Alina Freund
Sami Herzog
Anja Kling
Regie: Stefan Ruzowitzky
Verleih: Walt Disney
Bislang war Lilli (Alina Freund) ein ganz normales Mädchen, das mit ihrer Mutter (Anja Kling) und ihrem kleinem Bruder (Sami Herzog) ein gewöhnliches Leben führte. Seit ein uraltes Zauberbuch nebst zugehörigem Drachen Hektor in ihr Kinderzimmer flatterte, ist freilich alles anders: Lilli wurde auserkoren, Nachfolgerin der alten Hexe Surulunda zu werden. Während sie noch das Zaubern übt, will der heimtückische Magier Hieronymus (Ingo Naujoks) ihr das Buch abjagen.
Comedian Michael Mittermeier verleiht dem grünen Flugdrachen seine Stimme in einem Fantasy-Spaß für Kinder zwischen "Harry Potter" und "Bibi Blocksberg". Allround-Talent Stefan Ruzowitzky (Oscar für "Die Fälscher") sorgt nach den Knister-Büchern für Witz, Tempo und Spannung.
Hexennachwuchs vom Feinsten: In einer abenteuerlichen Wunderwelt zaubern Lilli und der putzige CGI-Drache Hektor, was das Zeug hält.
Eigentlich ist Lilli (Alina Freund) ein ganz normales Mädchen. Wenn da nicht das geheimnisvolle Zauberbuch wäre, das plötzlich neben ihrem Bett liegt. Und dieser komische kleine und total verfressene Drache Hektor, der eine würdige Nachfolgerin für seine Herrin Surulunda (Pilar Bardem) sucht, die gewitzte Hüterin des wertvollen Hexenbuches.
Denn Surulunda hat die Faxen dicke, möchte sich nach einigen Jahrhunderten zur Ruhe setzen - zumal der hinterhältige Zauberer Hieronymus (Ingo Naujoks) ihr das Hexenbuch mit allen Tricks stehlen will und sogar als blonde Dirndl-Maid bei ihr auftaucht.
Mit dem Fiesling bekommt es jetzt auch Lilli zu tun, die in ihrer "Hexen-Probezeit" erst einmal lernen muss, nicht die falschen Sprüche loszulassen und plötzlich eine wilde Horde Affen ins Zimmer zu zaubern oder Klassenkameradinnen Hundeschwänze an den Po. Aber das pfiffige Mädel blickt schnell durch und zeigt auch dem erbärmlichen Hieronymus die Rote Karte.
In der Verfilmung des Knister-Bestsellers, der sich weltweit über 10 Mio. mal verkaufte, knistert es nur so vor Spannung, Witz und Magie. Alina Freund als kesser Hexennachwuchs und Drache Hektor, gesprochen von Michael Mittermeier, verzaubern auch alle, die sonst nicht an Hokuspokus glauben.
| Darsteller: | Alina Freund | als Lilli | |
|---|---|---|---|
| Sami Herzog | als Leon | ||
| Anja Kling | als Lillis Mutter | ||
| Pilar Bardem | als Surulunda | ||
| Ingo Naujoks | als Hieronymus | ||
| Yvonne Catterfeld | als Blondine | ||
| Karl Markovics | als Alfred | ||
| Theo Trebs | als Andreas | ||
| Leonard Boes | als Jonas | ||
| Antonia von Melvill | als Mona | ||
| Regie: | Stefan Ruzowitzky | ||
| Drehbuch: | Stefan Ruzowitzky | ||
| Armin Toerkell | |||
| Ralph Martin | |||
| Produzent: | Corinna Mehner | ||
| Martin Husmann | |||
| Michael Coldewey | |||
| Koproduzent: | Danny Krausz | ||
| Julia Steinweg | |||
| Amedeo Pagani | |||
| Thomas Menne | |||
| Justyna Müsch | |||
| Wolfgang Braun | |||
| Maike Haas | |||
| Dr. Carl Woebcken | |||
| Henning Molfenter | |||
| Sonja B. Zimmer | |||
| Christoph Fisser | |||
| Ausf. Produzent: | Tilo Seiffert | ||
| Buchvorlage: | Knister | ||
| Kamera: | Peter von Haller | ||
| Schnitt: | Britta Nahler | ||
| Musik: | Klaus Badelt | ||
| Produktionsdesign: | Isidor Wimmer | ||
| Kostüme: | Nicole Fischnaller | ||
| Maske: | Elke Lebender | ||
| Katrin Westerhausen | |||
| Ton: | Max Vornehm | ||
| Heiko Müller | |||
| Casting: | Emrah Ertem | ||
Die Kleinen kennen und lieben sie längst. Jetzt darf die Buchheldin Hexe Lilli auch im Kino ihre Zaubertricks zeigen - und begeistert mit ihrem Witz und Mut auch große Zuschauer.
