Michael Bully Herbig
Christoph Maria Herbst
Heike Makatsch
Regie: Sebastian Niemann
Verleih: Constantin
500 Jahre, nachdem Ritter Balduin per Fluch in das Gespenst Hui Buh verwandelt wurde, kommt endlich wieder Leben in seine transparente Hülle. Nach Ankunft von Schlossbesitzer König Julius und seiner Verlobten versucht Hui Buh, so schrecklich wie noch nie zu sein. Doch als das Ergebnis eher komisch ausfällt und seine Spuklizenz verbrennt, findet Hui Buh einen neuen Freund, der Hilfe so nötig hat wie auch er.
Jetzt wird's gruselig! Mit einem Staraufgebot wurde endlich das Kinderkultbuch aus den sechziger Jahren verfilmt.
Ein Clown, der nicht lustig ist, ein Magier, der nicht zaubern kann, ein Schausteller, der nicht schreien kann - was macht man mit solchen Leuten? Einfach nicht ernst nehmen. Genau. Ein ähnliches Schicksal teilt auch Hui Buh (Michael "Bully" Herbig), seines Zeichens einziges behördlich zugelassenes Gespenst, das auf Schloss Burgeck sein Unwesen treibt.
Unwesen? Mitnichten! Okay, Hui Buh ist zwar nicht tot zu kriegen und kann durch Wände gehen, aber er ist nicht wirklich gruselig. Und es gibt weit und breit keinen Menschen, der sich vor ihm fürchtet, nicht mal der alte Schlossverwalter Kastellan (Hans Clarin). Dann aber taucht König Julius, der 111. (Christoph Maria Herbst) auf und bringt Leben in die spinnenverwebte Bude.
Hui Buh setzt alles daran, den unliebsamen Gast wieder loszuwerden - mit dem Ergebnis, dass Julius, stocksauer, Hui Buhs Spuklizenz verbrennt und damit das Gespenst erst recht in die Bredouille bringt ...
Wer kennt sie nicht, die Abenteuer vom liebenswerten Schlossgespenst, die Kinderbuchautor Eberhard Alexander Burgh vor mehr als 30 Jahren erfand. 20 Millionen verkaufte Platten, Kassetten und Bücher später waren Zeit (und Technik!) reif fürs Spuken auf der großen Leinwand.
Und wer hätte den kleinen Unsterblichen besser geben können als der schon zu Lebzeiten unsterbliche Herbig? Unterstützt wird der Top-Komiker von seinen Kollegen Christoph Maria Herbst und Rick Kavanian sowie der schönen Heike Makatsch als Gräfin zu Etepetete und Neuentdeckung Ellenie Salvo González als deren Zofe.
Effekt- und humorvoll inszeniert, ist "Hui Buh" auch das Vermächtnis des legendären, kürzlich verstorbenen "Pumuckl"-Sprechers Hans Clarin. Ihm ist dieser Geist-reiche Familien-Spaß gewidmet.
| Darsteller: | Michael Bully Herbig | als Hui Buh | |
|---|---|---|---|
| Christoph Maria Herbst | als König Julius, der 111. | ||
| Heike Makatsch | als Leonora Gräfin zu Etepetete | ||
| Ellenie Salvo González | als Konstanzia | ||
| Nick Brimble | als Ritter Adolar/ Daalor | ||
| Hans Clarin | als Kastellan | ||
| Rick Kavanian | als Charles | ||
| Martin Kurz | als Tommy | ||
| Wolfgang Völz | als Major Servatius Sebaldus | ||
| Christoph Hagen Dittmann | als Dicker Geisterjäger | ||
| Michael Kessler | als Dünner Geisterjäger | ||
| Regie: | Sebastian Niemann | ||
| Drehbuch: | Sebastian Niemann | ||
| Dirk Ahner | |||
| Produzent: | Christian Becker | ||
| Koproduzent: | David Groenewold | ||
| Buchvorlage: | Eberhard Alexander Burgh | ||
| Kamera: | Gerhard Schirlo | ||
| Schnitt: | Moune Barius | ||
| Musik: | Egon Riedel | ||
| Ton: | Heiko Müller | ||
| Casting: | Emrah Ertem | ||
Als Ritter Balduin zieht Michael Bully Herbig Trinkgelage und Glücksspiel jeder ehrenvollen Schlacht vor - eine Paraderolle für Deutschlands größtes Comedy-Talent, das selbst im Schlaf noch kichert.
» Als Hui Buh erschrecken Sie gern die Leute. Sind Sie privat genauso oder gehören Sie eher in die Kategorie der Schreckhaften?
MICHAEL BULLY HERBIG: Bevor ich diesen "Hui Buh, das Schlossgespenst" machte, guckte ich in einem neuen Hotelzimmer immer erst unterm Bett, hinterm Vorhang und in der Minibar nach. Insofern war der Film wie eine Therapie für mich. Heute grusele ich mich nur noch vor Rosinen.
» Welche Erinnerungen knüpfen Sie an "Hui Buh, das Schlossgespenst"?
"Hui Buh" habe ich schon vor 30 Jahren gehört. Allerdings hörte ich mir die Kassetten nie allein an, weil ich so Angst hatte. Aber ich habe die Stimme nicht mit diesem Skelett vom Cover zusammengebracht. Das war nun die große Herausforderung. Denn für den Film musste eine andere Lösung gefunden werden.
» Wie war das Zusammentreffen mit dem Mann, der Ihnen mit seiner Stimme eine Gänsehaut einjagte?
Als Hans Clarin zusagte, im Film mitzumachen, empfand ich das wie ein Segen. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich nicht mehr das Gefühl, jemandem etwas wegzunehmen. Hans Clarin ist unersetzbar und hat die Figur des Hui Buh geprägt. Es hätte keinen Sinn gemacht, ihn zu imitieren. Für mich ist es eine Ehre, seine Figur einer neuen Generation wieder zugänglich zu machen.
» Sie sprechen das Schlossgespenst nicht nur, sondern dienten auch als Vorbild für sein Aussehen...
Ja, es stand von Anfang an fest, dass es eine animierte Figur sein wird. Das reizte mich, obwohl ich gern länger als drei Tage am Drehset in Prag gewesen wäre. Die anderen Darsteller sollen viel Spaß gehabt haben. Trotzdem bin ich stolz: Wer kann schon von sich behaupten, dass es ihn als Animationsfigur gibt.
» Wie ist es zu Ihrem Spitznamen Bully gekommen?
In meiner Klasse gab es sechs Jungs mit dem Namen Michael. Wenn da jemand beim Spiel "Michi lauf" gerufen hätte, wäre die halbe Mannschaft vorne gewesen. Weil ich ein T-Shirt mit der Aufschrift "Die Bullen kommen" trug, nannte man mich anfangs noch Bulle.
Aber ich war der Kleinste in der Klasse, und so wurde daraus Bully. Seit 24 Jahren heiße ich so, und wenn mich jemand Michael ruft, höre ich erst beim zweiten Mal darauf.
Als deutsche Comedy-Institution des beginnenden 21. Jahrhunderts gelang es Autor, Regisseur, Produzent und Darsteller Michael "...
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