Kinodebüt für Eberhard Alexander-Burghs populäres, liebenswert tolpatschiges Schlossgespenst. http://images.kino.de/flbilder/max06/mbiz06/mbiz14/z0614505/b150x150.jpg Hui Buh, das Schlossgespenst

Filmdetails

Hui Buh, das Schlossgespenst

Kinodebüt für Eberhard Alexander-Burghs populäres, liebenswert tolpatschiges Schlossgespenst.


Hui Buh, das Schlossgespenst
Start: 20.07.2006

Fantasy / Komödie

Deutschland 2006
Laufzeit: 102 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Michael Bully Herbig
Christoph Maria Herbst
Heike Makatsch

Regie: Sebastian Niemann
Verleih: Constantin

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Besucher-
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lau

Inhalt

500 Jahre, nachdem Ritter Balduin per Fluch in das Gespenst Hui Buh verwandelt wurde, kommt endlich wieder Leben in seine transparente Hülle. Nach Ankunft von Schlossbesitzer König Julius und seiner Verlobten versucht Hui Buh, so schrecklich wie noch nie zu sein. Doch als das Ergebnis eher komisch ausfällt und seine Spuklizenz verbrennt, findet Hui Buh einen neuen Freund, der Hilfe so nötig hat wie auch er.


Kritik

Jetzt wird's gruselig! Mit einem Staraufgebot wurde endlich das Kinderkultbuch aus den sechziger Jahren verfilmt.

Großansicht Hui Buh treibt seine Späße (Foto: Constantin)

Hui Buh treibt seine Späße (Foto: Constantin)

Ein Clown, der nicht lustig ist, ein Magier, der nicht zaubern kann, ein Schausteller, der nicht schreien kann - was macht man mit solchen Leuten? Einfach nicht ernst nehmen. Genau. Ein ähnliches Schicksal teilt auch Hui Buh (Michael "Bully" Herbig), seines Zeichens einziges behördlich zugelassenes Gespenst, das auf Schloss Burgeck sein Unwesen treibt.

Unwesen? Mitnichten! Okay, Hui Buh ist zwar nicht tot zu kriegen und kann durch Wände gehen, aber er ist nicht wirklich gruselig. Und es gibt weit und breit keinen Menschen, der sich vor ihm fürchtet, nicht mal der alte Schlossverwalter Kastellan (Hans Clarin). Dann aber taucht König Julius, der 111. (Christoph Maria Herbst) auf und bringt Leben in die spinnenverwebte Bude.

Großansicht Mit Gespenst nebenan fährt sich's nicht ganz so gut (Foto: Constantin)

Mit Gespenst nebenan fährt sich's nicht ganz so gut (Foto: Constantin)

Gespenst in Nöten

Hui Buh setzt alles daran, den unliebsamen Gast wieder loszuwerden - mit dem Ergebnis, dass Julius, stocksauer, Hui Buhs Spuklizenz verbrennt und damit das Gespenst erst recht in die Bredouille bringt ...

Wer kennt sie nicht, die Abenteuer vom liebenswerten Schlossgespenst, die Kinderbuchautor Eberhard Alexander Burgh vor mehr als 30 Jahren erfand. 20 Millionen verkaufte Platten, Kassetten und Bücher später waren Zeit (und Technik!) reif fürs Spuken auf der großen Leinwand.

Großansicht Gräfin zu Etepetete ist entsetzt (Foto: Constantin)

Gräfin zu Etepetete ist entsetzt (Foto: Constantin)

Legenden und Neulinge

Und wer hätte den kleinen Unsterblichen besser geben können als der schon zu Lebzeiten unsterbliche Herbig? Unterstützt wird der Top-Komiker von seinen Kollegen Christoph Maria Herbst und Rick Kavanian sowie der schönen Heike Makatsch als Gräfin zu Etepetete und Neuentdeckung Ellenie Salvo González als deren Zofe.

Effekt- und humorvoll inszeniert, ist "Hui Buh" auch das Vermächtnis des legendären, kürzlich verstorbenen "Pumuckl"-Sprechers Hans Clarin. Ihm ist dieser Geist-reiche Familien-Spaß gewidmet.

