Veröffentlicht am 30.09.2010
Ich - Einfach unverbesserlich Despicable Me, USA 2010, 3D
Ich - Einfach unverbesserlich Despicable Me, Kinostart 30.09.2010, USA 2010, 3D
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  • Ich - Einfach Unverbesserlich / Synchronsprecher / Elsie Fisher / Set

  • Ich - Einfach Unverbesserlich / Will Arnett / Synchronsprecher / Set

  • Ich - Einfach Unverbesserlich / Jack McBrayer

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Ich - Einfach unverbesserlich - Filmplakat

Skurriles Animationsabenteuer um einen Bösewicht, der mit dem Diebstahl des Mondes zum größten Schurken der Welt werden will.

3 Filmbewertungen
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4/5
Nicht mehr im Kino Mehr auf video.de Filmstart: 30.09.2010
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Filmkritik zu Ich - Einfach unverbesserlich

Ausgesprochen gelungenes Debüt der CGI-Schmiede Illumination Entertainment, in dem ein Superdieb den Mond stehlen will und nebenbei seine gute Seite entdeckt.

Unsympathen, die im Laufe von 90 Minuten, meist unter Beeinflussung einer Herzdame, süßen Tieren und/oder Kindern, eine 180 Grad Wendung durchleben und sich zu Gutmenschen wandeln, gehören seit jeher zum Repertoire des Films. Selten jedoch machte dabei die Schilderung der bösen Seite so viel Spaß, wie im ersten Film der neu gegründeten CGI-Schmiede Illumination Entertainment. Produzent Chris Meledandri ("Ice Age") sowie die Regisseure Pierre Coffin und Chris Renaud hatten sichtlich ihren Spaß daran, ihrem (Anti-)Helden Gru (im Original gesprochen von Starkomiker Steve Carell) schlechte Manieren beizubringen.

Schon in der Eingangssequenz, in der Gru zum grandiosen Titelsong von Pharell Williams mit einem kleinen Jungen und der Nachbarschaft seinen Schabernack treibt, ist nicht nur treffsicher inszeniert, sondern weckt im Zuschauer auch die Lust am Bösen. Kurz darauf wird das ganze Talent des Superdiebes Gru gefordert, denn Vektor, sein Hauptkonkurrent im Langfingergewerbe, macht ihm mit einem Geniestreich den Titel des besten Gauners der Welt streitig. Er ließ nicht weniger als die Cheopspyramide verschwinden. Klar, dass Gru das nicht auf sich sitzen lassen kann und im Gegenzug einen noch größeren Coup plant: Er will den Mond klauen. Dazu braucht er eine Verkleinerungswaffe, die sich in den Händen von Vektor befindet. Um diese in seinen Besitz zu bringen, benötigt er die Hilfe der drei Waisenmädchen Agnes, Edith und Margo, die er zunächst nur widerwillig bei sich aufnimmt.

Was nun folgt, ist zwar in seiner Konsequenz alles andere als überraschend, dennoch funktioniert die Wandlung Grus, der durch die herzerwärmenden, neuen Untermieter seine guten Seiten entdeckt, hervorragend. Das Regieduo verzichtet dankenswerter Weise auf all zu viel Kitsch und lässt auch später noch seiner diabolischen Seite viel Auslauf. Kreativ, witzig und flott wechseln sich Slapstickmomente mit Rififi-Szenen ab. Nicht jeder Gag zündet wie gewollt und die ein oder andere Überspitzung hilft der Geschichte nicht unbedingt weiter - vor allem die deutsche Synchronisation von Vektor, der zwischen quengelndem Kleinkind und Hybris pendelt, trägt manchmal zu dick auf - dennoch macht der Film vor allem eins: jede Menge Spaß. Dies liegt nicht zuletzt an Grus kleinen gelben Helfern, den Minions, die zu hunderten unter dessen Villa im riesigen Labor wuseln und immer neue abstruse Gerätschaften und Pläne aushecken um sie gleich wieder zu versemmeln. Sie sind die eigentlichen Stars in diesem gelungenen Spaß für die sprichwörtlich ganze Familie, der erneut beweist, dass es für hervorragende (3D-)CGI-Unterhaltung nicht immer einer Tischlampe bedarf. mahe.

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Filmhandlung & Hintergrund zu Ich - Einfach unverbesserlich

Gru möchte unbedingt der größte Schurke der Welt werden. Um dies zu erreichen, plant er den Diebstahl des Mondes. Dazu benötigt er eine Maschine, die den Mond auf Taschengröße verkleinert. Die befindet sich jedoch unglücklicherweise im Besitz seines Erzfeinds Vector. Die drei Waisenmädchen Agnes, Edith und Margo sollen sie für Gru besorgen. Anfänglich sind die drei für Gru nur Mittel zum Zweck, doch bald empfindet er mehr für das aufgeweckte Trio.



Gru möchte unbedingt der größte Schurke der Welt werden. Um dies zu erreichen, plant er den Diebstahl des Mondes. Dazu benötigt er eine Maschine, die den Erdtrabanten auf Taschengröße verkleinert. Die befindet sich jedoch unglücklicherweise im Besitz seines Erzfeinds Vector. Die Waisenmädchen Agnes, Edith und Margo sollen sie für Gru besorgen. Anfänglich sind die drei für Gru nur Mittel zum Zweck, doch bald empfindet er mehr für das aufgeweckte Trio, und beinahe unbemerkt beginnt sich der Bösewicht zu wandeln.



