Liebevoll gestalteter, amüsanter Euro-Trickfilm, um drei Kids, die in Fische verwandelt werden. http://images.kino.de/flbilder/max00/mbiz00/mbiz05/z0005204/b150x150.jpg Hilfe, ich bin ein Fisch

Filmdetails

Hilfe, ich bin ein Fisch

Liebevoll gestalteter, amüsanter Euro-Trickfilm, um drei Kids, die in Fische verwandelt werden.


Hilfe, ich bin ein Fisch
Start: 12.04.2001

Originaltitel: Help, I'm a Fish!

Zeichentrick

Deutschland/Dänemark/Irland 2000
Laufzeit: 79 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Stefan Fjeldmark, ...
Verleih: Studiocanal

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Inhalt

Die kleine Stella trinkt beim gemeinsamen Angelausflug mit Bruder Fly und Computernerd-Cousin Chuck aus Versehen den "Verfischungstrank" des skurrilen Professor Mac Grill und wird in einen Seestern verwandelt. Fly und Chuck müssen sich auch in Fische verwandeln, um sie zu retten. Doch ihnen bleibt nicht viel Zeit: Das Gegenmittel ist in 48 Stunden wirkungslos.


Kritik

Hilfe, ich bin ein Fisch

Das Selbstbewusstsein, den internationalen Markt zu erobern, spürt man in jeder einzelnen Sequenz von Eberhard Junkersdorfs dritter großer Trickfilmproduktion nach "Die furchtlosen Vier" und "Tobias Totz und sein Löwe". Um "Hilfe! Ich bin ein Fisch", den bislang teuersten europäischen Zeichentrickfilm, auf die Beine zu stellen, arbeitete Junkersdorfs Firma Munich Animation Hand in Hand mit den Kopenhagener A-Film/Egmont Imagination und den Dubliner Terra Glyph Studios zusammen. In Dänemark, wo das muntere Tiefseeabenteuer für Kinder bereits letztes Jahr gestartet wurde, konnte es insgesamt vier Wochen die Spitze der Charts verteidigen. Nun setzt "Hilfe! Ich bin ein Fisch" auch hierzulande zum Siegeszug an.

Koregisseur und Drehbuchautor Stefan Fjeldmark gehen seit Kindertagen eine Menge Fragen im Kopf umher: Gibt es so etwas wie eine Zivilisation unter den Meeresbewohnern? Wie wäre es, wenn man selbst einmal für kurze Zeit ein Fisch wäre und sich mit anderen Fischen unterhalten könnte? Für den unternehmungslustigen Teenager Fly, seiner kleinen, noch ziemlich verspielten Schwester Stella sowie Cousin Chuck, einem introvertiertem Computerfreak, jedenfalls wird all das Wirklichkeit, als Stella unabsichtlich durch den mysteriösen "Verfischungstrank" des noch skurrileren Professor Mac Grill in einen Seestern verwandelt wird und die beiden Jungs selbst Fische werden müssen, um sie zu retten. Doch ihnen bleibt nicht viel Zeit. Das Gegenmittel ist in 48 Stunden wirkungslos. Zu allem Überfluss fällt dem ungeschickten Chuck eine ganze Flasche dieses Elixiers ins Wasser. Geradewegs in die Flossen von Lotsenfisch Joe, der nach der Einnahme des Zaubertranks "vermenschlicht" wird. Doch es sind keineswegs die positiven menschlichen Eigenschaften, die ihn von nun an beherrschen, sondern Größenwahn, gar unstillbare Machtgier. Mit einem Hai an seiner Seite und einem zackig gedrillten Krabbenheer gründet Joe im Wrack eines Luxusliners eine Unterwasserdiktatur mit sich selbst als gottgleichem Herrscher an der Spitze. Fly und Chuck haben es also mit einem mächtigen Gegner zu tun.

Im Gegensatz zu der von seiner dreidimensionalen Wirkung geradezu verblüffenden Walfischepisode in Disneys Leistungsschau "Fantasia 2000" muss das europäische Pendant von seiner ästhetischen Qualität her abfallen, doch dieser Trickfilm ist nicht konzipiert worden, um Schönheitspreise zu gewinnen, sondern sein Publikum zu amüsieren. Seinen Schwerpunkt legt "Hilfe! Ich bin ein Fisch" deshalb eindeutig auf Familienunterhaltung. Bewusst hat die Story deshalb auch für nahezu jede Altersgruppe, die für den Film in Frage kommt, eine Identifikationsfigur parat. Zu bemängeln ist allenfalls die Kürze von 80 Minuten, verbunden mit einem allzu schwindelerregenden Erzähltempo. So ziehen manche Einfälle wie ein Wirbelwind an einem vorbei, auf die man gerne einen etwas längeren Blick geworfen hätte, wie das an eine Szene von Fellini's "Stadt der Frauen" erinnernde Aquarium des Professors beispielsweise. Auf die kommerziellen Aussichten dieses liebevoll gestalteten Filmes werden diese Kritikpunkte allerdings keinen Einfluss haben. flx.

