In Baltimore an der amerikanischen Ostküste arbeiten die Detectives des Morddezernats hart an der Aufklärung von Gewaltverbrechen. Wie erfolgreich sie sind, zeigt eine gut sichtbar angebrachte Tafel: in rot erscheinen die ungelösten, in schwarz die gelösten Fälle. Im Dezernat treffen die unterschiedlichsten Charaktere zusammen. Einzelgänger und Idealisten, Zyniker und Sadisten, aber alle ziehen an einem Strang, wenn es um das Lösen der Fälle geht.
"Homicide: Life on the Street" basiert auf dem Buch "Homicide: A Year on the Killing Streets" des Journalisten David Simon über das Alltagsleben bei der Kriminalpolizei von Baltimore. Die authentisch gedrehte Serie, die ohne wilde Schießereien und spektakuläre Verfolgungsjagden auskommt, gilt als innovativ und wegweisend für eine ganze Reihe weiterer Krimi-Serien. Von der Kritik hoch gelobt und mehrfach ausgezeichnet, unter anderem dreimal mit dem prestigeträchtigen "Peabody Award", kämpfte "Homicide" stets mit den niedrigen Einschaltquoten. Trotzdem wurden zwischen 1993 und 1999 sechs Staffeln in häufig wechselnder Besetzung produziert, sowie ein Spielfilm im Jahr 2000.
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