Slapstick-Komödie: "Die Drei Stooges" reisen mit einer Zeitmaschine ins alte Griechenland. http://images.kino.de/flbilder/max09/mbiz09/mbiz49/z0949512/b150x150.jpg Haut den Herkules

Filmdetails

Haut den Herkules

Slapstick-Komödie: "Die Drei Stooges" reisen mit einer Zeitmaschine ins alte Griechenland.


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Inhalt

Drei Apotheker reisen mit einer Raum-Zeit-Maschine, dem ängstlichen Erfinder Schuyler und seiner Freundin Diane ins alte Griechenland. Hier wirft der böse Tyrann Odius ein Auge auf Diane und versklavt die Jungs, die er dafür verantwortlich macht, dass der Rebellenführer Odysseus entkommen konnte. Als Galeerensklave verwandelt sich Schuyler in einen Muskelprotz, der gegen Odius' Herkules antritt - und gewinnt.


Kritik

Eine parodistische Komödie mit reichlich Slapstick und Übertreibungen und einigen satirischen Momenten um das Komiker-Trio "The Three Stooges", die in den 30er bis 50er Jahren in kurzen Sketchen berühmt wurden, und in den 60ern im Kinogeschäft Fuß fassten. Der Film wurde ein so großer Boxoffice-Erfolg, dass Columbia der Produktionsgesellschaft der "Stooges", Normandy, einen Vertrag über drei Filme anbot.

Haut den Herkules

Darsteller:  Moe Howard  
  Larry Fine  
  Joe De Rita  
  Vicki Trickett  
  Quinn Redeker  
  George N. Neise  
 
Regie:  Edward L. Bernds  
Drehbuch:  Elwood Ullman  
Kamera:  Charles S Welbourne  
Musik:  Paul Dunlap  

"Ich bin immer ganz ich selbst"

Wenn Tom Hanks mit den Coen-Brüdern arbeitet, ist das ein Gütesiegel. Prompt lief "Ladykillers" im diesjährigen Wettbewerb von Cannes. Anders als die britische Vorlage von 1955 spielt die Neuverfilmung des großen Gangster-Coups nun in den Südstaaten der USA und schreckt auch vor Splapstick nicht zurück. Hollywoods Filmstar Nummer eins über das ehrgeizige Projekt.

Großansicht Tom Hanks steht offenherzig Rede und Antwort (Foto: Boris Sunjic)

Tom Hanks steht offenherzig Rede und Antwort (Foto: Boris Sunjic)

» In Ladykillers treten Sie ein schweres Erbe an - das von Sir Alec Guinness. Wann haben Sie das Original zum ersten mal gesehen?

TOM HANKS:

Gar nicht. Als Kind habe ich zwar öfter ein paar Minuten von "Ladykillers" im Fernsehen mitgekriegt, aber nie den ganzen Film. Und dabei habe ich es auch belassen: Ich wollte die Rolle möglichst unbeeinflusst spielen.

» Wie kam es zur Zusammenarbeit mit den Coen-Brüdern?

Jeder will mal mit ihnen drehen, weil sie einfach exzellente Filme machen. Den neuen der Coens schaust du dir immer an, das ist ein Muss. "Fargo" zum Beispiel ist einer der besten Filme der letzten 20 Jahre - auch wenn er bei mir einige Fragen aufwarf, die mir nicht mal Joel und Ethan beantworten konnten. Ihre Filme sind einfach konfus - ähh, ich meine kompromisslos - und nicht vorhersehbar.

Großansicht Am Set: Die Küche der alten Lady (Foto: Buena Vista)

Am Set: Die Küche der alten Lady (Foto: Buena Vista)

» Wie sind die beiden am Set?

Vor allem extrem gut organisiert! Dadurch geht alles schnell und du kämpfst nicht wie sonst ständig gegen die Uhr. Oft sagten sie schon um drei Uhr nachmittags zu mir "Danke, bis morgen!" und ich fragte "Was, darf ich schon nach hause?!"

Außerdem war ich darauf eingestellt, ihr Drehbuch wie die Gutenberg-Bibel zu behandeln und alles exakt so zu spielen, wie im Skript. Aber überraschenderweise sind die beiden da völlig locker.