Hilfe, ich bin ein Fisch

Sprecher:  Nis Bank-Mikkelsen   als Joe
  Soeren Saetter-Lassen   als Professor Mac Krell
  Pil Neja   als Stella
  Dick Kaysø   als Hai
  Aaron Paul   als Chuck
  Jeff Pace   als Fliege
 
Regie:  Stefan Fjeldmark  
  Michael Hegner  
  Greg Manwaring  
Drehbuch:  Stefan Fjeldmark  
  Karsten Kiilerich  
  John Stefan Olsen  
Produzent:  Eberhard Junkersdorf  
  Anders Mastrup  
  Russell Boland  
Ausf. Produzent:  Christoph Sieciechowicz  
  Harro von Have  
  Gerry Shirren  
Buchvorlage:  Stefan Fjeldmark  
  Karsten Kiilerich  
Schnitt:  Simone Lo Chiatto  
  Per Risager  
Musik:  Søren Hyldgaard  
Animation:  Jürgen Richter  
Ton:  Friedrich M. Dosch  
  Andreas Kongsgaard Mogensen  
Casting:  Kevin Scott  

Deutscher Filmpreis, die 52te

Auch das Publikum kann Preise vergeben: Die diesjährigen Kandidaten für den Deutschen Filmpreis.

Nominiert als Bester Spielfilm: "Nirgendwo in Afrika"

Nominiert als Bester Spielfilm: "Nirgendwo in Afrika"

Minister Julian Nida-Rümelin, der aus seiner Vorliebe für die deutsche Kinokultur kein Hehl macht, gab am Freitag den 19. April im Berliner Hotel Adlon die Nominierungen bekannt. Durch den Abend führte die Leipziger Darstellerin Manon Straché.

Der kürzlich verstorbene Billy Wilder wurde von Journalist und Schriftsteller Hellmuth Karasek und von Regisseur Volker Schlöndorff mit einem persönlichen Nachruf bedacht.

Ganz heiß - der Publikumspreis: Am 26. April startet das Gewinnspiel um die beiden Auszeichnungen "Deutscher Kinofilm des Jahres" und "Schauspielerin bzw. Schauspieler des Jahres". Einsendeschluss ist der 1. Juni 2002, mitmachen kann man unter www.deutscherfilmpreis.de.

Die Nominierungen

Bester Spielfilm: "Bella Martha", "Halbe Treppe", "Heaven", "Nirgendwo in Afrika", "Das weiße Rauschen" und "Wie Feuer und Flamme".

Bester Dokumentarfilm: "Black Box BRD", "A woman and a half - Hildegard Knef"

Bester Kinder- und Jugendfilm: "Hilfe, ich bin ein Fisch", "Das Sams"

Beste Hauptdarstellerin: Karoline Eichhorn für "Der Felsen", Martina Gedeck für "Bella Martha", Juliane Köhler für "Nirgendwo in Afrika"

Bester Hauptdarsteller: Daniel Brühl für "Nichts bereuen", "Das weiße Rauschen" und "Vaya con dios". Ulrich Noethen für "Das Sams". Antonio Wannek für "Der Felsen" und "Wie Feuer und Flamme".

Beste Nebendarstellerin: Anabelle Lachatte für "Das weiße Rauschen", Eva Mattes für "Das Sams". Marie-Lou Sellem für "Mein Bruder, der Vampir", " Nichts bereuen" und "Hilfe, ich bin ein Junge!".

Bester Nebendarsteller: Martin Feifel für "Was tun, wenn's brennt?", Remo Girone für "Heaven" und Matthias Habich für "Nirgendwo in Afrika"

Beste Regie: Andreas Dresen für "Halbe Treppe", Dominik Graf für "Der Felsen" und Caroline Link für "Nirgendwo in Afrika".

2,815 Millionen Euro stehen gesamt als Prämien für die 16 Preise aus - 10.000 davon gehen sicher an Michael "Bully" Herbig für "Der Schuh des Manitu": Er wird für seinen Erfolg mit einem Sonderpreis der Jury geehrt, dem Filmpreis in Gold.

Die 52. Verleihung des Deutschen Filmpreises findet am 14. Juni 2002 im Berliner Tempodrom am Anhalter Bahnhof statt. Die Zusammenfassung der Gala zur Verleihung des Deutschen Filmpreises wird am 16. Juni 2002 von Sat.1 um 20.15 Uhr ausgestrahlt.

Top-Filme der Woche

  • Men in Black 3

    Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.

  • LOL

    Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.

 

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