Psychologischer Thriller über einen von Schlaflosigkeit geplagten Meistercop, der in Alaska einen Mordfall untersuchen soll. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz36/z0236526/b150x150.jpg Insomnia

Filmdetails

Insomnia

Psychologischer Thriller über einen von Schlaflosigkeit geplagten Meistercop, der in Alaska einen Mordfall untersuchen soll.


Insomnia
Start: 10.10.2002

Thriller

USA 2002
Laufzeit: 118 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Al Pacino
Robin Williams
Hilary Swank

Regie: Christopher Nolan
Verleih: Warner

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Um den örtlichen Behörden bei der Aufklärung eines Mordes an einem 17-jährigen Mädchen behilflich zu sein, reisen der unter hartnäckiger Schlaflosigkeit leidende L.A.-Cop Will Dormer (Al Pacino) und sein Partner Hap Eckhart (Martin Donovan) in das Provinznest Nightmute nach Alaska. Dormer bereiten aber nicht nur seine Gesundheit und der Täter einige Sorgen, will doch sein eigener Partner demnächst bei Internal Affairs gegen ihn aussagen. Als Dormer zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen trachtet, manöveriert er sich in eine gefährliche Situation.

Vom Gedächtnisverlust zur Schlaflosigkeit: In Filmen von Christopher Nolan ("Memento") sind die Helden angeschlagen und undurchschaubar, da macht auch Superstar Al Pacino keine Ausnahme. Robin Williams und Hilary Swank ("Boys Don't Cry") verstärken das hypnotische Thrillerspiel um weitere Hochleistungen.


Kritik

Jenseits des Polarkreises geht die Sommersonne wochenlang nicht unter - das kann für einen müden Cop die Hölle bedeuten.

Ellie (Hilary Swank) mit einem Indiz

Ellie (Hilary Swank) mit einem Indiz

Al Pacino ist so alt in diesem Film, dass man ihn im ersten Bild kaum erkennt.

Er fliegt nach Alaska, ein wenig zerknittert und schon am Anfang müde. Gemeinsam mit seinem Partner soll er jenseits des Polarkreises einen Mörder aufspüren, der einem jungen Mädchen den Schädel eingeschlagen hat. Unschöne Sache, in einer Kleinstadt, in der jeder jeden kennt.

Nur die junge Polizistin Ellie ist froh, einen Cop wie Al Pacino zu treffen. Denn das Alter tut seiner Professionalität keinen Abbruch. Er kommt vom LAPD, er ist bekannt für seine Kombinationsgabe, berühmt für seine Fähigkeit, sich in die Gedanken von Verbrechern hineinzuversetzen.

Schnell ist er auch hier auf der Spur des Täters, und beinahe kann er ihn schnappen - bis plötzlich die Dinge nicht mehr nach Plan verlaufen und Al Pacino in Lügen und Geheimnissen versinkt.

Denn wie sich herausstellt, ist er kein Cop mit weißer Weste, hat auch deshalb Los Angeles verlassen, um einer internen Untersuchung zu entgehen und will seinen Partner davon abhalten, ihn zu verraten.

<br />Zwei Hollywood-Gr&ouml;&szlig;en unter sich: <br />Robin Williams und Al Pacino


Zwei Hollywood-Größen unter sich:
Robin Williams und Al Pacino

Für all das ist Alaska ein geeigneter Ort, auch wenn es dort niemals dunkel wird und Al Pacino bei Licht nicht schlafen kann.

Schlafmangel allerdings macht unaufmerksam. Und so kommt es, dass Al Pacino den Mörder entkommen lässt, sein Partner im Nebel umkommt und er allmählich den Überblick verliert.

Erst gegen Ende, wenn er erkennt, wie sehr sein Verhalten schon dem eines Verbrechers gleicht, reißt er das Ruder noch einmal herum. Vielleicht nur, um die Polizistin Ellie nicht zu enttäuschen. Oder um endlich in Ruhe zu schlafen, egal wie hell die Polarsonne scheint.

Christopher Nolan jedenfalls hat nach seinem Sensationserfolg "Memento" wieder einen Hochspannungsthriller geschaffen, der unser ganzes Urteilsvermögen fordert.

Insomnia

Darsteller:  Al Pacino   als Will Dormer
  Robin Williams   als Walter Finch
  Hilary Swank   als Ellie Burr
  Maura Tierney   als Rachel Clement
  Martin Donovan   als Hap Eckhart
  Nicky Katt   als Fred Duggar
  Paul Dooley   als Chief Charles Nyback
  Jonathan Jackson   als Randy Stetz
  Larry Holden   als Farrell
  Jay Brazeau   als Francis
  Lorne Cardinal   als Rich
  Katharine Isabelle   als Tanya Francke
  Chrystal Lowe   als Kay Connell
  Tasha Simms   als Mrs. Connell
 
Regie:  Christopher Nolan  
Drehbuch:  Hillary Seitz  
Produzent:  Paul Junger Witt  
  Edward L. McDonnell  
  Broderick Johnson  
  Andrew A. Kosove  
Koproduzent:  Emma Thomas  
Ausf. Produzent:  George Clooney  
  Steven Soderbergh  
  Tony Thomas  
  Kim Roth  
  Charles J. D. Schlissel  
Kamera:  Wally Pfister  
Schnitt:  Dody Dorn  
Musik:  David Julyan  
Produktionsdesign:  Nathan Crowley  
  Michael Diner  
Kostüme:  Tish Monaghan  
Ton:  Larry Sutton  
Casting:  Marci Liroff  

Robin Williams in "The Big White"

Robin Williams hat nach seinen Ausflügen ins Thrillerfach anscheinend Gefallen an dunklen Charakteren gefunden. In der schwarzen Komödie "The Big White" klaut er jetzt sogar eine Leiche.

Stolz auf Imagewechsel:<br />Robin Williams

Stolz auf Imagewechsel:
Robin Williams

Robin Williams spielt einen Reisekaufmann, dessen Frau an dem Tourette Syndrom erkrankt ist. Er ist davon überzeugt, dass ein Umzug in den warmen Süden ihr Leben erleichtern könnte. Um das nötige Kleingeld aufzutreiben, plant er einen Versicherungsbetrug. Er stiehlt eine Leiche und behauptet, dass sein lange vermisster Bruder wieder aufgetaucht ist. Doch bevor die Lebensversicherung zahlt, tauchen zwei Auftragskiller auf, die den Leichnam verschwinden lassen sollen.

Vorbei sind also die Zeiten, in denen Williams als Peter Pan in "Hook" und als "Mrs. Doubtfire" Filme für die ganze Familie machte. Zwiespältige Rollen scheinen den 1997 zum "funniest man alive" gewählten Schauspieler magisch anzuziehen. So zeigte Williams in den beiden Thrillern "Insomnia" und "One Hour Photo" seine dunkle Seite.

Der ehemalige "Saturday Night Life"-Comedian gesteht: "Rollen, wie in 'One Hour Photo', will ich jetzt öfter spielen. Sie faszinieren mich. Es geht mir darum, das Image, das die Öffentlichkeit von mir hat, zu verändern." Das dürfte ihm als Leichendieb sicherlich nicht schwerfallen.

Mittlerweile steht auch schon fest, wer "The Big White" inszenieren wird: Mark Mylod, der mit seinem Debüt "Ali G in da House" Millionen in die Kinos lockte, wird im Regiestuhl Platz nehmen.

Star

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