Originaltitel: Ikiru
Japan 1952
Takashi Shimura
Nabuo Kaneko
Kyoko Seki
Regie: Akira Kurosawa
Verleih: unbekannt
Seit dem frühen Tod seiner Frau lebt der Beamte Kanji Watanabe einsam und widmet sich nur seinem erwachsenen Sohn sowie seiner Arbeit. Eines Tages erfährt er, dass er an unheilbarem Magenkrebs leidet. Ab diesem Moment versucht Kanji, seinem Leben einen Sinn zu geben: Während er bis dahin automatisch seine Arbeit erledigt hat, wird er jetzt auf die Probleme der Bürger aufmerksam, mit denen er durch ihre Anträge konfrontiert wird. Es gelingt ihm, einen ablehnenden Bescheid über den Bau eines Kinderspielplatzes zu revidieren. Erst nach dessen Eröffnung stirbt er glücklich und zufrieden.

"Ikiru" ist das vielleicht einfachste, ruhigste Werk des großen japanischen Regisseurs Akira Kurosawa. Ohne große Worte, spektakuläre Bilder oder andere auffallende Effekte gelingt es Kurosawa, das Schicksal eines unscheinbaren, bescheidenen Menschen zu durchleuchten. Der Tod wird hier nicht als aggressiv und bedrohlich dargestellt, sondern wie eine sich unaufhaltsam nähernde letzte Station, der man sich in Würde stellen sollte. Takashi Shimuras kongeniale Darstellung in der Hauptrolle unterstreicht den zurückhaltenden und meditativen Charakter des Filmes.
| Darsteller: | Takashi Shimura | als Kanji Watanabe | |
|---|---|---|---|
| Nabuo Kaneko | als Mitsuo Watanabe | ||
| Kyoko Seki | als Kazue Watanabe | ||
| Makoto Kobori | als Klichi Watanabe | ||
| Kumeko Urabe | als Tatsu Watanabe | ||
| Miki Odagiri | als Toyo | ||
| Kamatari Fujiwara | als Ono | ||
| Yunosuke Ito | |||
| Regie: | Akira Kurosawa | ||
| Drehbuch: | Shinobu Hashimoto | ||
| Hideo Oguni | |||
| Akira Kurosawa | |||
| Kamera: | Asaichi Nakai | ||
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