Hui Buh, das Schlossgespenst

Darsteller:  Michael Bully Herbig   als Hui Buh
  Christoph Maria Herbst   als König Julius, der 111.
  Heike Makatsch   als Leonora Gräfin zu Etepetete
  Ellenie Salvo González   als Konstanzia
  Nick Brimble   als Ritter Adolar/ Daalor
  Hans Clarin   als Kastellan
  Rick Kavanian   als Charles
  Martin Kurz   als Tommy
  Wolfgang Völz   als Major Servatius Sebaldus
  Christoph Hagen Dittmann   als Dicker Geisterjäger
  Michael Kessler   als Dünner Geisterjäger
 
Regie:  Sebastian Niemann  
Drehbuch:  Sebastian Niemann  
  Dirk Ahner  
Produzent:  Christian Becker  
Koproduzent:  David Groenewold  
Buchvorlage:  Eberhard Alexander Burgh  
Kamera:  Gerhard Schirlo  
Schnitt:  Moune Barius  
Musik:  Egon Riedel  
Ton:  Heiko Müller  
Casting:  Emrah Ertem  

"Für mich ist es eine Ehre"

Als Ritter Balduin zieht Michael Bully Herbig Trinkgelage und Glücksspiel jeder ehrenvollen Schlacht vor - eine Paraderolle für Deutschlands größtes Comedy-Talent, das selbst im Schlaf noch kichert.

Großansicht Hui Bully: Original und CGI-Geist (Foto: Kurt Krieger)

Hui Bully: Original und CGI-Geist (Foto: Kurt Krieger)

» Als Hui Buh erschrecken Sie gern die Leute. Sind Sie privat genauso oder gehören Sie eher in die Kategorie der Schreckhaften?

MICHAEL BULLY HERBIG: Bevor ich diesen "Hui Buh, das Schlossgespenst" machte, guckte ich in einem neuen Hotelzimmer immer erst unterm Bett, hinterm Vorhang und in der Minibar nach. Insofern war der Film wie eine Therapie für mich. Heute grusele ich mich nur noch vor Rosinen.

» Welche Erinnerungen knüpfen Sie an "Hui Buh, das Schlossgespenst"?

"Hui Buh" habe ich schon vor 30 Jahren gehört. Allerdings hörte ich mir die Kassetten nie allein an, weil ich so Angst hatte. Aber ich habe die Stimme nicht mit diesem Skelett vom Cover zusammengebracht. Das war nun die große Herausforderung. Denn für den Film musste eine andere Lösung gefunden werden.

Großansicht Geisterhaft: Hui Buh hoch vier (Foto: Constantin)

Geisterhaft: Hui Buh hoch vier (Foto: Constantin)

» Wie war das Zusammentreffen mit dem Mann, der Ihnen mit seiner Stimme eine Gänsehaut einjagte?

Als Hans Clarin zusagte, im Film mitzumachen, empfand ich das wie ein Segen. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich nicht mehr das Gefühl, jemandem etwas wegzunehmen. Hans Clarin ist unersetzbar und hat die Figur des Hui Buh geprägt. Es hätte keinen Sinn gemacht, ihn zu imitieren. Für mich ist es eine Ehre, seine Figur einer neuen Generation wieder zugänglich zu machen.

» Sie sprechen das Schlossgespenst nicht nur, sondern dienten auch als Vorbild für sein Aussehen...

Ja, es stand von Anfang an fest, dass es eine animierte Figur sein wird. Das reizte mich, obwohl ich gern länger als drei Tage am Drehset in Prag gewesen wäre. Die anderen Darsteller sollen viel Spaß gehabt haben. Trotzdem bin ich stolz: Wer kann schon von sich behaupten, dass es ihn als Animationsfigur gibt.

Großansicht Auch als Computerwunder ein Spitzbub (Foto: Constantin)

Auch als Computerwunder ein Spitzbub (Foto: Constantin)

» Wie ist es zu Ihrem Spitznamen Bully gekommen?

In meiner Klasse gab es sechs Jungs mit dem Namen Michael. Wenn da jemand beim Spiel "Michi lauf" gerufen hätte, wäre die halbe Mannschaft vorne gewesen. Weil ich ein T-Shirt mit der Aufschrift "Die Bullen kommen" trug, nannte man mich anfangs noch Bulle.

Aber ich war der Kleinste in der Klasse, und so wurde daraus Bully. Seit 24 Jahren heiße ich so, und wenn mich jemand Michael ruft, höre ich erst beim zweiten Mal darauf.

Star

Michael Bully Herbig

Als deutsche Comedy-Institution des beginnenden 21. Jahrhunderts gelang es Autor, Regisseur, Produzent und Darsteller Michael "...

Star

Christoph Maria Herbst

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