Komödie / Satire http://images.kino.de/flbilder/max10/auto10/auto51/10510211/b150x150.jpg In the Loop

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In the Loop


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Als der brave britische Entwicklungshilfeminister Simon Foster ein paar unbedachte Worte in eines der hundert Mikrophone spricht, die ihm täglich vor die Nase gehalten werden, ist der Teufel los. Fosters Text entsprach nämlich nicht der offiziellen Regierungslinie und legt unerwünschte Schlüsse im Zusammenhang mit Krieg und Frieden nah. Korrekturversuche führen prompt zu weiteren Missverständnissen und Spekulationen in den Medien, schon lassen internationale Kräfte nicht auf sich warten, die auf dieser Gemengelage ihr Süppchen zu kochen gedenken.


Kritik

In the Loop

Die britische Regierung wirkt (nicht nur) in der Wahrnehmung vieler Briten wie der Schoßhund der USA, der springt, wenn das Weiße Haus nur pfeift. Diese messerscharfe britische Politsatire in der Tradition von Sachen wie "Dr. Seltsam" trägt dieser Sichtweise Rechnung und zeigt, was passieren kann, wenn in der modernen Politmaschine ein Rädchen klemmt oder einer aus der Reihe tanzt. Namhafte Darsteller, darunter in Hochform Peter Capaldi ("Skins") und Ober-"Soprano" James Gandolfini, tragen das ihre zum hintergründigen Vergnügen bei.

In the Loop

Darsteller:  James Gandolfini   als General Miller
  Tom Hollander   als Simon Foster
  Gina McKee  
  Peter Capaldi   als Malcolm Tucker
  Enzo Cilenti   als Bob Adriano
  Paul Higgins   als Jamie
  Olivia Poulet   als Katie
 
Regie:  Armando Iannucci  
Drehbuch:  Jesse Armstrong  
  Armando Iannucci  
Produzent:  Kevin Loader  
  Adam Tandy  
Kamera:  Jamie Cairney  
Schnitt:  Billy Sneddon  
Produktionsdesign:  Cristina Casali  
Kostüme:  Ros Little  
Casting:  Meredith Tucker  
  Sarah Crowe  

"Harry Potter"-Autorin Rowling lehnt Oscar-Auftritt mit "Twilight"-Kollegin ab

Es wäre ein echtes Highlight für die Oscar-Verleihung Sonntag nacht gewesen: die beiden Autorinnen der angesagtesten Fantasy-Romanreihen zusammen auf der Bühne.

Großansicht Dabei hätten sie so ein schönes Paar abgegeben: "Harry Potter"-Erfinderin J.K. Rowling und "Twilight"-Autorin Stephenie Meyer (Foto: J.P. Masclet / Stephenie Meyer)

Dabei hätten sie so ein schönes Paar abgegeben: "Harry Potter"-Erfinderin J.K. Rowling und "Twilight"-Autorin Stephenie Meyer (Foto: J.P. Masclet / Stephenie Meyer)

Joanne K. Rowling hat mit den Harry Potter-Romanen einen weltweiten Zauber-Kult begründet und Stephenie Meyer gab dem uralten Vampirmythos mit der Twilight-Saga einen romantischen Neuanstrich, der Millionen Fanherzen zum Schmelzen bringt. Für Hollywood lieferten damit beide perfekten Kinostoff: Denn die fantastischen Erlebnisse von Harry Potter, Edward Cullen & Co. entführen Filmfans in ganz eigene, liebevoll ausgestaltete Welten und geben dem vielzitierten Wort "Traumfabrik" völlig neue Dimensionen.

Um so schöner die Idee der Academy, die beiden Schriftstellerinnen bei der Oscar-Verleihung genau jene Künstler ehren zu lassen, die aus Buchvorlagen Drehbücher gestalten und so Romanerlebnisse auf die Leinwand bringen helfen: J.K. Rowling und Stephenie Meyer sollten den Academy Award für das beste adaptierte Drehbuch überreichen.

Scheut J.K. Rowling den Vergleich mit der Twilight-Autorin?

Doch während Twilight-Autorin Meyer spontan zusagte, lehnte Harry Potter-Erfinderin J.K. Rowling das Angebot ab. Begründet hat sie dies mit der Arbeit an ihrem neuen Buch: "Es tut mir Leid, aber Ihr werdet in nächster Zeit generell wenig von mir hören, weil Papier und Stift für mich momentan das Wichtigste sind", schreibt Rowling auf ihrer Website. Die Kultautorin arbeitet nach eigenen Angaben an einem Buch für etwas jüngere Kinder als die Harry Potter-Leser, das sie als "politisches Märchen" beschreibt, in dem es "um ein Monster" gehe.

In Hollywood spekuliert man nun natürlich, ob Rowling schlicht keine Lust hatte die Bühne mit der Person zu teilen, die als ihre legitime Nachfolgerin in Sachen Teenie-Kult gilt. Wobei der Hype um "Twilight" vielleicht sogar einen Tick extremer ist als der um Harry Potter - jedenfalls, wenn es nach der Lautstärke kreischender Girls geht, die irgendwo Hauptdarsteller Robert Pattinson sichten.

So wird Stephenie Meyer den Oscar fürs adaptierte Drehbuch eben allein überreichen. Darüber freuen sich in der Nacht auf Montag entweder die Macher des bahnbrechenden SciFi-Dramas "District 9", der Verführungsstudie "An Education", der tiefsinnig-schrägen Clooney-Komödie "Up in the Air", des Sozialdramas "Precious" oder der britischen Polit-Satire "In the Loop".

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James Gandolfini

Mit seinem Charakterkopf gehört der bullige, untersetzte, früh mit großen Geheimratsecken im schütteren Haar gesegnete James Gandolfini...

Star

Tom Hollander

Britischer Film-, Fernseh- und Theaterschauspieler. Kaum ein Darsteller hat in kürzester Zeit derart viele historische Rollen verkörpert wie...

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