Originaltitel: The House Bunny
USA 2008
Anna Faris
Colin Hanks
Emma Stone
Regie: Fred Wolf
Verleih: Sony Pictures
Playboy-Bunny Shelley (Anna Faris) führt ein unbesorgtes Leben in Hugh Hefners Playboy-Villa - bis man sie der Tür verweist. Zufällig landet der heimatlose Ex-Hase im Haus einer seltsamen Studenten-Schwesternschaft von sieben weltfremden Mädels. Diese sind selbst vom Rauswurf bedroht und müssen deshalb neue Mitglieder anwerben. Shelley sagt zu, sie über Make-Up und Männer aufzuklären, während sie selbst etwas über Individualität lernt.
Sexy Komödie mit "Scary Movie"-Schnuckelchen Anna Faris, die unter Produzent und Star-Komiker Adam Sandler zu Höchstform aufläuft und sich als liebenswertes Blondchen in eine Intellektuellenclique einbringt. Ein Gastauftritt von Bruce Willis schmückt die amüsante Selbstverwirklichung.
Playmate-Goes-College-Spaß, in dem vergnüglich nachgewiesen wird, dass Anna Faris mehr als zwei herausragende Elemente besitzt.
An ihrem 27. Geburtstag wird Shelley (Anna Faris) aus dem noblen Playboy-Anwesen geworfen. Aus der Not wird sie Hausmutter im Heim der Studentinnenvereinigung Zeta Alpha Zeta. Die Mädels dort kriegen nie ein Date und brauchen dringend ein Make-Over und mehr Selbstbewusstsein.
Beides beschert ihnen die naive Shelley und macht aus den hässlichen Entlein coole Girls, denen die College-Boys verfallen. Währenddessen versucht sie das Herz des Normalos Oliver (Colin Hanks) zu erobern.
Hugh Hefner trifft John Hughes beim Playmate-Goes-College-Spaß in dem Anna Faris "Pretty in Pink" ist. Regisseur Fred Wolf, ehemaliger Schreiber bei "Saturday Night Live", frönt hier dem Hit-Recycling und kreuzt "Revenge of the Nerds" mit "Natürlich blond!".
Überraschungen gibt es nicht beim insgesamt warmherzigen Vergnügen. Dafür trägt Anna Faris den Film und gibt mit Colin Hanks ein sympathisches Paar ab.
| Darsteller: | Anna Faris | als Shelley | |
|---|---|---|---|
| Colin Hanks | als Oliver | ||
| Emma Stone | als Natalie | ||
| Kat Dennings | als Mona | ||
| Katharine McPhee | als Harmony | ||
| Rumer Willis | als Joanne | ||
| Tyson Ritter | als Colby | ||
| Monet Mazur | als Cassandra | ||
| Regie: | Fred Wolf | ||
| Drehbuch: | Karen McCullah Lutz | ||
| Kirsten Smith | |||
| Produzent: | Heather Parry | ||
| Jack Giarraputo | |||
| Allen Covert | |||
| Adam Sandler | |||
| Ausf. Produzent: | Anna Faris | ||
| Karen McCullah Lutz | |||
| Kirsten Smith | |||
| Kamera: | Shelly Johnson | ||
| Schnitt: | Debra Chiate | ||
| Musik: | Waddy Wachtel | ||
| Produktionsdesign: | Missy Stewart | ||
| Kostüme: | Mona May | ||
| Casting: | Lisa London | ||
In der sexy Komödie "House Bunny" spielt "Scary Movie"-Star Anna Faris ein Playboy-Bunny, das einer Gruppe von weltfremden College-Mädchen etwas über das andere Geschlecht beibringt.
Die Zeit in der Playboy-Villa ist für Shelley vorbei - mit 27 ist sie zu alt (Foto: Sony Pictures)
» Wie würden Sie Ihre Figur, das Playboy-Bunny Shelley beschreiben?
ANNA FARIS: Shelley ist nicht besonders kompliziert. Sie ist eine sehr optimistische Person, die versucht, aus jeder Situation das Beste zu machen. Sie ist freundlich und hilfsbereit. Sie ist nicht das hellste Köpfchen, aber sie hat ein gutes Herz.
» Was erlebt Shelley im Film?
Ich denke der Film überrascht, weil man früh erkennt, dass Shelleys Prioritäten ein bisschen daneben sind. Sie ist fest davon überzeugt, dass ein gutes Aussehen und attraktive Männer das Wichtigste im Leben sind. In der Studentenverbindung ist sie dann von Mädels umgeben, die intelligent und unabhängig sind und andere Pläne haben. Sie wollen etwas aus ihrem Leben machen und ihre Karrieren sind ihnen wichtiger als Männer. Allerdings haben sie wenig Selbstvertrauen. Shelley verhilft ihnen dazu, fantastisch auszusehen und möchte ihre Prioritäten ändern, damit sie zu ihren eigenen passen. Letztendlich aber erkennt sie, dass es wichtigere Sachen im Leben gibt als die Fähigkeit, Männer anzumachen.
An der Uni unterrichtet das Bunny ein paar graue Mäuschen im "sexy sein" (Foto: Sony Pictures)
» Wie war es, in der echten Playboy-Villa zu drehen?
Es war unglaublich und wunderbar! Es war anfangs sehr einschüchternd, sehr überwältigend und unwirklich. Es gibt strenge Sicherheitsvorkehrungen, heiße Mädels wo man auch hinschaut. In dem tollen Garten sind Pfauen und Affen, und alles ist wunderschön. Hugh Hefner trug natürlich seinen Pyjama.
Ich konnte nicht glauben, dass ich wirklich da war - während wir die Szenen drehten, fühlte ich mich wie in einem Traum. Es hat unheimlich Spaß gemacht. Es war toll, die Mädels kennen zu lernen, die dort leben. Sie waren liebenswert, schlau und freundlich. Ich hatte wirklich eine tolle Zeit.
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