Beim Scotland Yard in London herrscht die höchste Alarmstufe: Eine Verbrecherbande setzt schon zum wiederholten Mal zu einem richtig großen Ding an, und als wäre das nicht genug, muss es auf der eigenen Seite auch noch eine undichte Stelle geben. Da kann nun wirklich nur noch einer helfen: Der etwas neurotische und leicht verhaltensauffällige Inspektor Clouseau aus Frankreich. Der findet sich auch tatsächlich auf den Britischen Inseln ein und von nun an nimmt das Chaos endgültig seinen Lauf.
Bud Yorkin ("Die Französische Revolution fand nicht statt") setzte diesen Krimi-Jux 1968 mit Alan Arkin in der Titelrolle um. Ihm zur Seite standen unter anderem Delia Boccardo und Frank Finlay. Das Drehbuch wurde von Frank und Tom Waldman verfasst, mit den üblichen, aberwitzigen Clouseau-Ideen. Arkin weiß durchaus in der Rolle des Inspektors zu gefallen, auf die doch eigentlich Peter Sellers abonniert ist. Und auch Yorkin braucht den Vergleich mit Blake Edwards nicht zu scheuen, der Clouseau sonst inszenierte.
| Darsteller: | Alan Arkin | als Insp. Jacques Clouseau | |
|---|---|---|---|
| Delia Boccardo | als Lisa Morell | ||
| Frank Finlay | |||
| Patrick Cargill | |||
| Beryl Reid | |||
| Barry Foster | |||
| Regie: | Bud Yorkin | ||
| Drehbuch: | Frank Waldman jr. | ||
| Tom Waldman | |||
| Produzent: | Lewis J. Rachmil | ||
| Kamera: | Arthur Ibbetson | ||
| Musik: | Ken Thorne | ||
Blonde Haare, große Augen - damit konnte Britt Eklund in "James Bond 007: Der Mann mit dem goldenen Colt" Roger Moore um den kleinen Finger wickeln. In die Falle ging ihr auch Hollywoodstar Peter Sellers, mit dem sie immerhin von 1964 bis 1968 verheiratet war.
Das Leben des Peter Sellers war derart bewegt, dass ihm Roger Lewis die Biographie "The Life and Death of Peter Sellers" widmete. Galt er auf der Leinwand als genialster Komiker seit Charlie Chaplin, sah sein Privatleben alles andere als komisch aus: Drogenexzesse, Gewalttaten und Psychosen überschatteten seinen Erfolg. Nun wird die Geschichte des "Inspector Clouseau"-Darstellers sogar verfilmt.
Wer könnte dabei besser die Rolle des Ex-Bond-Girls Britt Eklund übernehmen, als Charlize Theron? Auch sie versetzt Männer mit unschuldigem Blick, Schmollmund und Engelsgesicht ins Schwärmen. Wenn Geoffrey Rush nicht ohnehin schon vor Wochen für die Titelrolle zugesagt hätte, könnte er spätestens jetzt bestimmt nicht mehr widerstehen.
Fans der Blondine dürfen sich zusätzlich auf ihre Auftritte in "The Italian Job" und "Monster" freuen.
Seine jüdische Chuzpe, das oft bewusst dümmlich verstellte Gesicht, die Ader begnadeter Schlitzohren sowie sein leicht verzögerter...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.