Zweiter Teil des Teenie-Schockers mit dem Killer im Ostfriesennerz. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz30/z0230003/b150x150.jpg Ich weiß noch immer, was du letzten Sommer getan hast

Filmdetails

Ich weiß noch immer, was du letzten Sommer getan hast

Zweiter Teil des Teenie-Schockers mit dem Killer im Ostfriesennerz.


Ich weiß noch immer, was du letzten Sommer getan hast
Start: 29.04.1999

Originaltitel: I Still Know What You Did Last Summer

Horror

USA 1998
Laufzeit: 100 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Jennifer Love Hewitt
Freddie Prinze Jr.
Brandy

Regie: Danny Cannon
Verleih: Columbia Tristar

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Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Julies Freundin Karla gewinnt in einem Radiowettbewerb eine Reise auf die Bahamas und nimmt neben Julie noch ihren lüsternen Freund Tyrell und den braven Will Benson auf den (Abschlacht-)Trip ins Paradies. Dort sehen sie sich wieder dem Killer im Ostfriesennerz ausgesetzt, der seine Rache noch nicht zu Ende gebracht hat.


Kritik

Ich weiß noch immer, was du letzten Sommer getan hast

Mit der von "Scream - Schrei" aktivierten Horror-Renaissance geht das unvermeidbare Prequel-Fieber einher, mit dem sich bereits das für die neue Schocker-Generation Pate stehende Gore-Genre in den achtziger Jahren zielstrebig das eigene Grab schaufelte. Nach "Scream 2" folgt nun das Sequel zu dem ebenfalls von Metzelmaestro Kevin Williamson (seine neue Skribtarbeit "The Faculty" - Regie: Robert Rodriguez - steht zu Weihnachten an) geschriebenen Slasher-Sleeperhit "Ich weiß was Du letzten Sommer getan hast". Diesmal wurde das Drehbuch des Folgefilms reichlich formelhaft von Trey Callaway verfaßt: Glänzte schon das Original nur bedingt mit Originalität, fällt die Anhäufung geradliniger Genreklischees in der Fortsetzung sehr deutlich auf.

Die Story setzt genau ein Jahr nach den Ereignissen des ersten Teils ein, nachdem Julie (Jennifer Love Hewitt wandelt axtschwingend auf Screamqueen-Pfaden von Jamie Lee Curtis) und drei ihrer Freunde von dem Fischer Ben Willis und seinem tödlichen rechten Haken heimgesucht wurden. Der Killer im Ostfriesennerz war und ist auch jetzt wieder in Sachen Rache unterwegs, da die Teens seine vermeintliche Leiche einst nach einem Autounfall im Meer versenkt hatten. In Bewegung gesetzt werden die Ereignisse, als Julies Freundin Karla (R&B-Jungdiva Brandy kreischt sich formidabel durch ihr Leinwanddebüt) in einem Radiowettbewerb trotz falscher Antwort eine Reise auf die Bahamas nimmt und neben Julie noch ihren lüsternen Freund Tyrell (Mekhi Phifer aus Clockers) und den braven Will Benson (Matthew Settle) auf den (Abschlacht-)Trip ins Paradies nimmt. Dort werden sie nicht nur von einem tückischen tropischen Regensturm überrascht, sondern sehen sich dem irren Mörder ausgesetzt. Kenntnis des ersten Teils ist zwar hilfreich, um Julies schreckhafte Paranoia nachzuvollziehen, jedoch keineswegs Voraussetzung, einen Schritt vor den sich entfaltenden blutigen Ereignissen zu bleiben. Wie bereits in dem Teenschocker "Düstere Legenden" werden eine Überzahl an falschen Schreckmomenten eingebaut, mit denen 38 Jahre nach "Psycho" wohl nur noch Uninitiierte zu überraschen sind. Einiges an Spannung wird dagegen mit den hinlänglich erprobten Einstellungen erzeugt, in denen der Zuschauer den am nichtsahnenden Opfer vorbeihuschenden Killer sieht. Die musikalische Untermalung bewegt sich ebenfalls auf bekanntem Terrain und besteht aus den typisch düsteren Klanggebilden, die in Momenten drohenden Unheils laut anschwellen. In bester Tradition wird zum Abschluß noch eine unerwartete Handlungswendung eingebaut, die aufmerksame Zuschauer jedoch bereits aus "Scream - Schrei" kennen dürften. Daß mit der allerletzten Szene einem dritten Teil Vorschub geleistet wird, überrascht nicht: Er soll sich bereits in Arbeit befinden. Ob dieser Schritt gerechtfertigt ist, wird letztlich das Gesamteinspiel dieses von selbstironischem Humor fast gänzlich freien Schlitzerschockers zeigen. Mit 16,5 Mio. Dollar Einspiel am Startwochenende ist der Grundstein dafür gelegt. ara.

