Preston) und seinem zwölfjährigen Sohn Charlie (Joseph Cross) zu verbringen. Aufgrund eines schrecklichen Schneesturms landet er jedoch statt in die Armen seiner Lieben direkt im Jenseits. Ein Jahr später wird seine Seele magischerweise in den Schneemann vor dem Haus seiner Familie übertragen. In seiner frostigen Form holt er endlich mit seinem Sohn all die Dinge nach, die er zuvor versäumt hatte. Da wird sich mit ein paar fiesen Knaben eine Schneeballschlacht im Turbotempo geliefert, eine schnittige Schlitten- und Snowboarding-Session eingelegt, ein zielsicherer Eishockey-Schlag eingeübt und nebenher, um die Laufzeit des Films auch für Erwachsene vergnüglich zu gestalten, harmlos anzüglich gewitzelt. Mit Beginn des Tauwetters ist auch der Druck auf die Tränendrüse vorprogrammiert.

Der ehemalige "Batman"-Darsteller kurbelt hier mühelos seinen sympathischen Charme an und lenkt damit vom etwas faden Aussehen des frostigen Freundes ab. Die Spezialeffekte wurden von Industrial Light & Magic realisiert, doch im Zeitalter von computergenierten Insekten, Spielzeugfiguren und animatronischen Schweinchen mutet der gutmütig-kugelrund anzusehende Schneemann ohne nennenswerte Gesichtsexpressionen stark antiquitiert an. Regienovize Troy Miller versteht es, eine recht angenehme Balance zwischen humorvollen und sentimentalen Momenten zu halten. Die Besetzung ist überraschend modern für einen Kinderfilm und umfaßt u. a. Mark Addy ("Ganz oder gar nicht") als Bandmitglied und Punkikone Henry Rollins als übergeschnappten Eishockey-Coach. Das US-Publikum bereitete dem liebenswerten Schneemann an der Kinokasse einen eher kühlen Empfang. Hollywoods Faszination mit aus dem Jenseits Zurückgekehrten ("Stadt der Engel", "Rendezvous mit Joe Black", "Hinter dem Horizont") findet somit einen vorerst verhaltenen Ausklang. ara.

Jack Frost

Darsteller:  Michael Keaton   als Jack Frost
  Kelly Preston   als Gabby Frost
  Mark Addy   als Mac MacArthur
  Joseph Cross   als Charlie Frost
 
Regie:  Troy Miller  
Drehbuch:  Mark Steven Johnson  
  Steve Bloom  
  Jonathan Roberts  
  Jeff Cesario  
Produzent:  Mark Canton  
  Irving Azoff  
Ausf. Produzent:  Matthew Baer  
  Jeff Barry  
  Richard Goldsmith  
  Michael Tadross  
Kamera:  László Kovács  
Schnitt:  Lawrence Jordan  
Musik:  Trevor Rabin  
Produktionsdesign:  Mayne Schuyler Berke  
Kostüme:  Sarah Edwards  
Ton:  Gregory King  

Feuergitarre von Jimi Hendrix zu verkaufen

Rocklegende Jimi Hendrix

Rocklegende Jimi Hendrix

Gitarrengott Jimi Hendrix trieb mit seinem Instrument Dinge, die man zuvor nicht für möglich gehalten hatte. Er spielte mit den Zähnen, mit der Zunge, definierte den Begriff Virtuosität völlig neu - und verbrannte regelmäßig seine Gitarren: ein Show-Element, das seitdem gerne von posenden Heavy- und Grunge-Combos kopiert wird.

Eine seiner Fender-Stratocasters steckte er gleich zwei Mal in Brand: Zuerst 1967 in London, dann 1968 in Miami. Frank Zappa, der bei dem Festival in Miami ebenfalls auftrat, nahm das gute Stück an sich, um es zu restaurieren.

Sein Sohn Dweezil fand die Gitarre jetzt zerlegt im Treppenhaus - Daddy hatte die historische Reliquie einfach vergessen. Er setzte die Strat wieder zusammen und bot sie einem Londoner Auktionshaus an:

"Es ist ein sehr inspirierendes Instrument, weil es eine einzigartige Geschichte hat."

Die Gitarre von Jimi Hendrix wird Experten zufolge einen Preis von etwa 600.000 Dollar erzielen.

Vielleicht kann Dweezil mit dem Erlös seine Filmkarriere wieder ankurbeln. Nach kleineren Rollen in "Pretty in Pink" und dem Schwarzenegger "Running Man" konnte er mit dem Satire-Streifen "Anarchy TV" keinen Erfolg verbuchen. Eine Nebenrolle im unseligen Schneemannmelodram "Jack Frost" mit Michael Keaton legte seine Karriere dann endgültig auf Eis.

Star

Michael Keaton

Er verlieh der Fledermaus mit der gespaltenen Persönlichkeit zweimal Gestalt und schuf in der Verfilmung der Comics um "Batman" einen...

Star

Kelly Preston

* 13.10.1962

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