Regie: Chris Wedge, ...
Verleih: Fox
Manni, das selbstgefällige und übellaunige Mammut, wird eines Tages von Sid, dem Faultier, über den Haufen gerannt. Denn die Nervensäge mit dem ewig ratternden Mundwerk zieht Ärger magnetisch an und sucht deshalb einen Beschützer. Und wer wäre da besser geeignet als ein riesiges Mammut? Ob Manni nun will oder nicht, er muss nun Sid dabei helfen, Roshan, das Menschenkind, zu dessen Familie zurückzubringen. Dem Trio schließt sich der verschlagene Säbelzahntiger Diego an. Doch der hat gehörigen Ärger mit seinem grausamen Boss am Hals.
Tricktechnisch dank modernster Computer-Zaubereien wie dem Raytracing vom Feinsten, befindet sich der eiskalte Spaß ganz auf der Höhe der Zeit. Chris Wedge realisierte sein Spielfilm-Debüt als ein für Groß und Klein gleichermaßen mitreißendes wie witziges Abenteuer.
Ein kalter Wind pfeift übers Land. Eis und Schnee so weit das Auge reicht. Eine neue Eiszeit steht bevor.
So präsentiert sich die Welt vor 20.000 Jahren. Es herrscht das Gesetz des Stärkeren, riesige, majestätische Tiere haben das Sagen und die Kleinen zu kuschen - sollte man meinen.
Denn da ist beispielsweise der umtriebige Scrat, eine reichlich missratene Mischung aus Eichhörnchen und Ratte, der sich eigentlich nur einen Nahrungsvorrat für die kalte Jahreszeit anlegen möchte. Dazu will er seine Eichel sicher verstauen. Das Problem dabei: Das Erdreich ist überall steinhart gefroren. Da hilft nur brutale Gewalt: Mit aller Wucht rammt das wackere Kerlchen seine Nuss in den Boden - mit höchst unangenehmen Folgen. Das Eis bricht und ein riesiger Gletscher beginnt sich zu lösen. Plötzlich sieht sich Scrat von einem kilometerhohen Eisblock verfolgt.
Derweil stapft andernorts das selbstgefällige, ebenso ruppige wie zottelige Mammut Manfred, genannt Manni, grummelnd durch die Gegend. Den langen Rüssel schwingend ist er sich selbst genug und die Welt kann ihn mal - bis das Faultier Sid ihn über den Haufen rennt. Langsam in seinen Bewegungen ist Sid in puncto Sprache ein Schnellfeuergewehr und von Natur her die reinste Nervensäge.
Stets zu Unsinn aufgelegt, zieht Sid Ärger magnetisch an. Also tut ein Beschützer Not - und wer wäre da besser geeignet als ein riesiges Mammut. Sid hat es sich nämlich zur Aufgabe gemacht, das kleine, verloren gegangene Menschenkind Roshan zu dessen Familie zurück zu bringen. Und plötzlich ist nun auch Manni bei dieser lästigen, aber blöderweise auch liebenswerten Mission mit von der Partie.
Wie auch der verschlagene Säbelzahntiger Diego, der das Duo überzeugt hat, dass er ein idealer Partner ist. Er kann, dank seiner guten Nase und seines Spürsinns, Menschen hervorragend ausfindig machen. Doch er vergisst zu erwähnen, dass er seinen grausamen Chef Soto jüngst verärgert hat und sich nun anstrengen muss, um dessen Gunst wieder zu gewinnen.
Tricktechnisch vom Feinsten und dank modernster Computer-Zaubereien wie dem 'ray tracing' ganz auf der Höhe der Zeit, ist dem Kurzfilm-Oscar-Preisträger Chris Wedge ("Bunny") mit seinem Kino-Debüt "Ice Age" ein für Groß und Klein ebenso mitreißendes wie witziges Leinwandabenteuer gelungen. In dieser Eiszeit schmelzen die Herzen der Zuschauer dahin "like Ice in the Sunshine".
| Sprecher: | John Leguizamo | als Sid | |
|---|---|---|---|
| Denis Leary | als Diego | ||
| Ray Romano | als Manfred | ||
| Goran Visnjic | als Soto | ||
| Jack Black | als Zeke | ||
| Stephen Root | als Frank | ||
| Alan Tudyk | als Oscar | ||
| Cedric the Entertainer | als Carl | ||
| Regie: | Chris Wedge | ||
| Carlos Saldanha | |||
| Drehbuch: | Michael Berg | ||
| Michael J. Wilson | |||
| Peter Ackerman | |||
| Produzent: | Lori Forte | ||
| Ausf. Produzent: | Christopher Meledandri | ||
| Schnitt: | John Carnochan | ||
| Musik: | David Newman | ||
| Produktionsdesign: | Brian McEntee | ||
| Animation: | James Bresnahan | ||
| Michael Thurmeier | |||
| Ton: | Sean Garnhart | ||
Eben waren noch die Dinosaurier los, demnächst sind es gleich ganze Kontinente!
Scrat in Not: Sprengt er mit seiner Nuss in "Ice Age 4: Continental Drift" die Welt entzwei? (Foto: Fox)
Denn soeben wurde der Titel von "Ice Age 4" bekannt gegeben: Am 13. Juli 2012 soll das nächste Urzeitspektakel unter dem Motto "Continental Drift" die Kinos erschüttern.
Zuletzt mussten sich Faultier Sid, das Mammut-Paar Manni und Ellie sowie Säbelzahntiger Diego in "Ice Age 3" mit Dinosauriern herumschlagen, das supercoole Wiesel Buck half dabei. Der neue Titel legt nun nahe, dass sich das vierte Abenteuer der prähistorischen Helden dann um die Entstehung der Kontinente drehen wird.
Das passt zeitlich sehr gut, denn etwa zeitgleich mit dem Aufkommen der Dinosaurier begann der riesige Superkontinent Pangäa vor etwa 150 Mio. Jahren zunächst in zwei, dann in mehrere Teile zu zerbrechen. Diese entfernten immer weiter voneinander und wurden schließlich zu Nord- und Südamerika, Eurasien, Afrika, Australien und der Antarktis.
Auslöser dafür kann im Ice Age-Universum eigentlich nur einer sein: das kultige Rattenhörnchen Scrat! Bestimmt sucht er mal wieder nach einem guten Versteck für seine geliebte Nuss und rammt sie derart vehement in den Boden, dass Pangäa mittendurchbricht. Fragt sich nur, auf welche Seite sich Scrat dabei schlägt oder ob die Nuss einmal mehr mitten in den Spalt fällt, in den von allen Seiten Wasser hinläuft - der spätere Atlantik. In dem Fall muss Scrat wohl doch endlich schwimmen lernen!
Auf jeden Fall gibt's Scrats schicksalhafte Fehltritte erneut in 3D zu erleben, wie Filmriese Fox ankündigt. Manni und Ellie dürfen also auch in "Ice Age 4: Continental Drift" ihre riesige Stoßzähne präsentieren und Diego wird seine spitzen Säbelzähne in die Kinosäle recken ...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.