Sommerlich leichte Komödie in sieben Episoden um ein skurriles Figurenarsenal, das ein Wochenende durchlebt. http://images.kino.de/flbilder/max01/bf01/bf25/b0125105/b150x150.jpg Honolulu

Filmdetails

Honolulu

Sommerlich leichte Komödie in sieben Episoden um ein skurriles Figurenarsenal, das ein Wochenende durchlebt.


Honolulu
Start: 19.07.2001

Episodenfilm

Deutschland 2000
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Eva Hassmann
Markus Knüfken
Stefan Maaß

Regie: Uschi Ferstl, ...
Verleih: Odeon (Filmwelt)

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

24 Stunden aus dem Leben eine Hand voll junger Menschen. Darunter zwei Mädchen, die sich ins Partyleben stürzen, wo sie von zwei verrückten Typen angemacht werden. Ein unglückliches Luxus-Töchterchen, das einem melancholischen Metzgerssohn begegnet. Oder eine junge Frau, die mit einem liebenswerten Psychopathen in einem geklauten Krankenwagen türmt. Am Ende scheint jeder seine besondere Form von Glück gefunden zu haben.


Kritik

Honolulu

Eine Fingerübung der sieben derzeit wohl vielversprechendsten Regisseure der Münchner Filmhochschule sollte es werden. Doch nachdem "Honolulu" nicht nur auf dem Filmfest München 2000 gut ankam, sondern sich mit Odeon auch ein Verleih fand, kommt der Episodenfilm über 24 Stunden im Leben eines runden Dutzends junger Menschen, nun regulär ins Kino. Beim jugendlichen Publikum angesagte Themen wie reich oder arm, Sex oder Liebe, Anmachen oder Abservieren sowie populäre Jung-Mimen wie Daniel Brühl, Julia Hummer, Mina Tander und Steffen Wink könnten der sommerlich beschwingten Komödie möglicherweise zu einem Überraschungserfolg verhelfen.

Die "Exquisite-Corpse"-Tradition der Surrealisten hatte Hubert von Spreti, damals noch Redakteur beim BR, im Sinn, als er Produzent Reinhard Klooss Folgendes vorschlug: Eine Gruppe von ausgewählten Filmhochschülern sollte gemeinsam einen Film drehen. Eben nach dem Prinzip: Jeweils der Nächste führt das Begonnene fort und am Ende entsteht ein komplettes Werk. Klooss nahm die Herausforderung an und minimierte das Risiko, dass viele Köche den Brei verderben könnten, insofern, als dass man sich bei allen wichtigen Stabpositionen wie Kamera, Schnitt oder Szenenbild auf ein und dieselbe Person festlegte. So waren die sieben Schüler zwar in ihren Geschichten und Figurenzeichnungen frei, nicht aber bei deren technischer Umsetzung.

Dennoch leidet auch "Honolulu" an den üblichen Krankheiten eines Episodenfilms. Die Stories, die Darsteller, die Dramaturgie sind in ihrer Qualität so unterschiedlich, dass am Ende eben nicht alles zu einem großen Ganzen verschmilzt, sondern vielmehr wie ein flugs zusammengenähter Fleckenteppich wirkt. Ganz passabel schlägt sich Isabella Parkinson, die sich als kesse Busfahrerin über so ziemlich jede Dienstvorschrift hinwegsetzt. Eher dämlich kommen dagegen die beiden Saufkumpane Pattex (Stefan Maaß) und Horst (Jochen Nickel) rüber, die den ganzen Film hindurch in einem Wartehäuschen vor sich hin delirieren. Viel Lärm um Nichts macht auch die flüchtige Begegnung zwischen einem Luxus-Töchterchen (Alexandra Maria Lara), das Liebe will und Cabrios bekommt, und einem Metzgersohn, der nicht mehr töten will und von romantischen Sonnenuntergängen träumt...

Obwohl man "Honolulu" - die Endstation des Busses, wie man der letzten Einstellung entnehmen kann - in sieben Portionen aufteilen könnte, erfährt man nicht, wer für die einzelnen Teile verantwortlich zeichnet. Der Film wird konsequent als Gesamtkunstwerk, als Gemeinschaftsproduktion verkauft. Ein gutes Konzept, schließlich werden so die Schwächeren geschützt. Demnach lässt sich also nur spekulieren, ob Matthias Lehmann ("Doppelpack") die bierselige Episode gedreht, Oscar-Preisträger Florian Gallenberger ("Quiero ser") die Freibad-Sequenz inszeniert oder Vanessa Jopp ("Vergiss Amerika") den Abschnitt mit dem Krankenwagen realisiert hat. Neben Saskia Jell und Beryl Schennen haben außerdem Uschi Ferstl und Sandra Schmidt-Podmore als Autorinnen und Regisseurinnen an diesem einzigartigen Projekt mitgewirkt. Die beiden Letztgenannten profilierten sich inzwischen auch auf anderem Gebiet. Sie realisierten den Filmfest München-Trailer 2001. lasso.

Honolulu

Darsteller:  Eva Hassmann   als Franziska
  Markus Knüfken   als Ewald
  Stefan Maaß   als Pattex
  Mina Tander   als Giulia
  Jochen Nickel   als Horst
  Anna Thalbach   als Rita
  Peter Bechtel   als Itze
  Daniel Brühl   als Marek
  Julia Hummer   als Julia
  Alexandra Maria Lara   als Cleonise
  Chiara Schoras   als Nadja
  Mehdi Moinzadeh  
  Shira Fleisher  
  Markus von Lingen  
  Steffen Wink  
  Aleksandar Jovanovic  
  Isabella Parkinson  
 
Regie:  Uschi Ferstl  
  Florian Gallenberger  
  Saskia Jell  
  Vanessa Jopp  
  Matthias Lehmann  
  Beryl Schennen  
  Sandra Schmidt  
Drehbuch:  Uschi Ferstl  
  Florian Gallenberger  
  Saskia Jell  
  Vanessa Jopp  
  Matthias Lehmann  
  Beryl Schennen  
  Sandra Schmidt  
Produzent:  Reinhard Klooss  
Ausf. Produzent:  Michael Hild  
  Oliver Huzly  
Kamera:  Tomas Erhart  
Schnitt:  Barbara von Weitershausen  
Produktionsdesign:  Josef Sanktjohanser  
Kostüme:  Friederike Tabea May  
Ton:  René Göckel  

Star

Eva Hassmann

* 29.12.1972

Star

Markus Knüfken

Sein Mambo als Student auf einer Tanzveranstaltung mit der vom Aschenputtel zum Schwan gestylten Isabella Parkinson, in der er seine große...

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