Drama http://images.kino.de/flbilder/max10/auto10/auto05/10050597/b150x150.jpg Hass

Filmdetails

Hass


Hass
Start: 26.10.1995

Originaltitel: La haine

Drama

Frankreich 1995
Laufzeit: 97 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Vincent Cassel
Hubert Koundé
Saïd Taghmaoui

Regie: Mathieu Kassovitz
Verleih: Concorde

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Vinz, Hubert und Said leben in der Tristesse der Pariser Banlieus und schlagen sich mit kleinen Drogendeals mehr schlecht als recht durch. Als ihr arabischer Freund Abdel nach einem Polizeiverhör stirbt, brechen in Paris Unruhen aus, bei denen einem Polizisten seine Waffe abhanden kommt. Vinz ist im Besitz der Waffe und will nun seinem Haß gegen das System Taten folgen lassen.


Kritik

Hass

Gewidmet "All denen, die während der Produktion dieses Films starben" ist der zweite Film des 25jährigen Franzosen Mathieu Kassovitz ("Métisse") ein erbarmungslos realistisches Sozio- Drama aus den Pariser Banlieues. Regisseur und Autor Kassovitz gelingt es, mit einem jungen Team genau jene Spannungen beinahe neo-realistisch einzufangen, die zu einer eskalierenden Spirale der Gewalt zwischen Polizei und Trabantenstadt-Jugend führen. Seinem Film liegt der authentische Fall eines Jungen zugrunde, der nach besonders "intensivem" Polizeiverhör starb - und er bezieht Stellung, entlarvt die latente Gewaltbereitschaft hinter der "Ich mach nur meinen Job"-Attitüde der aggressiven Pariser Flics, die manchmal nur darauf warten, kräftig zulangen zu dürfen. Gedreht in einem expressiven Schwarzweiß und strukturiert durch Einblendungen der Uhrzeit begleitet er knappe 24 Stunden lang die aus verschiedenen ethnischen Gruppen stammenden Freunde Vinz, Hubert und Said. Die drei leben das typische triste Homeboy-Leben: keine Schule, keine Jobs, ab und zu ein kleiner Deal, wenig Drogen, Familien ohne Einkommen und ohne Zukunft. Sie hängen in ihren Wohnsilos herum und warten. Ihr 16jähriger arabischer Freund Abdel kämpft, nach einem Polizeiverhör, im Krankenhaus mit dem Tod. An diesem Morgen beherrschen die Schlagzeilen der riots, die nach Abdels Verhaftung ausgebrochen waren, die Nachrichten. Im Verlauf der Kämpfe hat ein Polizist seine 44er Smith & Wesson verloren. Stolz führt Vinz, ein Jude aus verarmten Verhältnissen, der im Haß den einzigen Ausweg aus seinem Dilemma sieht, die Freunde zu einem Versteck. Er ist im Besitz der Waffe. Der moderatere Araber Said und der Schwarze Hubert, der reifste von ihnen, versuchen ihn zu mäßigen. Doch die Ereignisse eskalieren und nehmen eine ungeahnte Wende. Direkt geht die lebhafte Kamera von Pierre Aim an die Figuren heran, springt ihnen beinahe ins Gesicht. Der häufige Einsatz der Handkamera, die Schwarzweiß-Fotografie, die zeitlichen Einblendungen und vor allem die imposante Eingangssequenz mit einer Doku-Montage aus Demonstrationen und Straßenkämpfen zwischen Jugendlichen und Polizei beschwören immer wieder den Geist des Cinéma Vérité. Gute Darsteller, vor allem Vincent Cassel als Vinz, passende Dialoge und ein überlegter Einsatz von Musik und Stille machen den Film, der beim Zuschauer allerdings ein Maß an Eigen-Reflexion voraussetzt, zum Ereignis. boe.

Hass

Darsteller:  Vincent Cassel  
  Hubert Koundé  
  Saïd Taghmaoui  
  François Levantal  
  Edouard Montoute  
  Karim Belkhadra  
  Solo Dicko  
  Marc Duret  
  Karin Viard  
  Vincent Lindon  
 
Regie:  Mathieu Kassovitz  
Drehbuch:  Mathieu Kassovitz  
Produzent:  Christophe Rossignon  
Kamera:  Pierre Aïm  
  Georges Diane  
Schnitt:  Mathieu Kassovitz  
  Scott Stevenson  

Kassovits macht "Gothika"

Das Drehbuch zu "Gothika" liegt schon seit letztem Jahr in der Schublade. Seit Januar ist bereits bekannt, welche Schauspielerinnen die Hauptrollen übernehmen werden. Nur der Regisseur stand noch nicht fest. Bis jetzt!

Sorgt f&uuml;r Grusel-Effekte:<br />Mathieu Kassovitz

Sorgt für Grusel-Effekte:
Mathieu Kassovitz

Der französische Regisseur Mathieu Kassovitz wird am Set die Kommondos geben. Kassovits, der auch als Schauspieler in Filmen wie "Die fabelhafte Welt der Amelie" und "Jakob, der Lügner" mitwirkte, inszenierte bereits "Hass" und "Die purpurnen Flüsse". Mit "Gothika" begiebt er sich das erste Mal auf Gruselpfade.

Der Film handelt von einer Kriminalpsychologin, die eines Tages in dem Gefängniskrankenhaus erwacht, in dem sie angestellt ist. Sie ist eines Mordes angeklagt - kann sich aber an nichts mehr erinnern. Fieberhaft beginnt sie, sich selbst zu therapieren. Doch ihre eigene Diagnose lässt sie verzweifeln: Hat sich wirklich ein Dämon ihres Verstandes bemächtigt?

Die Rolle der Kriminalpsychologin übernimmt keine Geringere als Oscar-Preisträgerin Halle Berry. Penelope Cruz, die Lebensgefährtin von Tom Cruise, wird sich mit Berry ein Krankenhauszimmer teilen.

Die erste Klappe fällt im April.

Star

Vincent Cassel

Die lange Hakennase macht aus seinem hageren Gesicht das eines hungrigen Raubvogels, und so wurde Vincent Cassel 1995 schlagartig berühmt,...

Top-Filme der Woche

  • Men in Black 3

    Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.

  • LOL

    Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.

 

treffpunkt kino kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Die große Preview zu "Ice Age - Voll verschoben" und der erste Trailer zu "Skyfall"!

Zum Magazin

Das multimediale Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO

Ähnliche Filme auf DVD & Blu-ray

 

Service

kino.de mobil

kino.de mobil

Das aktuelle Programm Ihres Lieblingskinos haben Sie überall dabei - kostenlos auf Ihrem Handy.