Originaltitel: In the Name of the Father
Irland/Großbritannien/USA 1993
Daniel Day-Lewis
Pete Postlethwaite
Emma Thompson
Regie: Jim Sheridan
Verleih: UIP
Der unschuldige Ire Gerry Conlon wird mitsamt Freunden und Verwandten nach einem fragwürdigen Prozeß verurteilt, einen IRA-Bombenanschlag auf ein Londoner Pub verübt zu haben. Im Gefängnis sitzt Gerry in einer Zelle mit seinem Vater, dessen Gutmütigkeit er stets verachtet hat. Beim Kampf um Gerechtigkeit lernt er ihn neu kennen.

Ein heißes Eisen faßt das "Mein linker Fuß"-Team Jim Sheridan und Daniel Day-Lewis mit diesem packenden, authentischen Justizdrama nach dem vielpublizierten Fall der "Guildford 4" an. Überragende Schauspielleistungen bringen dem Zuschauer nicht nur ein persönliches Schicksal, sondern auch den Nordirland-England-Konflikt näher.
| Darsteller: | Daniel Day-Lewis | als Gerry Conlon | |
|---|---|---|---|
| Pete Postlethwaite | als Giuseppe Conlon | ||
| Emma Thompson | als Gareth Peirce | ||
| John Lynch | als Paul Hill | ||
| Corin Redgrave | |||
| Beatie Edney | |||
| John Benfield | |||
| Marie Jones | |||
| Gerard McSorley | |||
| Frank Harper | |||
| Mark Sheppard | als Paddy Armstrong | ||
| Don Baker | |||
| Daniel Massey | |||
| Regie: | Jim Sheridan | ||
| Drehbuch: | Terry George | ||
| Jim Sheridan | |||
| Produzent: | Jim Sheridan | ||
| Ausf. Produzent: | Gabriel Byrne | ||
| Buchvorlage: | Gerry Conlon | ||
| Kamera: | Peter Biziou | ||
| Musik: | Trevor Jones | ||
| Bono | |||
Der irische Charaktermime macht mal wieder auf extravagant: Kein Bär lockt ihn an die Spree, sondern eine Kamera.
Alljährlich tummeln sich zur Berlinale die Hollywoodstars in der Hauptstadt. Angekündigt haben sich bislang unter anderem Will Smith, Glenn Close, Anjelica Huston und Kevin Spacey. Die illustre Namensliste wird nun durch eine weitere Filmgröße geschmückt: Auch Daniel Day-Lewis soll Mitte Februar über den Roten Teppich der 55. Berliner Filmfestspiele schreiten.
Anlass seines Daseins ist nicht die Präsentation eines neuen Leinwandepos', sondern die Auszeichnung mit einem Sonderpreis: der Berlinale Kamera. Mit der seit 1986 verliehenen Trophäe werden Persönlichkeiten und Institutionen geehrt, die sich aufgrund ihrer cineastischen Leistungen besonders verdient gemacht haben.
Day-Lewis, der bei uns zuletzt in Martin Scorseses "Gangs of New York" zu sehen war, wird für seine sorgfältige und vielschichtige Rollenauswahl geehrt. Bereits in seinen Anfangsjahren begeisterte der Ire in künstlerisch anspruchsvollen Parts, so etwa in "Mein wunderbarer Waschsalon" oder in "Zimmer mit Aussicht".
Dass der Charaktermime mit den Jahren nicht nachlässiger wurde, beweisen Filme wie "The Boxer", "Im Namen des Vaters" und nicht zuletzt die Auszeichnung mit einem Oscar für seine Glanzleistung in "Mein linker Fuß".
Die Berlinale Kamera an Daniel Day-Lewis wird am 15. Februar um 18:45 Uhr im Zoo Palast verliehen.
In der Öffentlichkeit ist er so gut wie nie zu sehen, schottet sich ab und konzentriert sich bis zur Erschöpfung auf seine Rollen. So...
Für seine Rolle des 15 Jahre unschuldig inhaftierten Vaters, der in Jim Sheridans IRA-Drama "Im Namen des Vaters" seine Integerität...
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