Originaltitel: Hellboy II: The Golden Army
USA 2008
Ron Perlman
Selma Blair
Doug Jones
Regie: Guillermo Del Toro
Verleih: Universal
Weil die Menschheit die Natur und damit die darin lebenden Fabelwesen zerstört, kündigt Elfenprinz Nuada (Luke Goss) den seit Ewigkeiten herrschenden Frieden und will die unbesiegbare Goldene Armee in die Schlacht führen. Hellboy (Ron Perlman) und seine Kollegen vom Institut für paranormale Forschung und Verteidigung sind gefordert! Mit Freundin Liz (Selma Blair) und Fischmensch Abe (Doug Jones) legt er los. Doch sein Gegner ist unsterblich.
Im zweiten Kinoauftritt der wutroten, aber sympathischen Höllengeburt nach dem Mike-Mignola-Comic lässt Guillermo Del Toro ("Pans Labyrinth") wieder seine düster-opulente Fantasie spielen. Kreaturen und Schauwerte faszinieren, Action, Humor und Emotionen fesseln.
Zweites Filmabenteuer des von Mike Mignola ersonnenen Comic-Helden, der erneut auf der Erde und im Jenseits gegen einen ruchlosen Diktator antritt.
Seit Ewigkeiten herrscht ein empfindlicher Waffenstillstand zwischen unserer Welt und einer mystischen Parallelwelt voller bizarrer Kreaturen. Er wird gebrochen, als Prinz Nuada (Luke Goss) der Menschheit den Krieg erklärt.
Die amerikanische Regierung wendet sich in ihrer Verzweiflung an das Bureau of Paranormal Research and Defense und bittet Hellboy (Ron Perlman) und seine Kollegen um Hilfe. Sie bieten der goldenen Armee Nuadas Paroli - bis Nuada dem Höllenjungen ein reizvolles Angebot unterbreitet.
Vier Jahre nach ihrem ersten Einsatz zur Rettung der Menschheit vor Wesen aus der Schattenwelt, kehrt die von Mike Mignola ersonnene Comicfigur auf die Leinwand zurück, um die Hölle auf Erden zu erleben.
Mit deutlich höherem Budget ausgestattet, setzt Guillermo Del Toro wieder auf den immensen Charme der Figuren, hat aber auch deutlich mehr Action und ungewöhnliche Kreaturen im Gepäck, die für die Schauwerte hinter der Story sorgen.
| Darsteller: | Ron Perlman | als Hellboy | |
|---|---|---|---|
| Selma Blair | als Liz Sherman | ||
| Doug Jones | als Abe | ||
| John Alexander | als Johann Krauss | ||
| Luke Goss | als Prinz Nuada | ||
| John Hurt | als Professor 'Broom' | ||
| Jeffrey Tambor | als Tom Manning | ||
| Brian Steele | als Wink | ||
| James Dodd | als Johann Krauss | ||
| Anna Walton | als Prinzessin Nuala | ||
| Andrew Hefler | als Agent Flint | ||
| Iván Kamarás | als Agent Steel | ||
| Mike Kelly | als Agent Marble | ||
| Jeremy Zimmermann | als Auktionator | ||
| Santiago Segura | als Käufer | ||
| Roy Dotrice | als König Balor | ||
| Regie: | Guillermo Del Toro | ||
| Drehbuch: | Guillermo Del Toro | ||
| Produzent: | Lawrence Gordon | ||
| Lloyd Levin | |||
| Mike Richardson | |||
| Koproduzent: | John Swallow | ||
| Ausf. Produzent: | Chris Symes | ||
| Buchvorlage: | Mike Mignola | ||
| Kamera: | Guillermo Navarro | ||
| Schnitt: | Bernat Vilaplana | ||
| Musik: | Danny Elfman | ||
| Produktionsdesign: | Stephen Scott | ||
| Kostüme: | Sammy Sheldon | ||
| Casting: | Jeremy Zimmerman | ||
Es kann nur einen geben!
James Cameron: Sorgte er für ein Zerwürfnis zwischen Guillermo del Toro und Peter Jackson bei "The Hobbit"? (Foto: G+J EM, Kurt Krieger, Paramount)
Das "Highlander"-Motto gilt in den Augen von James Cameron auch bei den beiden geplanten "Hobbit"-Filmen. Und für den "Avatar"-Macher ist auch sonnenklar, wer dieser eine ist: Peter Jackson!
Diese Meinung hat James Cameron, der in Hollywood für seine eigenwilligen Methoden berüchtigt ist, ausgerechnet Guillermo Del Toro mitgeteilt. Das hat der Regie-Star nun in einem Aufsehen erregenden Interview zugegeben:
"Ich hatte Guillermo schon vor langer Zeit geraten, sich aus dem Projekt zurückzuziehen, weil auf einem Schiff nun mal nur Platz für einen einzigen Kapitän ist", erklärt James Cameron. "Mir war instinktiv klar, dass Peter irgendwann das Ruder übernehmen und 'Hobbit' selbst machen würde. Guillermo hat aber - und das muss man ihm hoch anrechnen - nicht auf mich gehört. Er wollte unbedingt weitermachen und hat großartige Designs für 'The Hobbit' ausgearbeitet. Er hätte sicher einen spektakulären Film gemacht. Aber wollen wir nicht alle am liebsten Peters Version von 'Hobbit' sehen? Peter sollte den Film drehen und Guillermo sollte seine eigenen Projekte verwirklichen. Das habe ich beiden gesagt: Bleibt bei dem, was ihr könnt!"
Allerdings ist Guillermo Del Toro, der eine "Hobbit"-Verfilmung sicher sehr wohl "gekonnt" hätte, gar nicht wegen Kompetenzstreitigkeiten mit Peter Jackson aus "The Hobbit" ausgestiegen, wie James Cameron mit seinen Äußerungen unterstellt. Die Finanznot von Rechteinhaber MGM hat den geplanten Drehbeginn schlicht so lange verzögert, dass Del Toro mit Zusagen für andere Filme in Zeitnot geriet. So hat der Hellboy-Macher zuminest offiziell seinen Abschied von der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte erklärt.
Ebensowenig ist bisher klar, dass Peter Jackson wirklich vom Produzenten- in den Regiestuhl wechselt. Obwohl er sich nach Guillermo Del Toros Abschied dazu prinzipiell bereit erklärt hat, hindern Peter Jackson nach eigener Aussage Verträge für andere Filme an eine Rückkehr nach Mittelerde als Regisseur.
Dennoch hören sich Peter Jacksons Äußerungen über "kleine Meinungsverschiedenheiten" mit Guillermo Del Toro über die Charakterzeichnung und die Tonalität der Hobbit-Verfilmungen rückblickend etwas anders an. Dazu hatte sich Guillermo Del Toro trotz der Treffen mit James Cameron über eine mögliche 3D-Version von "The Hobbit" stets sehr kritisch gegenüber der neuen Filmtechnik geäußert, die James Cameron in "Avatar" groß gemacht hat. Könnte James Cameron den Mexikaner also geschickt ausmanövriert haben, damit Peter Jackson sich vielleicht für eine epische 3D-Fassung der zwei geplanten Hobbit-Filme entscheidet?
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