Originaltitel: Me and You and Everyone We Know
USA 2005
Ellen Geer
John Hawkes
Brad Henke
Regie: Miranda July
Verleih: Celluloid Dreams (Alamode)
Seit seiner Scheidung ist der versponnene Schuhverkäufer Richard (John Hawkes) nicht mehr allzu häufig unter die Leute gegangen. Deshalb überkommt ihn nun schon Panik beim bloßen Gedanken, mit seiner interessanten neuen Freundin, der Künstlerin Christine (Miranda July), Intimitäten auszutauschen. Schon weniger Berührungsängste haben Richards Söhne: Der Größere dient den Mädchen der Nachbarschaft als lebendes Sexualstudienobjekt, und der Sechsjährige hat sich gerade im Internet an eine flotte Hausfrau heran gemacht.
Mit Preisen in Sundance und Cannes reich behängt, überhaupt nicht amerikanisch prüde und auch sonst recht unorthodox kommt diese Familientragikomödie von Regiedebütantin, Autorin und Hauptdarstellerin Miranda July daher.
Emotionaler Episodenfilm à la "Short Cuts" oder "Magnolia" um einen Vater, seine neue Liebe und seine beiden Söhne.
Der Schuhverkäufer und zweifache Vater Richard (John Hawkes) verfällt nach der Scheidung bei der Aussicht auf körperliche Nähe zu einer neuen Frau in Panik. Diese Frau ist die impulsive Künstlerin Christine (Miranda July), die er nur zu gerne näher kennen lernen will. Richards Söhne haben dagegen gar keine Hemmungen, wenn es um Sexuelles geht.
Der sechsjährige Robby (Brandon Ratcliff) beginnt eine Internetaffäre mit einer unbekannten Frau, die vom Alter her seine Mutter sein könnte, und sein 14-jähriger Bruder Pete (Miles Thompson) bietet sich als Versuchskaninchen für zwei Mädchen aus der Nachbarschaft auf der Suche nach ersten sexuellen Erfahrungen an.
Pete und Robby haben für ihr Alter bereits ein erfülltes Sexleben (Foto: Celluloid Dreams (Alamode))
Ein emotionaler Episodenfilm à la "Short Cuts" und "Magnolia" von und mit Miranda July, die ihren Film während eines der begehrten Sundance Workshops entwickelt hat. "Ich und du und alle, die wir kennen" ist provokant, satirisch sowie gesellschaftskritisch, und löst seine Probleme doch gefällig in Hollywood-Happy-End-Manier auf.
| Darsteller: | Ellen Geer | als Ellen | |
|---|---|---|---|
| John Hawkes | als Richard Swersey | ||
| Brad Henke | als Andrew | ||
| Miranda July | als Christine Jesperson | ||
| Jordan Potter | als Shamus | ||
| Brandon Ratcliff | als Robby | ||
| Jason A. Rice | als Chad | ||
| Natasha Slayton | als Heather | ||
| Miles Thompson | als Peter | ||
| Najarra Townsend | als Rebecca | ||
| Carlie Westerman | als Sylvie | ||
| Regie: | Miranda July | ||
| Drehbuch: | Miranda July | ||
| Produzent: | Gina Kwon | ||
| Ausf. Produzent: | Jonathan Sehring | ||
| Caroline Kaplan | |||
| Holly Becker | |||
| Peter Carlton | |||
| Iliana Ninkolic | |||
| Kamera: | Chuy Chavez | ||
| Schnitt: | Andrew Dickler | ||
| Charles Ireland | |||
| Musik: | Michael Andrews | ||
| Produktionsdesign: | Aran Mann | ||
| John Wyatt | |||
| Kostüme: | Christie Wittenborn | ||
| Ton: | Yehuda Maayan | ||
| Casting: | Meg Morman | ||
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