Augenzwinkernder TV-Zweiteiler um drei Psychotherapeuten in ihrer Münchner Gemeinschaftspraxis. http://images.kino.de/flbilder/max06/auto06/auto34/06341031/b150x150.jpg Helen, Fred und Ted

Filmdetails

Helen, Fred und Ted

Augenzwinkernder TV-Zweiteiler um drei Psychotherapeuten in ihrer Münchner Gemeinschaftspraxis.


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Kritik

Helen, Fred und Ted

In dieser humorvollen Therapiesitzung für TV-Zuschauer laufen Friedrich von Thun, Andrea Sawatzki, Christian Berkel und Giesela Schneeberger zu Bestform auf.

Eigentlich müsste der Zweiteiler "Helen, Fred, Ted und Traudel" heißen, denn Giesela Schneeberger verkörpert unnachahmlich die Seele der Praxis der drei Psychotherapeuten, deren Vornamen den Titel bilden. Als lebenskluge Sprechstundenhilfe kann sie nicht verschmerzen, dass ihr Chef Prof. Dr. Frederick Czerny (Friedrich von Thun) sich nach dreißig Berufsjahren zur Ruhe setzen will. Noch weniger Verständnis bringt sie allerdings für seinen Nachfolger Eduard Fröhlich, Ted genannt (Christian Berkel), auf, der sich als Quereinsteiger mit Familien- und Gestalttherapie beschäftigt und zuweilen unkonventionelle Wege geht. Auch mit der resoluten Helen (Andrea Sawatzki) der Dritten im Bunde, einer Ärztin in einer psychiatrischen Klinik, die in die Praxis einsteigt, hat Traudel so ihre Probleme. Doch auch die drei Ärzte - denn Fred kann sich doch nicht so ganz zum Ruhestand entschließen - müssen sich erst zusammenraufen...

Die Autorinnen Gabriela Sperl und Kathrin Richter werfen in "Helen, Fred und Ted" einen Blick hinter die Kulissen einer psychotherapeutischen Praxis und zeigen dabei die Ärzte als ganz normale Menschen, die ihr Privatleben oft nicht im Griff haben. Auch ihre Patienten und die immer wieder auftauchende Frage nach einer vermeintlichen Normalität bieten dem Zuschauer viele Identifikationsmöglichkeiten. Sherry Hormann inszeniert den Zweiteiler mit leichter Hand und lässt die Tonart der Erzählung gekonnt zwischen Drama und Komödie mäandern. Für die Hauptdarsteller war "Helen, Fred und Ted" anscheinend eine große Spielwiese. Der besondere Verdienst der Regisseurin ist es, diesen drei starken Schauspielern ihre Spielfreude zu lassen, sie aber dennoch ausgezeichnet zu führen. Am Ende des zweiten Filmes - der nicht ganz das hält, was der erste verspricht - bedauert man, dass die unterhaltsame Therapiesitzung beendet ist, denn dieser Zweiteiler hat das Zeug zu einer Reihe, wenn nicht gar Serie. sw.

Helen, Fred und Ted

Darsteller:  Friedrich von Thun   als Prof. Dr. Frederick Czerny
  Christian Berkel   als Eduard "Ted" Fröhlich
  Andrea Sawatzki   als Dr. Helen Cordes
  Gisela Schneeberger   als Traudel Nitsche
  Laura Sonntag   als Julie Cordes
  Johannes Silberschneider   als Wolfgang Meyer-Servatius
  Corinna Harfouch   als Biggi Schwarz
  Julia Schmalbrock   als Lilly Bäumer
  Astrid Meyerfeldt   als Lilo
  Thorsten Merten   als Heiner Sauer
  Nina Kronjäger   als Beate Christensen
  Jürgen Tonkel   als Berthold Christensen
  Lukas Eichhammer   als Constantin Christensen
  Ferenc Graefe   als Devid Christensen
  August Zirner   als Peter Kowalski
  Charly Hübner   als Uwe Karasin
  Anna Böger   als Ines Seidel
  Emma Brunckhorst   als Sophie
  Hans Kremer   als Dr. Buchner
  Corinna Beilharz   als Apothekerin
  Michael Neuenschwander   als Dr. Stein
  Arthur Klemt   als Kollege Bauer
  Eva Maria Bayerwaltes   als Kassiererin
  Suzan Anbeh   als Teds Exfreundin Marie
  Annika Kuhl   als Teds Freundin Anna
  Elisabeth von Koch   als Rita
 
Regie:  Sherry Hormann  
Drehbuch:  Dr. Gabriela Sperl  
  Kathrin Richter  
Produzent:  Dr. Gabriela Sperl  
Ausf. Produzent:  Dr. Jürgen Schuster  
Kamera:  Hanno Lentz  
Schnitt:  Clara Fabry  
Produktionsdesign:  Renate Schmaderer  
Kostüme:  Gabriele Binder  
Ton:  Michael Mladenovic  
Casting:  Nessie Nesslauer  

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