Originaltitel: House of 1000 Corpses
USA 2003
Sid Haig
Bill Moseley
Sheri Moon
Regie: Rob Zombie
Verleih: Alamode
Vier junge Horrorfreaks, die sich gerade auf Expeditionsreise durch Amerikas gruseligste Provinzkulissen befinden, werden nicht enttäuscht, als sie das Mörder- und Freakmuseum des krassen Killerclowns Captain Spaulding (Sid Haig) betreten. Als Spaulding ihnen berichtet, dass das Kabinett des berüchtigten Serienmörders Dr. Satan in unmittelbarer Nähe liegt, ist es im wahrsten Sinne des Wortes um sie geschehen.
Klassiker des Splatterkinos stehen in Zitaten Spalier, wenn der exzentrische Trashpapst und Schockrocker Rob Zombie eine Gruppe unnützer Bettelstudenten zum Blutgericht in Hinterwald bittet. Not for the squeamish!
Ganz und gar gallig-gemein schockiert der Meister des makabren Rocks, Rob Zombie, mit einem kultverdächtigen Terror-Trip, der bereits für Furore unter Kennern sorgte.
Das Museum für Monster verspricht am Anfang harmlose Begegnungen mit Boris Karloff & Co. (Foto: Alamode Film)
Psychopathen haben wieder Saison, und wenn sie einmal losgelassen sind, toben sie sich richtig aus - vorzugsweise in Texas, dem gefährlichsten Staat der USA.
Die Suche nach dem mysteriösen Dr. Satan treibt Jerry (Chris Hardwick) und seine Freunde direkt in die Hände von Captain Spaulding (Sid Haig) und dessen Museum für Monster. Eine nächtliche Reifenpanne verhindert, dass die junge Clique Texas verlassen kann.
Ganz schlechte Idee, ausgerechnet bei einer Familie Unterschlupf zu suchen, bei denen Mordgier und Wahnsinn zu den guten Manieren zählen.
Die derangierten Familienmitglieder sorgen für augenzwinkernden, bizarren Nervenkitzel der enthusiastischen Art, bei dem Grauen und Lachen untrennbar miteinander verbunden sind.
Grell und gefährlich attackiert uns diese Rocky Horror Picture Show und stellt die berechtigte Frage, wer überleben wird und was von ihm übrig bleibt.
| Darsteller: | Sid Haig | als Captain Spaulding | |
|---|---|---|---|
| Bill Moseley | als Otis | ||
| Sheri Moon | als Baby | ||
| Karen Black | als Mother Firefly | ||
| Chris Hardwick | als Jerry Goldsmith | ||
| Erin Daniels | als Denise Willis | ||
| Jennifer Jostyn | als Mary Knowles | ||
| Rainn Wilson | als Bill Hudley | ||
| Walton Goggins | als Steve Naish | ||
| Tom Towles | als George Wydell | ||
| Matthew McGrory | als Tiny | ||
| Robert Allen Mukes | als Rufus | ||
| Dennis Fimple | als Grampa Hugo | ||
| Harris Young | als Don Willis | ||
| William H. Bassett | als Sheriff Huston | ||
| Irwin Keyes | als Ravelli | ||
| Michael J. Pollard | als Stucky | ||
| Regie: | Rob Zombie | ||
| Drehbuch: | Rob Zombie | ||
| Produzent: | Andy Gould | ||
| Joel Hatch | |||
| Koproduzent: | Danielle Shilling Lovett | ||
| Ausf. Produzent: | Andy Given | ||
| Guy Oseary | |||
| Kamera: | Tom Richmond | ||
| Alex Poppas | |||
| Schnitt: | Kathryn Himoff | ||
| Robert K. Lambert | |||
| Sean K. Lambert | |||
| Musik: | Rob Zombie | ||
| Scott Humphrey | |||
| Produktionsdesign: | Gregg Gibbs | ||
| Michael Krantz | |||
| Kostüme: | Amanda Friedland | ||
| Ton: | Buck Robinson | ||
| Casting: | Donald Paul Pemrick | ||
| Dean E. Fronk | |||
Sie schlurfen durch die Straßen der Stadt, rastlos auf der Suche nach Opfern. Einmal von einem Zombie gebissen, nimmt die eigene Verwandlung unabwendbar ihren Lauf. Jeder Untote schafft weitere und die Flut der Zombies breitet sich aus wie eine Seuche, der nichts entgegenzusetzen ist.
"28 Days Later", der Überraschungshit 2002 von Kultregisseur Danny Boyle ("Trainspotting"), löste ein wahres Zombie-Revival aus: Regisseur Rob Zombie jagte seine Darsteller durch das "Haus der 1000 Leichen". Und "Dawn of the Dead" lehrte uns im April diesen Jahres das Fürchten.
Jetzt wagt sich "Fox Searchlight" ebenfalls erneut ans Genre. Geplant ist eine Fortsetzung von "28 Days Later" - mit dem einfallsreichen Titel "28 Weeks Later".
Im ersten Teil verändert sich die Welt von Fahrradkurier Jim (Cillian Murphy) nach 28-tägigem Koma grundlegend. Er erwacht und findet sich alleine im verlassenen London wieder. Alleine? Verlassen? Weit gefehlt: Wildgewordene Untote jagen Jim und eine handvoll Überlebender durch die Low-Budget-Produktion und lassen ihnen keine Ruhe.
Keine Ruhe finden auch die Zombies, und genau das ist das Problem. 28 Wochen später sind sie immer noch da - wilder und gefrässiger als je zuvor. Welchen Plot das Sequel jedoch genau haben wird, weiß nur Drehbuchautor Rowan Joffe. Der Sohn von Regisseur Roland Joffe ("The Killing Fields - Schreiendes Land") hat bereits erfolgreich für die BBC als Co-Autor gearbeitet. Ob das neue Drehbuch vergleichbar mit Alex Garlands ("The Beach") Vision der unnahbaren Untoten sein wird, bleibt abzuwarten.
Apropos Visionen unnahbarer Untoter, die hatten auch schon andere: George A. Romero schuf mit die "Die Nacht der lebenden Toten" den wohl bekanntesten Zombie-Schocker. Der italienische Regisseur Lucio Fulci versetzte in "Ein Zombie hing am Glockenseil" ein kleines Dorf in Angst und Schrecken. Und bereits 1932 faszinierten die Kreaturen des Todes: "White Zombie" von Victor Halperin ist wohl die authentischste Umsetzung des Stoffes.
Authentisch und nervenaufreibend war Danny Boyles Regieleistung ebenfalls. Im zweiten Teil wird er wohl nur die Rolle des Co-Produzenten übernehmen, die Regie überlässt er jemand anderen.
Ob Hauptdarsteller Cillian Murphy wieder mit von der Partie sein wird, ist ebenso unklar. Derzeit steht er als Bösewicht Scarecrow für Christopher Nolans "Batman Begins" vor der Kamera.
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.