Fortsetzung der sensationell erfolgreichen Adaption der Marvel-Comics-Figur, in der Iron Man sich mit den Bösewichten Whiplash und Black Widow messen muss. http://images.kino.de/flbilder/max10/auto10/auto07/10070150/b150x150.jpg Iron Man 2

Filmdetails

Iron Man 2

Fortsetzung der sensationell erfolgreichen Adaption der Marvel-Comics-Figur, in der Iron Man sich mit den Bösewichten Whiplash und Black Widow messen muss.


Iron Man 2
Start: 06.05.2010

Action / Science Fiction

USA 2010
Laufzeit: 125 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Robert Downey Jr.
Gwyneth Paltrow
Don Cheadle

Regie: Jon Favreau
Verleih: Concorde

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Die Welt weiß, dass der geniale Erfinder und Milliardär Tony Stark als Superheld Iron Man für Recht und Ordnung sorgt. Diese Entwicklung hat nicht nur Vorteile für Stark: Die Regierung und die Presse erhöhen den Druck auf ihn, er solle die Geheimnisse hinter der Iron-Man-Technologie öffentlich machen. Stark will jedoch vermeiden, dass die Informationen in die falschen Hände fallen und hat es wenig später mit zwei Bösewichten zu tun. Gegen Whiplash und die Black Widow muss er auf die Hilfe seiner Freunde Pepper Potts und James Rhodes vertrauen.


Kritik

Iron Man 2

Höheres Tempo, mehr Action, genauso viel Witz, etwas weniger Charme: "Iron Man 2" ist eine Fortsetzung, die wirklich alles bietet, was die Fans erwarten.

"Iron Man 2" ist nicht "Iron Man", das steht fest. Das Original kam einer Revolution gleich, läutete zu Beginn der Sommersaison 2008 eine neue Ära des Genres des Comic-Verfilmung ein und wäre auch immer noch ihr einsamer Höhepunkt, wenn ein paar Monate später nicht "The Dark Knight" die Latte noch einmal höher gelegt hätte. Der Film machte aus einer Marvel-Figur aus der zweiten Reihe des Comic-Imperiums eine weltweit gefeierte Figur der Popkultur, etablierte Jon Favreau als führenden Regisseur einer neuen Generation von Mainstream-Filmemachern und ließ den zuvor wegen Drogenexzessen und anderen Entgleisungen geächteten Robert Downey Jr. als Superstar wie Phönix aus der Asche auferstehen. Soviel kann die rasend schnell realisierte Fortsetzung nach einem Drehbuch von "Tropic Thunder"-Autor Justin Theroux unmöglich leisten - der betörende Rausch des Neuen ist unwiederbringlich passé. Aber "Iron Man 2" wird noch mehr Geld einspielen (585 Mio. Dollar waren es bei "Iron Man" weltweit), weil der Film so clever ist, auf all den Neuerungen des Originals aufzubauen, auf dessen Stärken zu vertrauen und die Karten genau richtig auszuspielen. Ein bisschen mag man die Eleganz und coole Entspanntheit des ersten Teils vermissen. Aber das liegt auch daran, dass man sich nicht mehr Mühe geben muss, ein ganzes Universum und sein Personal vorzustellen und gleich mit Vollgas mitten in die Handlung einsteigen kann. Hit the ground running, wie der Amerikaner sagt.

Tatsächlich setzt "Iron Man 2" nahezu zeitgleich mit dem Ende des ersten Films ein, als der Multimilliardär und geläuterte Waffenfabrikant Tony Stark vor laufenden Kameras offenbarte, er sei der Mann, der sich hinter der Maske von Iron Man verbirgt. Die Bilder der Pressekonferenz flimmern über einen Fernsehbildschirm in Moskau, wo sich Ivan Vanko an die Arbeit macht, den eisernen Mann für immer auf den Schrotthaufen der Geschichte zu befördern. Sechs Monate später beginnt die eigentliche Handlung, die ihrem Helden so viele Hindernisse in den Weg stellt, wie es die 124-minütige Laufzeit zulässt. Seinem lebensspendenden Elektrotransmitter geht der Saft aus, ein Ersatz ist trotz intensiver Forschungsarbeit nicht in Sicht. Das Erbe des Vaters Howard Stark wiegt schwer. Die Beziehung zur getreuen Assistentin Pepper Potts und seinem Kumpel James "Rhodey" Rhodes verschlechtert sich. Die amerikanische Regierung übt Druck auf ihn aus, die Iron-Man-Technologie dem Militär zu übergeben. Der überhebliche Westentaschen-Stark Justin Hammer drängt sich in Tonys Position. Und dann kommt Vanko in Gestalt seines Alterego Whiplash, um sich Stark beim Grand Prix von Monaco in einer der spektakulärsten Sequenzen des Films entgegenzustellen und mit einem furiosen Peitschenhieb die Einzelteile der Handlung richtig in Bewegung zu setzen.

