Molly McGuire spielt mit einer drittklassigen Band in der amerikanischen Provinz Rock-Klassiker nach. Da entdeckt sie der ehemalige Star Billy Parker und nimmt sie mit nach London, wo sich einige Oldies ein musikalisches Stelldichein geben. Dort wird Super-Star James Colt auf Molly aufmerksam und nimmt sie unter Vertrag. Molly lernt die grausame Welt des Rock'n Rolls kennen und steht privat zwischen den beiden Männern. Parker zieht sich eifersüchtig auf seine Farm zurück, während Molly mit Colt auf Tournee geht. Als ein Fan vor seinen Augen Selbstmord begeht, ist für Colt die Tour zu Ende. Molly rockt alleine weiter.
Richard Marquands ("Das Messer") letzter Film weist eine starke Besetzung auf mit Rock-Legende Bob Dylan, Nachwuchsstar Rupert Everett ("Dance with a Stranger") und der Sängerin Fiona, die zwei LPs herausgebracht hat und für Bryan Adams Anheizer spielen durfte. Das Drama aus der Rockszene ist zwar weitgehend unterhaltsam, bedient sich aber zu oft sattsam bekannter Klischees. Musik und Songs sind eher Geschmackssache, jedenfalls weder zeitgemäß noch interessant genug, um den Film zu tragen. Die illustre Besetzung und der faire Händlerpreis sollten ein solides Geschäft ermöglichen.
| Darsteller: | Rupert Everett | ||
|---|---|---|---|
| Bob Dylan | |||
| Fiona | |||
| Suzanne Bertish | |||
| Ian Dury | |||
| Richie Havens | |||
| Larry Lamb | |||
| Tim Cappello | |||
| Jennifer Alward | |||
| Regie: | Richard Marquand | ||
| Drehbuch: | Scott Richardson | ||
| Joe Eszterhas | |||
| Produzent: | Richard Marquand | ||
| Jennifer Miller | |||
| Kamera: | Alan Hume | ||
| Musik: | John Barry | ||
Wird Musik-Legende Bob Dylan zum ersten Mal nach 15 Jahren wieder eine Filmrolle übernehmen?
Bob Dylan 1967 in Don Alan Pennebakers Dokumentation "Bob Dylan - Don't Look Back"
Der 60jährige Dylan soll sich in Gesprächen befinden, so meldete das Branchenblatt Variety, in einem neuen Spielfilm einen Musiker zu spielen, der von seinem früheren Manager aus dem Gefängnis geholt wird, um ein letztes Konzert zu geben. Ob Dylan für den Film auch neue Musik schreiben soll, war noch unklar. Als Regisseur ist Larry Charles vorgesehen, Produzent der US-TV-Sitcom Mad About You.
Dylan war zuletzt 1987 in dem Film "Hearts of Fire" (Regie: Richard Marquand) zu sehen. 1978 hatte er den Kultfilm "Renaldo und Clara" inszeniert, den er gemeinsam mit Sam Shepard geschrieben hatte. 1973 war er in Sam Peckinpahs Western "Pat Garrett jagt Billy the Kid" aufgetreten.
Für seinen Song Things Have Changed, den er zu dem Curtis Hanson-Film "Die Wonder Boys" beigesteuert hatte, war er im vergangenen Jahr mit einem Oscar ausgezeichnet worden.
Foto: DVD-Cover "Don't Look Back" von Docurama
In Europa bereits mit Literaturverfilmungen und Beiträgen für das New British Cinema bekannt, war es die "Jane Bond", der schwule beste...
Der Mann ist eine der umstrittensten Figuren der jüngeren Musikgeschichte und lässt seit jeher keine Gelegenheit ungenutzt, den mythischen Nebel um...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.