Originaltitel: Forbrydelser
Dänemark 2003
Ann Eleonora Jørgensen
Trine Dyrholm
Nicolaj Kopernikus
Regie: Annette K. Olesen
Verleih: Concorde
Nachdem die junge Pfarrerin Anna (Ann Eleonora Jorgensen aus "Italienisch für Anfänger") frisch als Vertretung ins Frauengefängnis abkommandiert wurde, muss sie sich das Vertrauen der Insassinnen erst mühsam erarbeiten. Als Anna nach langer vergeblicher Wartezeit endlich schwanger wird, erfährt sie bei einer Routineuntersuchung, dass ihr Baby möglicherweise behindert zur Welt kommt. Nach einer Phase haltloser Verzweiflung sucht sie ausgerechnet bei einer Gefangenen Hilfe, der übersinnliche Kräfte nachgesagt werden.
Aus Dänemark und dem Wettbewerb der Berlinale 2004 kommt dieses kraftvolle Frauendrama im Dogma-Stil um Schuld und Sühne, Glaube und Hoffnung. Annette K. Olesen ("Kleine Missgeschicke") führte einfühlsam Regie.
Kompromissloser Dogma-Film über eine junge Theologin, die sich in einem Frauengefängnis mit den Insassinnen und ihren eigenen Seelenqualen auseinandersetzen muss.
Theologin Anna (Ann Eleonora Jorgensen) wird Seelsorgerin im Frauentrakt eines Kopenhagener Gefängnisses. Seit Jahren wünscht sie sich ein Kind, doch bisher vergeblich. Im Gefängnis begegnet sie Kate (Trine Dyrholm), die angeblich heilende Hände besitzt. Kate sagt Anna voraus, dass sie bald schwanger werden wird.
Auf die Freude über die zutreffende Voraussage folgt schnell die Ernüchterung bei der Diagnose: Das Kind ist möglicherweise behindert. Dann erfährt Anna, dass Kate einsitzt, weil sie während ihrer Drogensucht ihr eigenes Kind hat verdursten lassen.
Ein Film um Gott, Glauben und letzte Gewissheiten, das Ganze verpackt in einen ungeschminkten Dogma-Film. Starker Tobak, in dem von Regisseurin Annette K. Olesen ("Kleine Missgeschicke") das unfassbare Übernatürliche mit einem Blick ins Gefängnisleben und provozierenden Fragen kombiniert wird.
| Darsteller: | Ann Eleonora Jørgensen | als Anna | |
|---|---|---|---|
| Trine Dyrholm | als Kate | ||
| Nicolaj Kopernikus | als Henrik | ||
| Sonja Richter | als Marion | ||
| Lars Ranthe | als Frank | ||
| Henrik Prip | als Arzt | ||
| Jens Albinus | als Carsten | ||
| Kirsten Olesen | als Aufseherin | ||
| Mette Munk Plum | als Ase | ||
| Benedikte Hansen | als Lizzie | ||
| Sarah Boberg | als Jossi | ||
| Petrine Agger | als Elisabeth | ||
| Mia Lyhne | als Tina | ||
| Helle Hertz | als Jossis Mutter | ||
| Lisbet Lundquist | als Ärztin | ||
| Luna Worsoe Mollerup | als Luna | ||
| Regie: | Annette K. Olesen | ||
| Drehbuch: | Kim Fupz Aakeson | ||
| Annette K. Olesen | |||
| Produzent: | Ib Tardini | ||
| Ausf. Produzent: | Peter Aalbæk Jensen | ||
| Kamera: | Boje Lomholdt | ||
| Schnitt: | Molly Stensgård | ||
| Musik: | Jeppe Kaas | ||
| Ton: | Christian H. Lund | ||
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