Bei ihrem Einsatz im heutigen Irak gerät die Soldatin Vanessa Price (Jessica Biel) mit ihrer Einheit in einen Hinterhalt und wird von einer Bombe schwer verletzt. Im Kugelhagel behandelt sie Dr. Will Marsh (Samuel L. Jackson) noch an Ort und Stelle, kann aber ihre Hand nicht retten. Auch Jamal Aiken (Curtis "50 Cent" Jackson) und Tommy Yates (Brian Presley) werden bei der Suche nach den Attentätern an Leib und Seele verletzt. Zurück in der Heimat, bleibt ihr Leid den Angehörigen fremd. Sie lernen, dass sie sich nur gegenseitig helfen können.
Hautnah an der Realität angesiedeltes Heimkehrerdrama um Irakkriegsveteranen und ihre oft vergebliche Reintegration in eine Zivilgesellschaft. "De-lovely"-Regisseur Irwin Winkler begibt sich damit auf die Spuren von "Die besten Jahre unseres Lebens".
Dieser Film war überfällig: Das Soldatendrama zeigt eindringlich die traumatischen Folgen des Irakkriegs.
Wenn die US-Öffentlichkeit die Wahrheit sehen will, sollte sie Hollywood vertrauen, nicht dem Weißen Haus. Noch während die Bush-Regierung das Märchen vom erfolgreichen Irakkrieg verbreitete, arbeitete Regisseur Irwin Winkler an seinem "Home of the Brave". Darin zeigt er schonungslos, wie die Soldaten das Grauen der Front zu verarbeiten versuchen - ganz in der Tradition von Klassikern wie "Coming Home" oder "Geboren am 4. Juli"
Zu den Protagonisten zählen unter anderem ein Sanitäter, der die traumatischen Erinnerungen mit Alkohol bekämpft, und eine junge Mutter, die beim Kriegseinsatz eine Hand verliert.
Winkler, der als Produzent von Filmen wie "Rocky" Kinogeschichte schrieb, gelingen dabei bewegende Charakterstudien - sowohl in den aufreibenden Irak-Sequenzen wie in den nicht minder erschütternden Szenen an der Heimatfront. Die Blaupause dieser Geschichte lieferte Drehbuchautor Mark Friedman, und sein Können überzeugte Stars wie Samuel L. Jackson, Jessica Biel, Christina Ricci und Rapper 50 Cent.
Regisseur Winkler wiederum setzte diese Vorlage so gekonnt um, dass "Home of the Brave" zur eindringlichen Mahnung vor blinder Kriegspolitik gerät. Bevor George W. Bush weitere Soldaten in den Irak schickt, sollte er sich lieber diesen Film ansehen. "Home of the Brave" entfaltet eine solche Power, dass es selbst Hardliner wie ihn umstimmen könnte.
| Darsteller: | Samuel L. Jackson | als Will Marsh | |
|---|---|---|---|
| Jessica Biel | als Vanessa Price | ||
| 50 Cent | als Jamal Aiken | ||
| Brian Presley | als Tommy Yates | ||
| Victoria Rowell | als Penelope Marsh | ||
| Sam Jones III | als Billy Marsh | ||
| Jeffrey Nordling | als Cary | ||
| Christina Ricci | als Sarah Schivino | ||
| Chad Michael Murray | als Jordan Owens | ||
| Regie: | Irwin Winkler | ||
| Drehbuch: | Mark Friedman | ||
| Produzent: | Rob Cowan | ||
| George Furla | |||
| Avi Lerner | |||
| Ausf. Produzent: | Randall Emmett | ||
| John Thompson | |||
| Boaz Davidson | |||
| Danny Dimbort | |||
| Trevor Short | |||
| Kamera: | Tony Pierce-Roberts | ||
| Schnitt: | Clayton Halsey | ||
| Musik: | Stephen Endelman | ||
| Produktionsdesign: | Jonathan McKinstry | ||
| Warren Alan Young | |||
| Kostüme: | Karyn Wagner | ||
| Casting: | Gretchen Oyster | ||
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