Großansicht Die chaotische Räuberbande will einen Tunnel zum Tresor eines Casions graben (Foto: Buena Vista)

Die chaotische Räuberbande will einen Tunnel zum Tresor eines Casions graben (Foto: Buena Vista)

» Ihre Darstellung des Ganoven Professor Higginson wurde teils als "komödiantisches Meisterstück" gelobt, von anderen als "völlig übertrieben und gekünstelt" kritisiert. Wie stehen Sie dazu?

Ich habe bei dieser Rolle an einen Literatur-Professor gedacht, der an irgendeiner zweitklassigen Uni glaubt, die Welt der Kunst zu regieren - obwohl er lediglich vor 15 gelangweilten Studenten abgefahrene Vorträge hält.

So ähnlich ist auch Goldthwait Higginson mit seiner komischen Vorliebe für Edgar Allan Poe. Wahrscheinlich hat er, bevor er Gangster wurde, an der Uni mal eine Arbeit über ihn geschrieben und seitdem ist das Thema sein Steckenpferd. Higginson zitiert Poe in den unpassendsten Momenten und er hat dessen höchst verwinkelte Prosa sogar in seine eigene Art zu reden übernommen.

Letztlich macht Higginsons Rhetorik die hypnotische Wirkung diese Mannes auf seine Komplizen und die alte Lady aus: Er redet und redet und redet und hat dabei das unerschütterliche Vertrauen, dass das, was er sagt, irgendwann schon Sinn machen wird. Higginson lebt für die Sprache, weil sie ihn aus jeder misslichen Lage rettet. Das ist das Besondere an dieser Figur. Würde das wegfallen, hätten Sie nur noch einen Film über ein paar Typen, die zwei Stunden lang in einem Keller ein Loch buddeln.

Großansicht Die Lady fühlt dem Professor auf den Zahn (Foto: Buena Vista)

Die Lady fühlt dem Professor auf den Zahn (Foto: Buena Vista)

» Warum haben Sie das hysterische Kichern so oft eingebaut?

Das brach in einer Szene mal so aus mir raus, und wir dachten, das könnte so etwas wie Higginsons Markenzeichen werden. Also habe ich es dann auch bei anderen Szenen in einigen Takes verwendet. Letztlich wurde aber im Schnitt entschieden, ob man den Take mit Lachen oder den ohne verwendete.

» Wie gut finden Sie sich selbst in "Ladykillers" im Vergleich zu Ihren anderen Rollen?

Ich würde mir in jedem Film, den ich je gemacht habe, eine 3 geben. Ich selbst bin nun wirklich die am wenigsten geeignete Person, um meine Arbeit zu beurteilen.

Großansicht Alec Guinnes & Co. im Original von 1955 (Foto: Atlas)

Alec Guinnes & Co. im Original von 1955 (Foto: Atlas)

» In England hatte man große Vorbehalte gegen die Neuverfilmung, weil man das Original sehr verehrt.

Lassen Sie es uns doch so sehen: Wir machen den Stoff neu zugänglich und singen gleichsam eine Ode an dieses wundervolle Kunstwerk.

» Sind Sie jetzt in Ihrer Rolle?

Nein, in Interviews bin ich natürlich immer völlig offen, ehrlich und ganz ich selbst.

» Remakes sind ja derzeit groß in Mode. Welche Neuverfilmung würde Sie gerne sehen?

Wie wär's zum Beispiel mit "The Three Stooges"?

Großansicht Das Leben eines Anführers ist hart (Foto: Buena Vista)

Das Leben eines Anführers ist hart (Foto: Buena Vista)

» Wer sollte die Hauptrollen spielen?

Vielleicht drei Australier: Russell Crowe, Mel Gibson und Geoffrey Rush. Über die genaue Rollenverteilung müsste man noch diskutieren. Aber wechseln wir lieber das Thema - wissen Sie, ich bin Amerikaner, ich kann stundenlang über "The Three Stooges" reden.

» Apropos Amerikaner - was sagen Sie zur momentanen politischen Situation?

Sie meinen im Irak? Alles, was ich dazu sagen will, ist: Es ist eine schwierige Lage und wir haben viele gute Jungs da unten. Hoffentlich kommen sie heil zurück, Gott beschütze sie.

Top-Filme der Woche

  • Men in Black 3

    Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.

  • LOL

    Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.

 

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