Der Musiker Andreas Ambach schlägt sich eher schlecht als recht durchs Leben. Er ist vom Vermögen seiner Frau Constanze abhängig, doch in beider Ehe kriselt es. Seine einzigen Lichtblicke sind sein Sohn Florian und der Traum, eine Oper zu komponieren. Seine Frau will sich von ihm trennen, willigt jedoch ein, dass ihr Sohn bei seinem Vater bleiben darf. Nachdem Constanze Ambach bei einem Unfall ums Leben kommt, veranlasst der Schwiegervater von Andreas, dass ihm das Sorgerecht entzogen wird. Als er auch noch seine Muse, die Opernsängerin Laura, in den Armen eines anderen sieht, verliert er völlig den Halt. Der frühere Alkoholiker wird wieder rückfällig und stürzt immer tiefer ab. Nur die Hilfe seiner letzten Freunde und die Liebe Lauras bewahren in vor der endgültigen Selbstaufgabe.

Bernd Fischerauer hat sich mit dem Dreiteiler "In der Mitte eines Lebens" einmal mehr dem qualitativ hochwertigen Erzählfernsehen verschrieben. Das auserlesene Staraufgebot verleiht der schicksalhaften Geschichte den notwendigen Glanz. Neben Heiner Lauterbach wissen Michael Degen und Rita Russek als Schwiegereltern sowie Vadim Glowna als bester Freund besonders zu gefallen. Sehr berührend ist es, Horst Bucholz in seiner letzten Rolle als Altzheimerpatienten zu sehen. Bisweilen zielt der Dreiteiler jedoch zu stark auf das Gefühl des Zuschauers ab. Manchen Konstellationen (wie z.B. zwischen Lauterbach und Degen) hätte man zudem mehr Raum zur Entwicklung gewünscht. Schön jedoch, dass Fischerauer bei aller Schicksalhaftigkeit den Blick für humorvolle Momente nicht verliert.
| Darsteller: | Heiner Lauterbach | als Andreas Ambach | |
|---|---|---|---|
| Elena Arvigo | als Laura Orlandini | ||
| Katja Flint | als Constanze Ambach | ||
| Rita Russek | als Christine Legler | ||
| Michael Degen | als Dr. Karlheinz Legler | ||
| Heidelinde Weis | als Miriam Weis | ||
| Vadim Glowna | als Ernst Esche | ||
| Simon Beckord | als Florian Ambach | ||
| Leslie-Vanessa Lill | als Mimi Orlandini | ||
| Konstantin Wecker | als Tom Hochreiter | ||
| Gesche Tebbenhoff | als Sybille "Billi" | ||
| Heinrich Schafmeister | als "Sprudel" | ||
| Stefan Hunstein | als Marc | ||
| Horst Buchholz | als Albert Ambach | ||
| Luciano Casini | als Lauras Vater | ||
| Andreas Herder | als Gerard Etienne | ||
| Oskar Lauterbach | als Jan | ||
| Bernd Fischerauer | als Willschrei | ||
| Barbara de Koy | als Haushälterin | ||
| Annika Blendl | |||
| Alexander Held | |||
| Regie: | Bernd Fischerauer | ||
| Drehbuch: | Bernd Fischerauer | ||
| Produzent: | Bernd Burgemeister | ||
| Kamera: | Bernd Neubauer | ||
| Schnitt: | Uschi Erber | ||
| Musik: | Konstantin Wecker | ||
| Produktionsdesign: | Jörg Neumann | ||
| Kostüme: | Diemuth Remy | ||
| Ton: | Rainer Plabst | ||
| Max Rammler-Rogall | |||
| Hans R. Weiss | |||
| Casting: | Lore Blössl | ||
Er gehört zur Speerspitze des deutschen Machismo und kultivierte das Image des unangepassten Raubeins und Herzenbrechers, der sich...
Katja Flint, die stets den Typ der kühlen, erotischen Blondine verkörpert, gelang der Durchbruch in die deutsche Starliga 1994 mit Dominik Grafs...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.