Originaltitel: It's a Wonderful Life
USA 1947
James Stewart
Donna Reed
Lionel Barrymore
Regie: Frank Capra
Verleih: unbekannt
George Bailey, ein gutherziger und ehrlicher Familienvater, gerät in Schwierigkeiten: Die Bausparkasse, die er zusammen mit seinem Onkel führt, wird von einem Revisor überprüft und aus der Kasse fehlen 800 Dollar, die sein Onkel verloren hat. Aus Verzweiflung will er sich am Heiligen Abend umbringen, doch die himmlischen Mächte haben was dagegen und führen George vor, was für ein selbstloses und nützliches Leben er hinter sich hat. George ändert seinen Entschluss und geht nach Hause, wo neben dem Revisor all die Leute auf ihn warten, denen er je Gutes getan hat, um ihm mit ihrem Ersparten aus der Klemme zu helfen.

Frank Capra, der Meister leichtfüßiger und zugleich tiefgründiger Komödien, lief mit "Ist das Leben nicht schön?" zu seiner Höchstform auf. Sein Film über den Sinn der guten Taten im Leben erwies sich selbst als gute Tat, unterhielt und ermutigte er doch das vom zweiten Weltkrieg gezeichnete Publikum auf intelligente und angenehme Art und Weise. Der sanfte Held des Filmes, James Stewart, eignet sich mit seinem aufrichtigen, unprätentiösen Spiel hervorragend als Identifikationsfigur, während der dramaturgisch tollkühn gewählter Zeitpunkt seines Selbstmordes, der Heilige Abend, der Geschichte einen dramatischen emotionalen Hintergrund verleiht.
| Darsteller: | James Stewart | als George Bailey | |
|---|---|---|---|
| Donna Reed | |||
| Lionel Barrymore | |||
| Thomas Mitchell | |||
| Henry Travers | |||
| Beulah Bondi | |||
| Frank Faylen | |||
| Regie: | Frank Capra | ||
| Drehbuch: | Frances Goodrich | ||
| Albert Hackett | |||
| Frank Capra | |||
| Buchvorlage: | Philip van Doren Stern | ||
| Kamera: | Joseph Walker | ||
| Joseph Biroc | |||
| Musik: | Dimitri Tiomkin | ||
Barack Obama will das Porzellan, das George W. Bush mit seiner Hauruck-Politik allerorts zerschlagen hat, wieder kitten. Doch ob das auf diese Weise gelingt?
Auch wenn der Herr rechts sogar Winston Churchill ähnelt - über dieses Geschenk unter Staatsmännern kann man geteilter Meinung sein... (Foto: Fox)
Als der neue US-Präsident am Donnerstag den britischen Premier Gordon Brown zu dessen erstem Besuch im Weißen Haus empfing, brachte dieser Präsente mit, die symbolträchtig für die britisch-amerikanischen Beziehungen sind. Doch im Gegenzug gab's Ramsch - zumindest nach Meinung der englischen Presse. Brown überreichte Obama einen Stiftehalter aus dem Holz eines Schiffes, das vor der afrikanischen Küste gegen die Sklaverei kämpfte, und die Erstausgabe der Biographie von Winston Churchill, der im Zweiten Weltkrieg die starke Allianz mit den USA einging. Obama "revanchierte" sich mit einer Box mit 25 DVDs - darunter "Star Wars" und "E.T.".
Nun zerreißt sich der gnadenlose britische Boulevard das Maul über Obamas vermeintliche Gedankenlosigkeit. Schließlich sei Brown kein Filmliebhaber und zudem auf dem linken Auge blind, seit sich nach einem Schlag beim Rugby die Netzhaut ablöste. Doch inzwischen wurde bekannt, dass der US-Präsident die Filme vom weltweit renommierten American Film Institute extra für diesen Anlass zusammenstellen ließ. Und tatsächlich finden sich darunter viele Meisterwerke wie "Citizen Kane", "2001 - Odyssee im Weltraum" oder "Schindlers Liste". Hier der komplette Inhalt der strittigen DVD-Kollektion:
Der hochgewachsene, schlaksige und stets ein wenig linkisch in den ausufernden Gebärden wirkende James Stewart ist einer der größten Stars...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.