Originaltitel: Hostage
USA 2005
Bruce Willis
Kevin Pollak
Jonathan Tucker
Regie: Florent Emilio Siri
Verleih: Warner
In einer Kleinstadt wollen drei jugendliche Kleinkriminelle eigentlich bloß einem harmlos scheinenden Bürger den Kraftwagen mopsen. Nach einer Verkettung unglücklicher Umstände sehen sie sich nun jedoch plötzlich als Geiselnehmer in dessen Villa von der Polizei belagert. Eigentlich ein Routinejob für Sergeant Jeff Talley (Bruce Willis), der einst der gefragteste Verhandlungsführer der Polizei von LA war und genau vor Problemen wie diesem in die scheinbar ruhige Provinz flüchtete. Doch der Mann in der Villa ist kein normaler Spießer, und seine sinistren Auftraggeber nicht an Aufklärung interessiert.
In diesem ausgefeilten Suspense-Thriller und Hollywood-Debüt des vielversprechenden gallischen Regietalents Florent Siris ("Das tödliche Wespennest") ist nur wenig so, wie es auf den ersten Blick scheint.
Aufreibende Verwicklungen, spektakuläre Actionsequenzen und ein Bruce Willis in Hochform.
Weil alle anderen versagen, muss er ran: Noch nie stand Geiselbefreier Jeff Talley unter solchem Druck (Foto: Warner)
Regisseur Florent Emilio Siri legte mit "Das tödliche Wespennest" einen europäischen Actionthriller vor, der Hollywood staunen ließ. Da war es nur logisch, dass der Franzose sein nächstes Werk für die Traumfabrik ablieferte. Bei "Hostage" durfte er sogar Macho-Ikone Bruce Willis dirigieren. Und er rechtfertigte dieses Vertrauen.
Sein Streifen ist ein Thriller-Highlight des Jahres - voll beklemmender Dramatik und explosiver Actionsequenzen. Nach einem Bestsellerroman von Robert Crais erzählt er von einem gescheiterten Verhandler bei Geiselnahmen (Willis), der gegen seinen Willen wieder in eine solche Situation hineingezogen wird.
Doch die drei jungen Männer, die einen reichen Buchhalter und seine Familie gefangen halten, wissen nicht von den kriminellen Verstrickungen ihres Opfers. Zudem birgt einer der Geiselnehmer ein düsteres Geheimnis. Das garantiert Hochspannung und Adrenalinstöße bis zur letzten Sekunde.
| Darsteller: | Bruce Willis | als Jeff Talley | |
|---|---|---|---|
| Kevin Pollak | als Mr. Smith | ||
| Jonathan Tucker | als Dennis Kelly | ||
| Ben Foster | als Mars | ||
| Jimmy Bennett | als Tommy Smith | ||
| Michelle Horn | als Jennifer Smith | ||
| Jimmy Pinchak | als Sean Mack | ||
| Marshall Allman | als Kevin Kelly | ||
| Serena Scott Thomas | als Jane Talley | ||
| Hector Luis Bustamante | als Officer Ruiz | ||
| Regie: | Florent Emilio Siri | ||
| Drehbuch: | Robert Crais | ||
| Doug Richardson | |||
| Produzent: | Bob Yari | ||
| Mark Gordon | |||
| Arnold Rifkin | |||
| Bruce Willis | |||
| Koproduzent: | David Willis | ||
| Ausf. Produzent: | Howard W. Koch Jr. | ||
| David Wally | |||
| Andreas Thiesmeyer | |||
| Josef Lautenschlager | |||
| Buchvorlage: | Robert Crais | ||
| Kamera: | Giovanni Fiore Coltellacci | ||
| Schnitt: | Olivier Gajan | ||
| Richard J.P. Byard | |||
| Musik: | Alexandre Desplat | ||
| Produktionsdesign: | Larry Fulton | ||
| Keith P. Cunningham | |||
| Kostüme: | Elisabetta Beraldo | ||
| Casting: | Victoria Burrows | ||
| Scot Boland | |||
Neben Marlon Brando in "Endstation Sehnsucht" trägt Bruce Willis das bekannteste verschwitzte und zerrissene Unterhemd der Filmgeschichte. In...
Amerikanischer Schauspieler. Ohne Schauspielausbildung und mit gewichtigen Rollen, entwickelte sich Ben Foster zu einem Darsteller, der vom...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.