Elisha Cuthbert
Chad Michael Murray
Brian Van Holt
Regie: Jaume Collet-Serra
Verleih: Warner
Eine Wagenpanne auf dem Weg zum Football-Spiel zwingt sechs junge Menschen in Athelston, einem Hinterwaldnest wie aus dem Bilderbuch, Station zu machen. Dort scheinen zwei mehr als schräge Brüder den Ton anzugeben. Was Athelston von anderen Kuhkäffern allerdings mächtig unterscheidet, ist ein beunruhigend lebensnahes Wachsfigurenkabinett von geradezu monströsen Ausmaßen.
Produzent Joel Silver und seine Dark Castle-Rasselbande werfen jedes Jahr einen neuen Horrorfilm unter die Leute. Zuletzt zeichnete man für "13 Geister", "Haunted Hill", "Ghost Ship" und "Gothika" verantwortlich. In diesem Jahr wird ein Vincent-Price-Klassiker in einen Redneck-Horrortrip verwandelt.
Paris Hilton und Elisha Cuthbert geraten in dem nervenaufreibenden Remake des Horror-Klassikers unter mordgierige Wachsfiguren.
Die gute alte Wagenpanne wird wieder mal zum Verhängnis für ein paar Jugendliche. Kaum bleibt das Gefährt mitten in der Hinterwäldler-Wildnis stehen, schon fallen die blutrünstigen Inzuchtmonster über einen her.
Als die College-Freunde Carly (Elisha Cuthbert), Nick (Chad Michael Murray) und Paige (Paris Hilton) den Tankwart Bo (Brian Van Holt) um Hilfe bitten, ist es schon zu spät - denn sie befinden sich bereits in der Hand eines irren Kurators, der sein im Ort errichtetes Wachsfigurenkabinett dringend um neue Ausstellungsstücke bereichern möchte.
Ein passender Anlass für die "24"-gestählte Elisha Cuthbert und das Party-Früchtchen Paris Hilton, ihr schrilles "Scream-Queen"-Duett einzustimmen.
Für die aufregende Renovierung des Klassikers von 1953 mit dem großen Vincent Price bürgt die Horrorschmiede Dark Castle, die schon mit "13 Geister" und "Haunted Hill" vergessene Genre-Perlen ins neue Jahrtausend katapultiert hat.
| Darsteller: | Elisha Cuthbert | als Carly | |
|---|---|---|---|
| Chad Michael Murray | als Nick Jones | ||
| Brian Van Holt | als Bo/Vincent | ||
| Paris Hilton | als Paige Edwards | ||
| Jared Padalecki | als Wade | ||
| Jon Abrahams | als Dalton Chapman | ||
| Robert Ri'chard | als Blake | ||
| Dragitsa Debert | als Trudy Sinclair | ||
| Thomas Adamson | als Young Bo | ||
| Murray Smith | als Dr. Sinclair | ||
| Sam Harkess | als Young Vincent | ||
| Damon Herriman | als Lester | ||
| Emma Lung | |||
| Regie: | Jaume Collet-Serra | ||
| Drehbuch: | Chad Hayes | ||
| Carey W. Hayes | |||
| Produzent: | Joel Silver | ||
| Robert Zemeckis | |||
| Susan Levin | |||
| Koproduzent: | Richard Mirisch | ||
| Ausf. Produzent: | Herbert W. Gains | ||
| Steve Richards | |||
| Bruce Berman | |||
| Buchvorlage: | Charles Belden | ||
| Kamera: | Stephen F. Windon | ||
| Schnitt: | Joel Negron | ||
| Musik: | John Ottman | ||
| Produktionsdesign: | Graham Walker | ||
| Kostüme: | Graham Purcell | ||
Einmal tief durchatmen, vorerst ist es lediglich ein Gerücht...
Trotzdem könnte uns vielleicht bald eine filmische Katastrophe bevorstehen: Eine US-Klatschpostille will erfahren haben, dass ein großes Hollywood-Studio das Leben von Paris Hilton verfilmen wird, die Verhandlungen laufen angeblich bereits auf Hochtouren. Die talentfreie Hotelerbin, die in "House of Wax" einen hoch peinlichen Kinoauftritt absolvierte, soll sich zum Glück nicht selbst spielen. Doch ganz oben auf der Liste möglicher Hauptdarstellerinnen steht mit Lindsay Lohan ausgerechnet eine von Hiltons Saufkumpaninen, die das Publikum schon mit Kinounfällen wie "Herbie Fully Loaded" erschreckt hat.
Es kommt aber noch schlimmer: Den Soundtrack zum Film soll die gefallene Pop-Prinzessin Britney Spears beisteuern, die ihren Karriereknick teilweise auch der von Paris Hilton übernommenen Angewohnheit verdankt, den dankbaren Paparazzi regelmäßig die slipfreien Genitalien zu präsentieren.
Dass der Film haufenweise Dollars einspielen würde, ist natürlich sicher: Als Hilton jüngst zu ihrer Gefängnisstrafe wegen Trunkenheit am Steuer aus dem Haus gezerrt wurde, unterbrachen zahlreiche US-Fernsehsender ihr Programm, um die Peinlichkeit live zu übertragen.
Inzwischen hat Hilton von ihren schlimmen Erlebnissen im Gefängnis berichtet, als sie sich wegen "gesundheitlicher Probleme" vor dem Knastaufenthalt drücken wollte, um ihre Strafe in der heimischen Luxusvilla abzuleisten: "Ich war völlig hysterisch und saß zusammengekauert am Boden", jammerte Hilton kürzlich bei US-Journalisten. Die Ärzte sagten, ich hätte Angstzustände, Panik-Attacken und Platzangst. Ich verstehe die ganze Kritik an meiner Person nicht, ich habe doch ein großes Herz und bin ein guter Mensch."
Unser Vorschlag für den Filmtitel daher: "Paris Hilton - ein großes Herz, aber leider kein Hirn".
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