Prädikat besonders wertvoll

Auszeichnung der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW)
Prädikat: Besonders wertvollJurybegründung:

Bösewichte sind die neuen Helden! Mit seinem schlauen Erfinder und einer Helferarmee der kleinen, gelben Minions will der skrupellose Gru den Titel als größter Schurke der Welt erlangen. Doch kurz vor seinem neuesten Coup - der Mond soll geschrumpft und gestohlen werden - bekommt er plötzlich Konkurrenz von Bösewicht Vector, der ihm technisch einen ganzen Schritt voraus ist. Um den Schrumpfstrahler zu ergattern, muss Gru zu ganz anderen Geheimwaffen greifen: zu drei kleinen Waisenmädchen, die sein Leben gehörig durcheinanderwirbeln. Pointen und Lacher lassen nicht lange auf sich warten im witzig-herzlichen Animationsspaß auf höchstem Produktionsniveau. Die Protagonisten dieses knallbunten und detailreichen Universums katapultieren sich schnell in die Herzen von jungen und älteren Zuschauern und bieten schräge Überzeichnungen, ironische Spitzen sowie parodistische Züge auf Spionage- und Agentenfilme im Stil von MISSION IMPOSSIBLE. Pfiffig, vergnüglich und temporeich, nicht nur in 3D ein Fest der filmischen Einfälle.

Jurybegründung:

Auch die Vorführung ohne 3-D-Effekt konnte die Jury überzeugen. Sehr professionell werden die genrespezifischen Codes erfüllt. Das Publikum bekommt visuelle Attraktionen in großer Dichte und mit viel Spannung serviert. Hierbei werden auch reichlich Zitate aufgeboten, variiert und parodiert. Daneben bereichern viele originelle Einfälle diese amüsante Geschichte über den Bösewicht Gru, der eigentlich nur geliebt werden will und der sich letztendlich zum guten Pflegevater wandelt.

Sounddesign und Sprachebene unterstützen wirkungsvoll das Kinoerlebnis. Grus Gegenspieler Vector wird in der deutschen Synchronisation recht amüsant von Jan Delay gesprochen. Bereits die Einführung bringt gute Laune und viel Tempo ins Geschehen, welches angemessen gesteigert bzw. gedrosselt wird, um immer wieder zu rasanten Handlungsverläufen zu führen. Moderne Muster der Geschäftswelt, der Entertainment-Branche und andere Schauplätze des modernen Alltagslebens werden geschickt in die Fantasiewelt des Films integriert. Geschmeidig wird ein Menü zusammengestellt, welches der gesamten Familie Vergnügen bereiten kann. Neben viel Schadenfreude und exzentrischen Übertreibungen finden sich auch subtilere Arten des Humors.

Die Situationskomik führt zuweilen sogar beim Gauner Gru zu Anflügen von Selbstironie. Tendenziell generiert der Film permanent Grundstimmungen wie Fröhlichkeit und gute Laune. Witzige Figuren wie die 'Minions' - die übrigens bei bestimmter Betrachtungsweise auch Arbeitssklaven ähneln oder quasi das Massenpublikum repräsentieren können, der schrullig-gefährliche Erfinder Dr. Nefario und vor allem die drei niedlichen Waisenkinder Margo, Edith und Agnes sind die wichtigsten Mitspieler für Gru. Natürlich gehören auch fiese Kontrahenten und einige drollige Nebenfiguren dazu.

Durch das professionelle Handwerk des Aminationsteams verfehlen die verschiedenen Komponenten niemals ihre Wirkung. Im Kleinen - mit lustigen Details wie den Säulenträgern - ebenso wie im Großen - mit einer gut gesteuerten Dramaturgie - gelingt es, die gewünschten Affekte beim Publikum auszulösen, sodass in der Regie von Pierre Coffin und Chris Renaud eine gelungene, stimmige Gaunerkomödie entstanden ist. Die Mehrheit der Jury sprach sich für das Prädikat besonders wertvoll aus.
Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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Originaltitel Despicable Me
OV Ja
OmU -
Genre Trickfilm / Komödie
Filmpreis -
USA-Start 09.07.2010
Kinostart (D) 30.09.2010
Besucher (D) 2.500.518
Einspielergebnis (D) € 20.350.417
Bes. (EDI) 2.500.518
Bes. (FFA) 2.520.253
FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung)
WWW -
Cast & Crew in Ich - Einfach unverbesserlich
Regisseur Pierre Coffin Agenturporträt/Star 795009 Coffin, Pierre Regisseur © Jonathan Leibson / Wire Image
Sprecher Steve Carell Künstlerporträt 856716 Steve Carell / 67. Internationale Filmfestspiele von Cannes 2014 Gru © Kurt Krieger
Sprecher Jason Segel Künstlerporträt 875059 Segel, Jason / 71. Internationale Filmfestspiele Venedig 2014 / Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica Vector © Kurt Krieger
Sprecher Russell Brand Künstlerporträt 774603 Russell Brand / 85th Academy Awards 2013 / Oscar 2013 Dr. Nefario © Kurt Krieger
Sprecher Kristen Wiig Künstlerporträt 677431 Wiig, Kristin / 63. Emmy Awards, L.A. Miss Hattie © Kurt Krieger
Sprecher Miranda Cosgrove Filmbild 584279 Ich - Einfach Unverbesserlich / Miranda Cosgrove / Synchronsprecher / Set Margo © Universal
Sprecher Will Arnett Personenporträt 834151 Millers, The / Will Arnett Mr. Perkins © 2013 CBS Broadcasting,Inc.
Sprecher Danny McBride Fred McDade
Sprecher Jack McBrayer Künstlerporträt 576673 McBrayer, Jack / Premiere von Budenbesitzer © Kurt Krieger
Drehbuch Ken Daurio Drehbuch
Weitere Sprecher
Regisseur
Drehbuch
Produzent
Ausf. Produzent
Buchvorlage
Produktionsdesign
Musik
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