Originaltitel: When Harry Met Sally
USA 1989
Billy Crystal
Meg Ryan
Bruno Kirby
Regie: Rob Reiner
Verleih: Jugendfilm
Einer Freundschaft zwischen den College-Absolventen Harry Burns und Sally Albright steht schon bei der ersten Begegnung der beiden Harrys Überzeugung entgegen, daß Männer und Frauen nie nur Freunde sein können. Im Laufe der Jahre scheitern beide mit ihren Partnerschaften und durch einen Zufall begegnen sich die zwei wieder. Jetzt wollen Sie Freundschaft schließen. Obwohl sie immer stärkere Zuneigung zueinander finden, scheut diesmal Harry vor einer Beziehung zurück. Auf der Sylvesterfeier muß Harry schließlich doch der frustrierten Sally seine Liebe eingestehen.

Rob Reiners ("Stand by Me") erfrischend witzige Erfolgskomödie aus der Welt der Stadtneurotiker im Singleszeitalter wandelt auf Woody Allens Spuren in Manhattan, und entwickelte sich dabei zu einem wahren Publikumsmagneten. Die mit Billy Crystal ("Schmeiß die Mama aus dem Zug") und Meg Ryan ("Die Reise ins Ich") vorzüglich besetzte Chronik einer Freundschaft ist so reich an treffsicheren Pointen, daß sie hierzulande ca. 1,4 Millionen Kinobesucher begeisterte und weltweit zu den erfolgreichsten Filmen des Jahres 1989 zählt.
| Darsteller: | Billy Crystal | als Harry Burns | |
|---|---|---|---|
| Meg Ryan | als Sally Albright | ||
| Bruno Kirby | als Jess | ||
| Carrie Fisher | als Marie | ||
| Lisa Jane Persky | als Alice | ||
| Steven Ford | als Joe | ||
| Michelle Nicastro | als Amanda Reese | ||
| Gretchen Palmer | als Stewardess | ||
| Robert Alan Beuth | als Mann im Gang | ||
| David Burdick | als neunjähriger Junge | ||
| Joe Viviani | als Richter | ||
| Harley Koz | als Helen Helson | ||
| Franc Luz | als Julian | ||
| Tracy Reiner | als Emily | ||
| Kyle T. Heffner | als Gary | ||
| Regie: | Rob Reiner | ||
| Drehbuch: | Nora Ephron | ||
| Produzent: | Rob Reiner | ||
| Andrew Scheinman | |||
| Koproduzent: | Steve Nicolaides | ||
| Jeffrey Stott | |||
| Kamera: | Barry Sonnenfeld | ||
| Schnitt: | Robert Leighton | ||
| Musik: | Marc Shaiman | ||
| Harry Connick jr. | |||
| Produktionsdesign: | Jane Musky | ||
| Kostüme: | Gloria Gresham | ||
| Ton: | Robert Eber | ||
| Casting: | Janet Hirshenson | ||
| Jane Jenkins | |||
Völler Körpereinsatz auch beim Mann hinter der Kamera!
Meg Ryan musste sich die legendäre Orgasmus-Szene aus "Harry und Sally" vom Regisseur vorspielen lassen (Foto: Jugendfilm)
Lustvolles Stöhnen ist normalerweise eine Schlüsselqualifikation für Möchtegern-Schauspielerinnen, die in Hollywood kein Bein auf den Boden bekommen und deswegen in einschlägigen Genre-Filmchen landen. Doch Meg Ryan wurde nicht zuletzt dank eines perfekt vorgetäuschten Orgasmus zum familientauglichen Superstar.
Dabei wäre Ryan an der legendären Szene aus "Harry und Sally" beinahe gescheitert, wie nun Filmpartner Billy Crystal verraten hat. Demnach war Regisseur Rob Reiner - ein guter Freund von Crystal - mit Meg Ryans erstem Versuch komplett unzufrieden und spielte ihr seine gewünschte Orgasmus-Variante selbst vor:
"Rob setzte sich hin und legte einen Monster-Orgasmus hin, der zu einem Gorilla gepasst hätte", berichtet Billy Crystal. "Er haute immer wieder mit den Fäusten auf dem Tisch, brüllte, schrie und schwitzte. Es war grauenhaft. Und die ganze Zeit saß Robs Mutter Estelle am Nebentisch und schaute zu - denn sie spielte die Frau, die später im Film sagt 'Ich will genau das, was sie hatte!'. Als Rob mit seinem gigantischen Fake-Höhepunkt fertig war, stand er auf und sagte zu Meg: 'So musst Du es machen!' Dann ging er wieder zu seinem Regiestuhl und als er an mir vorbeikam, raunte er mir zu: 'Ich habe gerade den größten Fehler meines Lebens gemacht: Ich hatte einen Orgasmus direkt vor meiner Mutter!'"
So entsetzt sich Billy Crystal von der Demonstration des Regisseurs heute zeigt - bei Meg Ryan hat sie offenbar Wunder gewirkt. Ihre neue Version der Szene in "Harry und Sally" hat Filmgeschichte geschrieben. Und bis heute ist Sallys Behauptung, Männer könnten einen vorgetäuschten nicht von einem echten Orgasmus unterscheiden, nicht widerlegt...
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