Eindringliche Geschichte einer Amour fou über einen jungen Ingenieur, der einer geheimnisvollen Frau verfällt. http://images.kino.de/flbilder/max06/mbiz06/mbiz30/z0630500/b150x150.jpg Ich bin die Andere

Filmdetails

Ich bin die Andere

Eindringliche Geschichte einer Amour fou über einen jungen Ingenieur, der einer geheimnisvollen Frau verfällt.


Ich bin die Andere
Start: 05.10.2006

Drama

Deutschland 2006
Laufzeit: 104 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Katja Riemann
August Diehl
Armin Mueller-Stahl

Regie: Margarethe von Trotta
Verleih: Concorde

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Inhalt

Ingenieur Robert Fabry (August Diehl) staunt nicht schlecht, als dieselbe Dame, die sich gestern noch als käufliches Luder auf seinem Hotelbett räkelte, ihm heute im Anwaltsbüro auf der anderen Seite des Schreibtisches im sittsamen Kostüm gegenüber sitzt. Dabei tut sie in aller Geschäftigkeit so, als sei man sich noch nie zuvor begegnet. Eine heftige Abfuhr später weiß Fabry, dass er diese Frau wieder sehen muss. Um jeden Preis, wenn es sein muss. Und es muss sein.

Multiple Persönlichkeiten, sexuelle Abgründe und kleine Morde unter Freunden in einem verzwickten Noir-Thriller von dem "Rosenstrasse"-Erfolgsteam Margarethe von Trotta und Katja Riemann.


Kritik

Eindringliche Geschichte einer Amour fou über einen jungen Ingenieur, der einer geheimnisvollen Frau verfällt.

Großansicht Fabry ist sofort von Carlotta fasziniert (Foto: Concorde)

Fabry ist sofort von Carlotta fasziniert (Foto: Concorde)

Nach einem amourösen Abenteuer in seinem Hotelzimmer mit einer geheimnisvollen Frau, die sich Carlotta nennt, trifft Ingenieur Robert Fabry (August Diehl) die Unbekannte am nächsten Tag völlig überraschend in einer Kanzlei wieder. Als Anwältin betreut sie seinen Fall und ignoriert alle Anspielungen auf die gemeinsame Nacht.

Doch Fabry ist bereits besessen von dieser Carolin Winter (Katja Riemann), wie sie im wahren Leben heißt, und trennt sich von seiner Lebensgefährtin. Je mehr er jedoch in Carolins Welt eintaucht, desto größer werden die Rätsel und Abgründe, die sich auftun.

Großansicht Die Hintergründe werden immer rätselhafter (Foto: Concorde)

Die Hintergründe werden immer rätselhafter (Foto: Concorde)

Bewährtes Team

Nach dem Roman der einstigen Fassbinder-Autoren Peter Märthesheimer und Pea Fröhlich, die auch das Drehbuch verfassten, drehte Margarethe von Trotta mit ihrem "Rosenstraße"-Star Katja Riemann - abermals in einer Paraderolle - die raffinierte und eindringliche Geschichte einer Amour fou, deren Abgründe durchaus den Bereich des Psychothrillers berühren.

An der Seite von Riemann spielen in dem sinnlichen Melodram der exzellente August Diehl, Armin Mueller-Stahl und Barbara Auer.

Ich bin die Andere

Darsteller:  Katja Riemann   als Carlotta/Carolin Winter
  August Diehl   als Robert Fabry
  Armin Mueller-Stahl   als Karl Winter
  Karin Dor   als Frau Winter
  Barbara Auer   als Fräulein Schäfer
  Bernadette Heerwagen   als Britta
  Dieter Laser   als Bruno
  Peter Lerchbaumer   als Dr. Maiser
 
Regie:  Margarethe von Trotta  
Drehbuch:  Peter Märthesheimer  
  Pea Fröhlich  
Produzent:  Markus Zimmer  
Buchvorlage:  Peter Märthesheimer  
Kamera:  Axel Block  
Schnitt:  Corina Dietz  
Musik:  Christian Heyne  
Produktionsdesign:  Doerthe Komnick  
Kostüme:  Claudia Bobsin  
Maske:  Gerhard Nemetz  
Ton:  Michael Busch  
Casting:  Sabine Schroth  

"Marie-Antoinette" im Cannes-Wettbewerb?

Auch wenn es noch einen Monat dauert, bis das Wettbewerbsprogramm des diesjährigen Festival de Cannes bekannt gegeben wird, scheinen die ersten Titel schon festzustehen.

Großansicht Spielt in Sofia Coppolas "Marie-Antoinette" die Hauptrolle: Kirsten Dunst (Foto: Kurt Krieger)

Spielt in Sofia Coppolas "Marie-Antoinette" die Hauptrolle: Kirsten Dunst (Foto: Kurt Krieger)

Wie der "Hollywood Reporter" berichtet, gehört Sofia Coppolas "Marie-Antoinette" offenbar zu den sichersten Kandidaten für den Wettbewerb. Ebenso ziemlich sicher sei dem Bericht zufolge, dass Aki Kaurismäki, der 2002 in Cannes für "Der Mann ohne Vergangenheit" mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet worden war, in diesem Jahr mit "Lights in the Dusk" an der Croissette vertreten sein wird, sowie Pedro Almodóvars "Volver".

Weitere Kandidaten mit guten Chancen auf den Cannes-Wettbewerb sind Nanni Morettis "Il Caimano", Alejandro González Iñárritus "Babel" und Ken Loachs "The Wind that Shakes the Barley".

Zu den Kandidaten, die für den Wettbewerb gehandelt wurden, wohl aber eher nicht dabei sein werden, gehören laut "Hollywood Reporter" u.a. Margarethe von Trottas "Ich bin die Andere", der wohl in Venedig Premiere feiern wird, sowie Emir Kusturicas Fußballer-Doku "Maradona" und Woody Allens "Scoop", die wohl nicht rechtzeitig fertig werden.

Weitere Titel, die dem Bericht zufolge wohl in Cannes laufen werden, bei denen nur noch nicht sicher ist, in welcher Sektion, sind u.a. Volker Schlöndorffs "Streik - Die Heldin von Danzig", der möglicherweise in Un Certain Regard gezeigt wird, ebenso wie Maria Speths "Madonnen". Außerdem zählen zu den aussichtsreichen Cannes-Kandidaten Guillermo Del Toros "Pan's Labyrinth", Nuri Bilge Ceylans "Les climats" und John Cameron Mitchells "Shortbus".

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