Ich weiß noch immer, was du letzten Sommer getan hast

Darsteller:  Jennifer Love Hewitt   als Julie James
  Freddie Prinze Jr.   als Ray Bronson
  Brandy   als Karla Wilson
  Mekhi Phifer   als Tyrell
  Muse Watson   als Ben Willis
  Matthew Settle   als Will Benson
  Bill Cobbs   als Estes
  Jeffrey Combs   als Brooks
  Jennifer Esposito   als Nancy
  John Hawkes   als Dave
 
Regie:  Danny Cannon  
Drehbuch:  Trey Callaway  
Produzent:  Neal H. Moritz  
  Erik Feig  
  Stokely Chaffin  
  William S. Beasley  
Buchvorlage:  Kevin Williamson  
  Lois Duncan  
Kamera:  Vernon Layton  
Schnitt:  Peck Prior  
Musik:  John C. Frizzell  
Produktionsdesign:  Doug Kraner  
  Charles Butcher  
  Scott Ritenour  
Kostüme:  Daniel J. Lester  
Ton:  David Ronne  

Jenny singt vom Nacktsein

"Gefahr im Anzug?" - "Charme" trifft's eher

"Gefahr im Anzug?" - "Charme" trifft's eher

"Bare Naked" heißt der Titelsong des neuen Albums von Jennifer Love Hewitt, das soeben in den USA erschienen ist. Im Text verarbeitet Jenny einen Albtraum, der sie seit langem verfolgt: Völlig entblößt in einer Menschenmenge zu stehen.

"Dabei geht es um Verletzlichkeit", erklärt sie den Traum und den Text ihres Songs.

Jenny ist zwar vor allem als Scream Queen in "Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast" und der Fortsetzung bekannt, doch "Bare Naked" ist bereits ihr vierter Streich als Musikerin. Denn gesungen hat die liebliche Jenny schon lange bevor sie die Leinwand eroberte - sogar noch vor ihren Zeiten als Soap-Schnitte in "Party of Five".

Die Kritiken reichen indes von "ganz gut" bis "völlig belanglos". Doch Jenny sieht's gelassen, obwohl sie selbst komponiert und getextet hat: "Ich riskiere gerne mal, zur Schnecke gemacht zu werden - Hauptsache, ich tue, was mir Spaß macht."

Davon hatte Jenny bei den Aufnahmen jede Menge. Produzentin Meredith Brooks, die selbst mit "Bitch" einen Welthit hatte, richtete ihr sogar ein eigenes Studio ein:

"Im eigentlichen Studio war ich völlig abgelenkt: Wenn ich mal die Augen schloss, um mich zu konzentrieren, erblickte ich danach sechs Donut-futternde Typen, die sich am Bauch kratzten. Das war nicht sehr entspannend. In meinem Home-Studio konnte ich dann sogar im Schlafanzug aufnehmen."

Im Kino ist Jenny hierzulande ab 5.12. in der Agentenkomödie "The Tuxedo - Gefahr im Anzug" als kurvenreiche Assistentin von Jackie Chan zu sehen.

Den Hype um ihre makellose Figur und ihre sprichwörtliche Anmut kann sie übrigens gar nicht verstehen: "Manchmal ziehe ich mir ein Kleid an und denke mir 'Das steht dir ganz gut', aber genauso oft sehe ich in den Spiegel und sage mir: 'Du bist so hässlich wie E.T.!'"

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