Anna Christeiner (Christine Neubauer) ist eine Frau, die stets versucht, das Leben von der positiven Seite zu betrachten. Die alleinerziehende Mutter lebt mit ihrer kleinen Tochter Elise (Ronja Forcher) und ihrer Mutter Zensi (Veronika Fitz) auf einem malerischen Bauernhof auf einer herrlichen Alm in Osttirol. Dort vermietet sie Fremdenzimmer an Touristen. Aber die Zeiten sind hart: Die Bewohner des nahe gelegenen Dorfes Hohenfels versuchen mit allen Mitteln, den Willen der selbstbewussten Frau zu brechen. Denn Anna weigert sich, einen Teil ihres Grundstücks für den Bau einer Seilbahn zur Verfügung zu stellen. Sie ist strikt gegen den Raubbau an der Natur zugunsten eines rücksichtslosen Massentourismus. Der Rest der Dorfgemeinschaft hofft indes auf sprudelnde Einnahmequellen - und die Manager des Tourismusunternehmens versprechen ihnen sogar die Errichtung eines Naturschutzparks. Daran glaubt Anna nicht. Ihr Instinkt sagt ihr, dass die feinen Herren aus der Großstadt nicht mit offenen Karten spielen. In diesem Trubel taucht plötzlich Johannes Wallner (Sascha Hehn) auf, ein Sohn des Dorfes, der vor 15 Jahren in die Großstadt zog. Da er seither mit seiner Mutter (Julia Gschnitzer) und seinem Bruder Markus (Timothy Peach) zerstritten ist, zieht Johannes kurzerhand in eins von Annas Fremdenzimmern. Seine Versuche, sich mit seiner Familie auszusöhnen, schlagen fehl. Johannes ahnt nicht, dass Anna und sein verbitterter Bruder Markus durch eine gemeinsame Vergangenheit verbunden sind. Schon bald findet er Gefallen an der Almbesitzerin, und auch Anna scheint durchaus Interesse an ihrem Gast zu haben. Umso größer ist ihr Entsetzen, als sie erfährt, dass Johannes der leitende Bauingenieur des Tourismuskonzerns ist. Sie fühlt sich hintergangen, will nichts mehr von ihm wissen. Als Johannes wenig später herausfindet, dass seine Auftraggeber für das Touristenziel Hohenfels tatsächlich mehr als nur einen kleinen Skilift im Sinn haben, kündigt er seinen Vertrag. Mit Annas Hilfe will er die Dorfgemeinschaft vor den wahren Plänen der profitgierigen Unternehmer warnen.
"Im Tal des Schweigens" ist ein moderner, ebenso romantischer wie dramatischer Heimatfilm. Regisseur Peter Sämann inszenierte seine Geschichte um Aufrichtigkeit, Loyalität und Zusammenhalt mit viel Gefühl, authentischer Atmosphäre und einem Schuss Humor. Christine Neubauer spielt als gleichermaßen resolute wie sensible Almbesitzerin eine Paraderolle. Sascha Hehn überzeugt als heimatverbundener Bauingenieur. In weiteren Rollen glänzen Timothy Peach als eifersüchtiger Bauernsohn und Veronika Fitz als weitsichtige Mutter und Großmutter.
Quelle: ARD, www.ard.de
| Darsteller: | Christine Neubauer | als Anna Christeiner | |
|---|---|---|---|
| Sascha Hehn | als Johannes Wallner | ||
| Veronika Fitz | als Zensi Christeiner | ||
| Timothy Peach | als Markus Wallner | ||
| Ronja Forcher | als Elise Christeiner | ||
| Julia Gschnitzer | als Leni Wallner | ||
| Alexander Held | als Bürgermeister Stadlhuber | ||
| Franz Froschauer | als Penzinger | ||
| Reinhard Forcher | als Berger | ||
| Fred Stillkrauth | als Streithammer | ||
| Gian Rupf | als Fahrenholz | ||
| Götz Burger | als Horn | ||
| Ursula Gottwald | als Sonja | ||
| Regie: | Peter Sämann | ||
| Drehbuch: | Felix Huby | ||
| Ulrike Münch | |||
| Produzent: | Prof. Regina Ziegler | ||
| Kamera: | Moritz Gieselmann | ||
| Schnitt: | Christian Bolik | ||
| Musik: | Klaus-Peter Sattler | ||
| Peter Janda | |||
| Produktionsdesign: | Michael Pilz | ||
| Ton: | Georg Krautheim | ||
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