Diese drei haben "Hexe Lilli" zum Leben erweckt: Michael Mittermeier, Alina Freund und Knister (Foto: Walt Disney)
» Herr Mittermeier, was machte für Sie das Projekt "Hexe Lilli" so interessant?
MICHAEL MITTERMEIER: Bei "Hexe Lilli - Der Drache und das magische Buch" lief es einmal anders herum. Nicht die Amerikaner schickten uns einen Trickfilm, den wir dann synchronisieren. Hier wurde zuerst meine Stimme aufgezeichnet und erst dann erwachte der Drache zum Leben. Wir waren nicht sklavisch ans Drehbuch gebunden, sondern konnten Passagen ändern oder einfügen. Da fielen dann schräge Sätze wie: "Das würde ein Drache niemals sagen - komm, vergiss es!"
» Waren Sie überrascht, als Sie gebeten wurden, einen Drachen zu sprechen?
MITTERMEIER: Ja. Die Anfrage kam vor zwei Jahren und ich wollte zuerst wissen, wer den Film inszenieren wird. Das war noch, bevor unser Regisseur Stefan Ruzowitzky den Oscar für "Die Fälscher" bekommen hat. Ich mochte Stefan schon damals und fand "Anatomie" und "Die Siebtelbauern" großartig. Diese beiden Filme hatte ich im Kopf und dachte: Der will einen Kinderfilm machen? Das hat mich interessiert und wir haben uns getroffen. Stefan wollte Hektor nicht zu einem dödelblöden Kinderdrachen machen, da sollte mehr dahinter stecken. So kam man auf mich, weil ich ja auf der Bühne immer so herumhüpfe. Außerdem klingt meine Stimme kindlich, kann aber auch traurige Nuancen transportieren.
Zusammen mit dem magischen Buch und dem Drachen Hektor will Lilli den bösen Hieronymus aufhalten (Foto: Walt Disney)
» Knister, wie sind Sie auf die Idee für "Hexe Lilli" gekommen?
KNISTER: Mein Verleger hat sich ein Hexenbuch gewünscht. Aber weil es schon so viele Bücher zu diesem Thema gab, wollte ich die Sache anders angehen: Ein Hexenbuch über eine Hexe, die gar nicht hexen kann! Und wenn sie hext, bekommt sie Probleme, die sie nicht mit Zauberei lösen kann - sondern mit Girlpower und Phantasie.
Verfilmt wurde allerdings nicht eines meiner bestehenden Bücher, sondern eine völlig neue "Hexe Lilli"-Geschichte, die ich speziell fürs Kino geschrieben habe. Ich hatte einfach zu viel Schlechtes gehört von Kollegen, die mit der Umsetzung ihres literarischen Werkes nicht zufrieden waren - Michael Ende ist da ein leuchtendes Beispiel.
Die Schauspielerin Anja Kling hat seit Beginn der 1990er-Jahre in den unterschiedlichsten Rollen ihre Vielseitigkeit bewiesen. Die ehemalige...
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