Bewegende Komödie nach dem autobiografischen Roman von Sophie van der Stap über eine krebskranke junge Frau, die ihren Lebensmut nicht verliert.
Anrührende Tragikomödie nach dem autobiografischen Roman von Sophie van der Stap über eine Krebskranke, die dem Tod entschlossen den Mittelfinger zeigt.
Zwei junge Frauen feiern ausgelassen in Amsterdam Silvester: Sophie (Lisa Tomaschewsky) und ihre beste Freundin und Studienkollegin Annabel (Karoline Teska). Hochprozentige Drinks, Tanzen, Flirten, Sex... Das Leben ist schön, die Zukunft scheint rosig. Doch Lisa fühlt sich nicht wirklich wohl. Zurück in ihrer Heimatstadt Hamburg geht sie zum Arzt. Die Diagnose ist erschütternd: Krebs. Inoperabel.
Der vielseitige Marc Rothemund, den stets ein gutes Gespür für seine Figuren auszeichnet, hat mit "Heute bin ich blond" den gleichnamigen autobiographischen Bestseller der Niederländerin Sophie van der Stap verfilmt. Eine schwierige Gratwanderung zwischen Drama und Komödie, eine authentische, mit leichter Hand erzählte Geschichte einer Frau, die nicht aufgibt und einfach weiterleben will.
Neun Perücken werden zu ihrem Lebenselixier: Romantisch verspielt, kühl erotisch oder mutig wild, je nach Haarfarbe und Frisur kommt eine andere Sophie zum Vorschein.
Zwischen Klinik, Elternhaus und Szenelokalen pendelt der Film. Mal ist Sophie himmelhoch jauchzend, dann wieder zu Tode betrübt. Die Eltern (Peter Prager und Maike Bollow) kümmern sich aufopferungsvoll um die Tochter, der behandelnde Arzt (Alexander Held) begegnet ihr mit Strenge und Verständnis, der gutaussehende Fotograf Rob (David Rott) erweist sich bald als mehr als nur ein guter Freund.
Obwohl das Happy End außer Frage steht, weiß Rothemund die Spannung hoch zu halten. Fortschritte und Rückschläge der Chemotherapie thematisiert er und zeichnet ein differenziertes Bild vom wechselvollen (Seelen-)Leben seiner Protagonistin, die Neuentdeckung Tomaschewsky schmerzlich perfekt verkörpert. Die Hilflosigkeit von Lisas Umwelt fängt er ein, den der Routine verpflichteten Krankenhausalltag und zeigt gleichzeitig an Sophies Mitpatientin Chantal (Jasmin Gerat) die Grenzen der Medizin auf.
Dabei bleibt der Ton optimistisch. Frisch, der Wirklichkeit verpflichtet ist die Sprache, stimmig Katharina Eyssens Drehbuch. Gewohnt souverän leuchtet Kameramann Martin Langer die stylischen, gut gewählten und pittoresken Schauplätze aus, der Score von Mousse T. passt immer zur Stimmung und die Schauspieler füllen ihre Parts allesamt glaubwürdig aus. Eine Ode ans Leben, witzig, ernst, klug und unterhaltsam. geh.
Architekturstudentin Sophie, 21 Jahre alt, genießt das Leben in vollen Zügen, als bei ihr ein inoperabler Krebs diagnostiziert wird. Im Krankenhaus muss sie sich einer langwierigen Chemotherapie unterziehen. Ausgang ungewiss. Doch Sophie gibt nicht auf. Neun Perücken werden zu ihrem neuen Lebenselixier: Mal trotzig selbstbewusst, mal romantisch verspielt oder kühl erotisch - je nach Haarfarbe und Frisur kommt ein anderes Stück Sophie zum Vorschein. Mal himmelhoch jauchzend, dann wieder zu Tode betrübt.
| Originaltitel | Heute bin ich blond |
| OV | - |
| OmU | - |
| Genre | Drama / Komödie |
| Filmpreis | - |
| USA-Start | - |
| Kinostart (D) | 28.03.2013 |
| Besucher (D) | 115.352 |
| Einspielergebnis (D) | € 805.656 Bes. (EDI) 115.352 |
| FSK | ab 6 Jahre |
| WWW | - |
Jasmin Gerat
Chantal
Daniel Zillmann
Pfleger Bastian
Katrin Pollitt
Krankenschweste r Pauke
Bernhard zu Castell
Weitere Darsteller
Andreas Bareiß
Produzent
Sven Burgemeister
Produzent
Franz Esterházy
Ausf. Produzent
Christian Dienst
Ausf. Produzent
Sophie van der Stap
Buchvorlage
Martin Langer
Kamera
Simon Gstöttmayr
Schnitt
Johan Hoogewijs
Musik
Mousse T.
Musik
Silke Sommer
Kostüme
Sabine Schumann
Maske
Sonia Salazar-Delgado
Maske
Anne Moralis
Maske
Stefany Pohlmann
Casting
Heta Mantscheff
Casting
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