Weil Favreau und seinem Team bewusst ist, dass der einzigartige Charme von "Iron Man" nicht reproduzierbar ist, erhöhen sie in der Fortsetzung das Tempo und verdichten die Handlungselemente, ohne den ganz typischen lakonischen Ton und handfesten Witz des Franchise zu vernachlässigen. Mit Vanko und Hammer sowie der atemberaubenden Schönheit Natalie Rushman aus der Rechtsabteilung von Stark Industries, die ihrerseits ein paar Überraschungen im Gepäck hat, werden neue Figuren nahtlos in das bestehende Personennetz integriert, in dessen Zentrum wieder Stark, Pepper und Rhodey stehen. Fans werden mit den ersten Auftritten von Black Widow und War Machine bedient, die in spürbar besser durchdachten und realisierten Actionsequenzen ihre ureigenen Qualitäten ausspielen dürfen. Die Neulinge Mickey Rourke, Scarlett Johansson, Don Cheadle (der den Part von Terrence Howard übernahm) und vor allem Sam Rockwell haben starke Auftritte, Gwyneth Paltrow ist zuverlässig wie gewohnt, Sam Jackson und Regisseur Favreau als Bodyguard Happy Hogan fallen mehr ins Gewicht, und John Slattery aus "Mad Men" hat einen imposanten Kurzauftritt, der das emotionale Herzstück des Films markiert. Doch die Show gehört wieder einem anderen. Robert Downey Jr. thront über all dem mit einer weiteren bewundernswerten Performance: Tony Stark wurde erfunden, damit Downey ihn spielt. Und Downey wurde geboren, um Stark zu spielen. Alldieweil findet "Iron Man 2" noch die Zeit, die übergeordnete Marvel-Mythologie um SHIELD und die Avengers weiterzuspinnen, als würde man im Kino auf größtmöglicher Leinwand Zeuge der aberwitzigsten Miniserie aller Zeiten. Und AC/DC spielt dazu, in einer Fortsetzung, die so strahlend glänzt wie der neue Glasboden in Tony Starks Labor. ts.

Iron Man 2

Darsteller:  Robert Downey Jr.   als Tony Stark / Iron Man
  Gwyneth Paltrow   als Pepper Potts
  Don Cheadle   als Col. James 'Rhodey' Rhodes
  Scarlett Johansson   als Natasha Romanoff / Black Widow
  Sam Rockwell   als Justin Hammer
  Mickey Rourke   als Ivan Vanko / Whiplash
  Samuel L. Jackson   als Nick Fury
  John Slattery   als Howard Stark
 
Regie:  Jon Favreau  
Drehbuch:  Justin Theroux  
Produzent:  Kevin Feige  
Koproduzent:  Jeremy Latcham  
  Victoria Alonso  
Ausf. Produzent:  Jon Favreau  
  Alan Fine  
  Stan Lee  
  David Maisel  
  Louis d'Esposito  
  Susan Downey  
Kamera:  Matthew J. Libatique  
Schnitt:  Dan Lebental  
  Richard Pearson  
Musik:  John Debney  
Produktionsdesign:  J. Michael Riva  
Kostüme:  Mary Zophres  

"Iron Man 3" kommt ohne Black Widow

Die Schwarze Witwe ist eine Paraderolle für Scarlett Johnasson, die aktuell den Part in "Marvel's The Avengers" spielt. Für "Iron Man 3" aber kehrt Scarlett in dieser Rolle nicht mehr zurück.

Großansicht In seinem dritten Film muss Iron Man ohne die Schwarze Witwe auskommen (Foto: Marvel)

In seinem dritten Film muss Iron Man ohne die Schwarze Witwe auskommen (Foto: Marvel)

Als Black Widow ist Scarlett Johansson der Hit: Im hautengen Latexdress kämpfte sich die Schauspielerin durch "Iron Man 2" und ist nun zum zweiten Mal in dieser toughen Rolle in "Marvel's The Avengers" zu sehen.

Ein drittes Mal wird es aber möglicherweise nicht geben - zumindest nicht an der Seite von "Iron Man". So betonte Scarlett Johansson in einem Interview jetzt ausdrücklich: Nein, für "den geplanten "Iron Man 3" werde sie keinesfalls als Black Widow zurückkehren.

Das liege aber nicht an der Rolle, denn gegen die habe Johansson nichts einzuwenden. Vielmehr wünscht sich der Star einen eigenen Soloauftritt der berühmten Comicfigur, die noch viel Potential für einen Extra-Film habe: "Es könnte da einen großartiges Spin-Off zur Black Widow geben, vielleicht auch in der Art der 'Bourne"-Filme. Das wäre wirklich toll."

"Iron Man 3" wird anders

In diesem Stil soll laut Regisseur Shane Black auch "Iron Man 3" aufgezogen werden. Black schwebt statt Fantasyschurken, die sich gegenseitig verhauen, eine Art "technologischer Thriller" mit einem starken Konflikt vor, in dem "internationaler Krieg, Militär und Terror" vorkommen. Das Ganze wird also um einiges ernster aufgebaut werden, als "Iron Man 2", mit dem sich das Studio nicht wirklich zufrieden zeigte.

Kinostart für "Iron Man 3" ist im Mai 2013. Aktuell gibt es den Superhelden im Blechanzug mit "Marvel's The Avengers" im Kino zu bewundern.

Bilder zu "Iron Man 2"

Fotos ansehen

Star

Robert Downey Jr.

Ausnahmemime Hollywoods, der wegen persönlicher Drogenprobleme extreme Schwankungen in seiner Filmkarriere erlebte und einige der...

Star

Gwyneth Paltrow

Ihr Tränenausbruch bei der "Oscar"-Verleihung 1999 (für ihre Hauptrolle in "Shakespeare in Love") wurde über Nacht ein Klassiker und...

Top-Filme der Woche

  • Men in Black 3

    Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.

  • LOL

    Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.

 

treffpunkt kino kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Die große Preview zu "Ice Age - Voll verschoben" und der erste Trailer zu "Skyfall"!

Zum Magazin

Das multimediale Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO

Weitere Clips zum Film

 

Ähnliche Filme auf DVD & Blu-ray

 

Service

kino.de mobil

kino.de mobil

Das aktuelle Programm Ihres Lieblingskinos haben Sie überall dabei - kostenlos auf Ihrem Handy.