Zweiteiliges TV-Drama über die letzte Fahrt des Luftschiffes "Hindenburg" im Jahr 1937. http://images.kino.de/flbilder/max11/auto11/auto02/11020830/b150x150.jpg Hindenburg

Filmdetails

Hindenburg

Zweiteiliges TV-Drama über die letzte Fahrt des Luftschiffes "Hindenburg" im Jahr 1937.


So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Deutschland im Mai 1937: Das Luftschiff "Hindenburg" bricht zu einer USA-Reise auf. Trotz diverser Attentatsgerüchte und der umstrittenen Wasserstofftechnologie begibt sich eine buntgemischte Passagier-Gruppe an Bord. Darunter befindet sich auch die jüdische Familie Kerner, die Nazi-Deutschland verlassen will, der Varietékünstler Gilles Broca, der mit einem Auftrittsverbot belegt wurde, sowie der unter Flugangst leidende Max Kaufmann, der in New York ein wichtiges Geschäft abschließen will. Auch Helen und Jennifer van Zandt, Frau und Tochter des US-Kongressabgeordneten und Erdöllobbyisten Edward van Zandt, wollen zurück in die USA. Unterdessen deckt Luftschiffkonstrukteur Merten Kröger eine deutsch-amerikanische Verschwörung auf. Durch Sabotage soll der Zeppelin zerstört werden. Unter dramatischen Umständen versucht Kröger die Katastrophe zu verhindern. Doch kurz vor der Landung in Lakehurst geschieht das Unfassbare: die "Hindenburg" verwandelt sich in einen Feuerball. 36 Menschen sterben in dem Inferno.


Kritik

Hindenburg

Um den Absturz der "Titanic der Lüfte" ranken sich diverse Verschwörungstheorien. In dem stargespickten, technisch ausgefeilten und spannenden RTL-Event werden sie alle aufgegriffen.

Der Money Shot ist in Ausschnitten bereits im Vorspann zu sehen: Bei seiner Landung in Lakehurst, USA, ging am 6. März 1937 die Hindenburg, das bis heute größte jemals gebaute Luftschiff, in Flammen auf. Von den 97 Passagieren und Besatzungsmitgliedern kamen 35 ums Leben. Der Absturz der Hindenburg gilt als eine der größten technischen Katastrophen des vergangenen Jahrhunderts und beschäftigte seitdem die Verschwörungstheoretiker. In ihrem ausgefeilten, geschickt gebauten Drehbuch gießen Johannes W. Betz und Martin Pristel diese Theorien in eine actionreiche Handlung.

Im Mittelpunkt des Teamworx-Zweiteilers steht der Luftschiffkonstrukteur Merten Kröger (Maximilian Simonischek), der zufällig erfährt, dass an Bord der Hindenburg eine Bombe sein soll. Kurz vor dem Abflug kann er sich auf das Luftschiff schmuggeln. Fieberhaft versucht er die Bombe zu finden und gerät dabei mit den verschiedenen Interessensgruppen - Geheimdienste, Gestapo, Reeder - in Konflikt. Unterstützung erhält er von der ebenso attraktiven wie durchsetzungsstarken Jennifer van Zandt (Lauren Lee Smith).

Der frühere Werbefilmer Philipp Kadelbach, der sich bereits mit dem zweiteiligen ZDF-Umweltdrama "Das Geheimnis der Wale" für größere Aufgaben empfahl, setzt auf eine temporeiche Umsetzung mit facettenreichen Nebenfiguren. Schauspielern wie Hannes Jaenicke (als Varietékünstler) gelingen wahre Kabinettstückchen, ebenfalls hervorhebenswert in dem von Stars nur so strotzenden Cast sind Greta Scacchi, Ulrich Noethen und die Newcomerin Alicia von Rittberg. Die visuelle Umsetzung ist überzeugend. Der Look ist frisch (Kamera: David Slama), die vielen visuellen Effekte sind auf der Höhe der Zeit und der Money Shot ist beeindruckend. Einziges Manko ist, dass dem Film im letzten Drittel die Luft ausgeht. Aber was soll nach einem derartig spektakulären Absturz schon noch kommen? sw.

Hindenburg

Darsteller:  Max Simonischek   als Merten Kröger
  Lauren Lee Smith   als Jennifer van Zandt
  Heiner Lauterbach   als Hugo Eckener
  Greta Scacchi   als Helen van Zandt
  Stacy Keach   als Edward van Zandt
  Ulrich Noethen   als Kapitän Lehmann
  Hinnerk Schönemann   als Alfred Sauter
  Justus von Dohnanyi   als Max Schmiedinger
  Hannes Jaenicke   als Gilles Broca
  Christiane Paul   als Mady Kerner
  Pierre Besson   als Gottfried Kerner
  Alicia von Rittberg   als Gisela Kerner
  Jürgen Schornagel   als Kapitän Pruss
  Wotan Wilke Möhring   als Erdmann
  Thure Lindhardt   als Bastian
  Antoine Monot, Jr.   als Schweikardt
  Martin Armknecht   als Chefsteward Kubis
  Andreas Pietschmann   als Fritz Eichholz
  Sönke Möhring   als Hans Hugo Erdmann
  Nicola Thomas   als Hilda Kaufmann
 
Regie:  Philipp Kadelbach  
Drehbuch:  Johannes W. Betz  
  Martin Pristl  
  Philip LaZebnik  
Produzent:  Sascha Schwingel  
  Prof. Nico Hofmann  
  Dr. Jürgen Schuster  
Koproduzent:  Jan Mojto  
Kamera:  David Slama  
Schnitt:  Darius Simaifar  
Musik:  Dirk Leupolz  
Produktionsdesign:  Benedikt Herforth  
Kostüme:  Natascha Curtius-Noss  
Maske:  Gerhard Zeiss  
Ton:  Andreas Wölki  
Casting:  Nina Haun  

Star

Heiner Lauterbach

Er gehört zur Speerspitze des deutschen Machismo und kultivierte das Image des unangepassten Raubeins und Herzenbrechers, der sich...

Star

Greta Scacchi

Ihr Name klingt wie eine italienische Oper, sie ist als Dame von Welt, elegante Verführerin und erotische Erfüllung der Blickfang in...

Top-Filme der Woche

 

kino.de kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Katherine Heigl im Trailer zur Actionkomödie "Einmal ist keinmal".

Zum Magazin

Das interaktive Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO

Ähnliche Filme auf DVD & Blu-ray

 

Service

kino.de mobil

kino.de mobil

Das aktuelle Programm Ihres Lieblingskinos haben Sie überall dabei - kostenlos auf Ihrem Handy.